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Original im Internet

Familie von Erkältungssymptomen geheilt

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 7. Oktober 2019


Der Sommer hatte gerade begonnen, als mein Mann, unsere Tochter und ich eine Erkältung bekamen. Einen Moment lang wollte ich mich aufregen, dass ich offenbar unfähig war, die Situation zu heilen, und dass meine täglichen Gebete uns nicht überhaupt schon vor dieser Erkältung bewahrt hatten. Doch diese Gedanken waren egoistisch, denn sie versuchten, Gott den Titel des „Heilers“ abzusprechen.

Ich bat einen Praktiker der Christlichen Wissenschaft telefonisch, mir zu helfen, für meine Familie und mich zu beten. Aus meinem Studium der Christlichen Wissenschaft weiß ich, dass solch eine Bitte unserem Gebet um Heilung sehr förderlich sein kann. Die einfache Bitte ist ein Schritt dabei, Stolz und Schuldgefühle zu zerstören, die doch nie zu uns gehört haben, da wir Gottes Kinder sind.

Während ich darauf wartete, dass der Praktiker mich zurückrief, las ich in der Bibel und dem Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, von Mary Baker Eddy. Dort stieß ich auf eine Stelle, die mir half, offene Fragen über das Heilen zu beantworten. Mrs. Eddy schreibt: „Die Christliche Wissenschaft ist das Gesetz der Wahrheit, das die Kranken auf der Grundlage des einen Gemüts oder Gottes heilt. Sie kann auf keine andere Weise heilen, weil das sogenannte menschliche, sterbliche Gemüt kein Heiler ist, sondern den Glauben an Krankheit verursacht“ (S. 482). Ich begriff, dass weder ich noch der Praktiker der Heiler ist, sondern Gott, der zu uns beiden spricht.

Dann rief der Praktiker zurück und gab mir ein paar Ideen zu bedenken, während er die Behandlung aufnahm. Mir fiel die Bibelgeschichte von Jakob ein, der mit dem Engel rang (siehe 1. Mose 32:24–30). In dem Moment kam es mir vor, als würde ich mental mit der Wahrheit ringen – konkret mit der Tatsache, dass meine Familie und ich Gottes Güte und Gesundheit widerspiegeln –, und ich wusste, dass ich an dieser Wahrheit festhalten konnte, bis der Tag anbrach, genau wie Jakob. Ich musste nicht mit dem Irrtum ringen, als ob er eine der Wahrheit entgegengestellte Wirklichkeit sei. Dieses „Ringen“ bedeutete, tiefer in ein Verständnis meiner selbst einzudringen, in meine Identität als geistiges Kind Gottes.

In den folgenden zwei Tagen betete der Praktiker für uns und ich rang mit diesem Konzept. Ein paar Mal empörte ich mich, dass ich überhaupt krank sein konnte, doch ich legte diese irrigen Gedanken ab und stellte fest, dass Erneuerung und Reinigung in meinem Denken stattfanden. Durch dieses Gebet verschwanden die Erkältungssymptome rasch aus der ganzen Familie, und wir empfanden eine tiefere Dankbarkeit für Gott, den Christus und die Christliche Wissenschaft.

Melanie Moser
St. Louis, Missouri, Vereinigte Staaten

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Die Mission des Herold

Der Herold der Christlichen Wissenschaft ist dazu da, die gute Nachricht zu verkünden, daß Gott tatsächlich Himmel und Erde erfüllt. Als „Herold“ trompetet er die herrlichen Tatsachen des Lebens hinaus — er bringt die Botschaft von der Schönheit und Unschuld des geistigen Universums Gottes. Diese Tatsachen *müssen* berichtet werden. Und wenn freudig, mutig und mit Überzeugung über sie berichtet wird, heilen sie. Sie erlösen. Sie erquicken das Leben.

Mary Metzner Trammell, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Januar 1996

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