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Original im Internet

So fand ich zur Christlichen Wissenschaft

Auf Gottes Liebe aufmerksam gemacht

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 7. Mai 2019


Ich nahm an einer einjährigen Ausbildung als Erziehungs- und Familienberaterin teil, gefolgt von einem dreimonatigen Praktikum, und wohnte währenddessen in einer Frauenunterkunft des YWCA im indischen Chandigarh. Am Eingang zu meinem Gebäude sah ich häufig ein Schild, auf dem stand: „Gott heilt. Hören Sie sich Zeugnisse bei der Mittwoch-Zeugnisversammlung der Vereinigung der Christlichen Wissenschaft an.“ Ich glaubte an Gott und hatte seit meiner Kindheit des Öfteren an Gebetsversammlungen in Gurudwaras (Gotteshäusern der Sikhs) teilgenommen. Die Verheißung körperlicher Heilungen durch Gebet interessierte mich sehr.

An einem Mittwoch im Juli 2017 besuchte ich die Zeugnisversammlung, um zu sehen, was das war. Ich blieb bis zum Ende da. Außer dass jeder, der aufstand, um zu sprechen, Gott dankte, verstand ich nicht viel. Nach der Versammlung erzählte mir ein Mitglied mehr über die Vereinigung der Christlichen Wissenschaft und dass es Praktikerinnen und Praktiker der Christlichen Wissenschaft gibt, die Menschen durch Gebet helfen. Ich schrieb mir die Nummer einer Praktikerin auf, machte einen Termin mit ihr ab und redete nach meinem ersten Besuch regelmäßig mit ihr.

Dieser Pfad war mir völlig neu. Ich hatte noch nie von der Christlichen Wissenschaft gehört. Die Praktikerin erklärte mir viel darüber. Sie erzählte mir von dem Buch Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy. Außerdem erklärte sie, dass wir alle Gottes Kinder sind, da Gott unser Vater und unsere Mutter ist, und dass Er Seine Kinder liebt. Damals war ich mir Gottes Liebe völlig unbewusst. Diese Worte aus Wissenschaft und Gesundheit vorn im Gottesdienstraum der Kirche sprachen mich an: „Die göttliche Liebe hat immer jeden menschlichen Bedarf gestillt und wird ihn immer stillen“ (S. 494).

Nachdem ich an vier oder fünf Versammlungen teilgenommen hatte, sagte ich der Praktikerin, dass ich seit vier Jahren an starker Verstopfung litt. Ich nahm viele Medikamente ein, aber sie halfen nicht. Außerdem hatte ich immer Angst, dass das, was ich vom örtlichen Markt aß, Magenprobleme hervorrufen könnte. Ich erzählte der Praktikerin von diesen Befürchtungen und Sorgen über das Essen. Sie willigte ein, für mich zu beten, und empfahl mir, mein Denken zu reinigen und mich zu bemühen, überall geistige Vollkommenheit zu sehen. Sie teilte zahlreiche Artikel aus den Zeitschriften der Christlichen Wissenschaft mit mir und forderte mich auf, diese Stelle aus Wissenschaft und Gesundheit zu studieren: „Nicht Materie, sondern Gemüt regelt den Zustand des Magens, der inneren Organe und der Nahrung, die Temperatur bei Kindern und Erwachsenen“ (S. 413).

Ich setzte die Medikamente ab und führte mein Studium und Gebet in der Christlichen Wissenschaft weiter. Ich glaube, ungefähr einen Monat, nachdem ich anfing, mit der Praktikerin zu reden, stellte ich fest, dass ich völlig frei war von dem Problem chronischer Verstopfung. Ich bin nach wie vor sehr gesegnet durch das Studium der Christlichen Wissenschaft und tue mein Bestes, keinen Sonntagsgottesdienst und keine Mittwoch-Zeugnisversammlung zu versäumen.

Ich bin Gott und Christus Jesus so dankbar, und Mary Baker Eddy für ihr Buch Wissenschaft und Gesundheit, und auch der Praktikerin für ihre gebetvolle Unterstützung.

Amandeep Kaur

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– Otto Bertschi, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1968 

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