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Für Junge Leute

„Ich kann mich auf Gott stützen, um Heilung zu erleben“

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 4. Juni 2019


Ich besuche seit neun Jahren die Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft. Dort habe ich gelernt, dass ich mich auf Gott stützen kann, um Heilung zu erleben, und durch Gebet habe ich Angst vor Klausuren überwunden und Heilung von Beziehungsproblemen und einer Augenentzündung erlebt. Ich möchte von der Heilung des Auges berichten, denn sie hat mir Gottes heilende Macht besser verständlich gemacht.

Eines Morgens wachte ich mit einer Reizung in den Augen auf. Erst ignorierte ich das, doch kurz darauf schwoll mein linkes Auge an und es bildete sich daneben ein Abszess.

Mein Großvater, der kein Christlicher Wissenschaftler ist, machte sich Sorgen deswegen. Er brachte mich zu einem Augenarzt, der eine Infektion im Auge diagnostizierte und Medikamente verschrieb. Ich hatte kein Verlangen danach, die Medikamente zu verwenden, denn ich habe in der Sonntagsschule gelernt, dass Gott beständig für mich sorgt. Doch meinem Großvater zuliebe nahm ich sie mit und legte sie in einen Küchenschrank. Ich wollte durch Gebet dauerhaft geheilt werden.

Das Auge tat sehr weh, aber ich hatte keine Angst, denn ich dachte an andere Heilungen, die ich bereits erlebt hatte. Ich betete mit dieser hilfreichen Stelle aus Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy: „Es gibt keinen Schmerz in der Wahrheit und keine Wahrheit im Schmerz ...“ (S. 113). Wahrheit ist ein anderer Name für Gott, und ich wusste, dass ich keine Schmerzen haben konnte, weil Gott Schmerzen nicht gemacht hat.

Ich war dankbar, dass die Schmerzen sehr nachließen, nachdem ich in dieser Weise gebetet hatte. Doch die Schwellung und das Abszess waren noch da, also bat ich am nächsten Morgen eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft, mit mir zu beten. Sie empfahl mir zwei Stellen aus Wissenschaft und Gesundheit, die mir sehr halfen. Die erste war die geistige Definition von Augen im Glossar: „Geistiges Erkennen – nicht materiell, sondern mental“ (S. 586). Die zweite Stelle lautete: „Sei fest in deinem Verständnis, dass das göttliche Gemüt regiert und dass der Mensch in der Wissenschaft Gottes Regierung widerspiegelt. Fürchte nicht, dass als Ergebnis eines Gesetzes irgendwelcher Art die Materie schmerzen, anschwellen und entzündet sein könnte, da es offensichtlich ist, dass Materie weder Schmerz noch Entzündung haben kann“ (S. 393).

Als ich mit diesen Stellen betete, begriff ich, dass es kein Gesetz gibt, das eine Schwellung oder Entzündung am Auge hervorrufen kann; als Gottes Schöpfung bin ich geistig und unterstehe nur Gottes Gesetzen des Guten. Ich erkannte außerdem klarer, dass mir die göttlichen Eigenschaften der Reinheit und Gesundheit dauerhaft angehören.

Nach ein paar Tagen verschwanden die Schwellung und das Abszess und das Auge war wieder normal. Durch diese Erfahrung wurde ich überzeugter, dass bei Gott alle Dinge möglich sind, und jetzt fühle ich mich der Lehre der Christlichen Wissenschaft noch mehr verbunden.

Ich danke Gott für diese Heilung.

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Die Mission des Herold

Mrs. Eddys göttlich inspirierte Erklärung der Mission des Herolds der Christlichen Wissenschaft, der im Jahre 1903 gegründet wurde, ist zu einem Symbol für die weltumfassenden Tätigkeiten der christlich-wissenschaftlichen Bewegung geworden. Ihre Worte erscheinen als Inschrift an der Vorderseite der Christlich-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft. Sie lauten: „Die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden.“ Der Herold ist ein greifbarer Ausdruck des Wunsches unserer Führerin, die unschätzbare Kenntnis der Wissenschaft des Lebens an die ganze Menschheit weiterzugeben. Sie erkannte, dass der Tröster „zur Heilung der Völker“ gekommen war.

– Alfred F. Schneider, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, September 1977

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