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Original im Internet

Blutinfektion und Fieber zügig geheilt

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 7. Mai 2019


Eigentlich sollte ich mit meinem Neugeborenen nach Hause entlassen werden, aber ich war zu krank. Ich hatte Fieber und der Arzt sagte, ich müsse noch einen Tag im Krankenhaus bleiben. Kaum hatte er das Zimmer verlassen, ging es mir rapide schlechter, also drückte ich den Klingelknopf und sagte nur „Hilfe“, bevor ich ohnmächtig wurde. Ich hatte eine schlimme Blutinfektion.

Als ich zu mir kam, waren zwei Krankenschwestern und mein Mann da. Eine Schwester erklärte, dass die Lage sehr ernst war. An ihrem Ton begriff ich, dass sie glaubte, ich könnte sterben.

Ich weiß noch, wie ich dachte: „Ich habe mein ganzes Leben auf dieses Baby gewartet, ich verlasse es jetzt nicht.“ Ich bat meinen Mann, eine Freundin um Hilfe zu bitten, die Praktikerin der Christlichen Wissenschaft ist (und anderen hauptberuflich hilft, durch die Christliche Wissenschaft geheilt zu werden).

Kurz darauf hörte ich meine Freundin am Telefon mit absoluter Gewissheit zu mir sagen: „‚Die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus‘, und dein Leben ist durch die Geburt dieses Kindes gerade hundertmal reicher an Liebe geworden.“ Damit verschwand das Fieber (zur großen Überraschung der Krankenschwestern) und es ging mir augenblicklich gut.

Und was noch besser war: Ich spürte eine Liebe, die noch viel größer war als meine bereits sehr innige Liebe zu meiner neugeborenen Tochter. Es war Gottes Liebe und sie hat mich geheilt – eine sehr, sehr machtvolle Erfahrung.

Da die mir zugewiesene Schwester nichts zu tun hatte, verbrachten wir den Tag damit, uns zu unterhalten. Sie konnte nicht glauben, dass ich während des Großteils der Erfahrung bei so klarem Bewusstsein gewesen war – sie hatte noch nie von einem Erwachsenen gehört, der so hohes Fieber ohne Gehirnschaden überstanden hatte.

Ich hatte in dem Moment weder geistig argumentiert noch konkret gebetet. Die Heilung war so schnell vonstattengegangen, dass ich gar nicht die Zeit hatte. Der Gedanke „Die vollendete Liebe treibt die Furcht aus“ stammt aus einer Stelle aus der Bibel, die von Gottes immenser Liebe zu Seinen Kindern handelt. Diese Liebe, lesen wir, entfernt alles aus unserem Leben, was nicht von Gott kommt oder kommen kann, denn Er ist unbegrenzte Liebe.

Mary Baker Eddy, die Entdeckerin der Christlichen Wissenschaft, beschrieb dieses geistige Heilmittel für Fieber in ihrem Buch Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift: „Zerstöre die Furcht und du machst dem Fieber ein Ende“ (S. 376). Genau das habe ich erlebt. Ich stellte fest, dass Furcht sich auflöst, wenn wir eine Erkenntnis oder ein Bewusstsein von der Allgegenwart der göttlichen Liebe erlangen – eine Gegenwart, die alles, was Gott unähnlich ist, unmöglich macht. Man kann nicht unbegrenztes Gutes und ein wenig Schlechtes haben. Dann wäre das Gute nicht allgegenwärtig, oder? Auf dieser Grundlage können wir darauf vertrauen, dass das, was Gott erschaffen hat, gut ist. Alles, was den gegenteiligen Anschein hat, ist eine irrige Vorstellung von der geistigen Wirklichkeit.

Heute, mehr als zwanzig Jahre später, ist mir vor allem das Gefühl der allumfassenden Liebe Gottes in Erinnerung geblieben. Der Gedanke daran ist immer bei mir, wenn ich ihn dringend brauche, um mich an die unendliche Liebe zu erinnern, die uns immer und überall umgibt. Diese Art von Verständnis und einem friedvollen Bewusstsein von Gottes Liebe hat nicht nur meine Gesundheit verbessert, sondern auch meine Beziehung zu Freunden, Angehörigen und Fremden.

Gott hat jeden von uns unbegrenzt lieb, und wenn wir unsere wahre Natur als der geistige Ausdruck dieser Liebe annehmen, können wir erleben, wie die göttliche Liebe heilt.

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Unsere Herolde sind mitfühlend und beglückend. Da sie mit der Stimme der Wahrheit sprechen, dienen sie zur Heilung der Völker. Sie verheißen und verkünden Glück und Freiheit, weil sie der ganzen Menschheit Gottes Gegenwart vor Augen führen.

– Otto Bertschi, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1968 

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