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Original im Internet

So fand ich zur Christlichen Wissenschaft

„Ihre Worte waren wie Balsam für mich“

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 3. Oktober 2019


Vor vielen Jahren saß ich im Wartezimmer einer Klinik, als ich herzlich von einer guten Freundin begrüßt wurde. Wir kannten uns seit der Kindheit, doch später waren wir beide fortgezogen und unsere Wege kreuzten sich nicht mehr. Meine Freundin hatte eine Arbeitsvermittlung und war gekommen, weil die Klinik eine Stelle zu besetzen hatte. Ich freute mich sehr, sie zu sehen, doch als sie mich fragte, wie es mir ging, sagte ich: „Nicht sehr gut.“ Ich war zur Behandlung meiner beiden jüngsten Kinder in der Klinik, die sechs und elf waren. Ich war traurig und verzweifelt und machte mir große Sorgen um ihre Gesundheit. Außerdem hatte ich oft Migräne, obwohl ich viele verschiedene Schmerzmittel nahm.

Während meine Freundin und ich warteten, erzählte sie mir, dass sie jetzt etwas sehr Interessantes studierte – die Christliche Wissenschaft. Sie sagte, sie sei vollständig von chronischer Bronchitis geheilt worden, an der sie schon immer gelitten hatte. Ich fragte sie, wo ich anfangen könne, die Christliche Wissenschaft zu studieren, und sie sagte, man verwendet dazu zwei Bücher: die Bibel und das Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy. Meine Freundin bot mir netterweise an, mich der Dame vorzustellen, die ihr half, die Christliche Wissenschaft zu verstehen, und die wegen der Heilung mit ihr gebetet hatte.

Als ich mit dieser netten Frau zusammentraf, kam es mir vor, als würde mein Denken erhellt. Damals gehörte ich einer Religionsgemeinschaft an, die Gott als strafend und nachtragend betrachtete. Ich sagte der Frau, dass ich Angst hatte, einen so lieblosen Gott zu verärgern und dann bestraft zu werden. Sie versicherte mir sehr liebevoll, dass es nur einen allliebenden Gott gibt. Er umfängt das gesamte Universum mit Liebe. Wir unterhielten uns den ganzen Nachmittag, was mir sehr gut tat. Ihre Worte waren wie Balsam für mich. Als ich ging, war ich von Freude erfüllt.

Später erfuhr ich, dass diese Dame Praktikerin der Christlichen Wissenschaft ist, die hauptberuflich bereitsteht, um anderen durch Gebet zu helfen. Sie gab mir eine Bibel, das Buch Wissenschaft und Gesundheit und ein Vierteljahresheft der Christlichen Wissenschaft, damit ich die wöchentlichen Bibellektionen lesen konnte. Ich fing an, die beiden Bücher und die Lektionen voller Elan zu studieren.

Wenn ich Fragen hatte, rief ich die Praktikerin an, und sie gab mir immer liebevoll und geduldig Auskunft. Ich vergaß, meine übliche Kirche zu besuchen, weil ich so damit beschäftigt war, die Christliche Wissenschaft zu studieren.

Ein paar Wochen nach meinem Besuch bei der Praktikerin stellte ich fest, dass ich gar keine Kopfschmerzen gehabt hatte. Ich war so froh! Ich hatte die Schmerzmittel völlig vergessen, denn ich brauchte sie nicht mehr. Das erstaunte mich.

Nach dieser Heilung fing ich an, die christlich-wissenschaftlichen Gottesdienste zu besuchen, die die Praktikerin in ihrem Haus abhielt, da es damals am Ort keine Kirche Christi, Wissenschaftler, gab. In diesen Gottesdiensten empfand ich großen Frieden.

Als ich mehr und mehr von der Wahrheit verstand, die in Wissenschaft und Gesundheit enthalten ist, sorgte ich mich weniger um die Gesundheit meiner Kinder und vertraute mehr auf die Fürsorge der göttlichen Liebe für sie. Ich verstand, dass Gott den Menschen erschaffen hat. Mrs. Eddy sagt uns auf Seite 468 von Wissenschaft und Gesundheit: „Es ist kein Leben, keine Wahrheit, keine Intelligenz und keine Substanz in der Materie. Alles ist unendliches Gemüt und seine unendliche Manifestation, denn Gott ist Alles-in-allem. Geist ist unsterbliche Wahrheit; Materie ist sterblicher Irrtum. Geist ist das Wirkliche und Ewige; Materie ist das Unwirkliche und Zeitliche. Geist ist Gott und der Mensch ist Sein Bild und Gleichnis. Folglich ist der Mensch nicht materiell; er ist geistig.“ Ich bete oft mit dieser „wisenschaftlichen Erklärung des Seins“ und habe viele Heilungen erlebt, darunter von Verbrennungen, Grippesymptomen, einem verstauchten Fluß und den schmerzhaften Nachwirkungen einer Flasche, die mir aus einem Regal auf den Kopf gefallen war.

Ich gehöre weiterhin der Gruppe der Christlichen Wissenschaftler an, die vor Jahren im Haus der Praktikerin zusammentraf. Wir sind seither eine Vereinigung der Christlichen Wissenschaft geworden (in Mendoza, Argentinien) und haben öffentlich zugängliche Räume bezogen.

Ich bin meinem Vater-Mutter-Gott, meinem Wegweiser Christus Jesus und Mary Baker Eddy, die mich durch ihre Schriften befähigt hat, den einen, wahren Gott, göttliche Liebe, zu kennen, sehr dankbar.

Ayda del Carmen Esquivel

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Mary Metzner Trammell, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Januar 1996

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