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Original im Internet

Der Hüfte geht es gut

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 29. März 2019


Mehrere Wochen lang hatte ich Probleme beim Hinsetzen und Aufstehen, weil eine Hüfte steif und schmerzhaft war. In der Zeit nahm ich an Diskussionsrunden meiner Zweigkirche Christi, Wissenschaftler, teil. Wir lasen gemeinsam Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy und trafen uns regelmäßig, um die gelesenen Seiten zu besprechen und zu durchdenken.

Als ich nach solch einer Zusammenkunft nach Hause kam, dachte ich: „Ja, ich erlange Herrschaft über mein Denken. Diese Steifheit und Schmerzen können und werden sich überwinden lassen!“

In dem Moment kam ein sanftes Gefühl von Frieden über mich und mir fiel dieser Satz aus Wissenschaft und Gesundheit ein: „Geistiges Leben und Gesegnetsein sind die einzigen Beweise, an denen wir das wahre Dasein erkennen können und durch die wir den unaussprechlichen Frieden empfinden, der aus einer allumfassenden, geistigen Liebe kommt“ (S. 264). Ich wiederholte diesen Satz mehrmals für mich und dachte über die Bedeutung nach. Gleichzeitig hatte ich das starke Verlangen, einfach unvoreingenommen zu lieben.

Während ich diesen Gedanken nachging, hatte ich eine wundervolle Erfahrung. Es ist nicht leicht, die Erkenntnis in Worte zu fassen, doch es war wie ein Sonnenstrahl, der sich den Weg durch einen verhangenen Regenhimmel bahnt. Ich fühlte völligen Frieden, Harmonie und eine liebliche Stille. Sie kamen zu mir – ich tat gar nichts. Es war kein menschliches Gefühl von Frieden, sondern viel mehr, eine klare Erkenntnis, die so lebendig, so echt war, dass ich sie nicht leugnen konnte. Ich dachte: „Das ist echt. Ich kann mich dieser Erkenntnis nicht widersetzen. Dann kann das andere Gefühl – das Materielle, die Disharmonie – nicht wirklich sein.“ So klar war mir das alles.

Kurz darauf ging ich zu Bett, und als ich am Morgen das nächste Mal an die Hüfte dachte, stellte ich fest, dass ich mich völlig frei bewegen konnte. Sie tat weder weh, noch war sie steif. Das ist jetzt ein paar Jahre her, und das Problem ist nicht wieder aufgetreten.

Wir lesen in Wissenschaft und Gesundheit: „In allen Generationen, vor wie nach der christlichen Zeitrechnung, ist der Christus als die geistige Idee – die Widerspiegelung Gottes – mit einem gewissen Maß an Macht und Gnade zu all denen gekommen, die bereit waren, Christus, Wahrheit, zu empfangen“ (S. 333). Ich bin überzeugt, dass meine Beteiligung daran, Wissenschaft und Gesundheit zu lesen und zu besprechen, eine große Rolle bei dieser Heilung gespielt hat, weil dadurch mein Denken dafür geöffnet wurde, die Wahrheit anzunehmen und Heilung zu erwarten.

Ich bin sehr dankbar für die Christliche Wissenschaft, für Mary Baker Eddy und meine Mitgliedschaft in einer Zweigkirche und der Mutterkirche.

Peter Sisson
Richmond, London, England

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Jeder einzelne Herold enthält die gute Botschaft, dass der Mensch als die Widerspiegelung Gottes vollkommen ist und dass er in seinem wahren Wesen eine geistige Idee ist und nicht eine an einen bestimmten Ort gebundene sterbliche Persönlichkeit. Der Herold offenbart denen, die ihn lesen, ihre Fähigkeiten, ihre unbegrenzten Möglichkeiten sowie ihre Freiheit und ihren Adel als Kinder Gottes.

– Mildred W. Willenbrock, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1963 

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