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Original im Internet

In der Kirche geheilt

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 14. November 2019


Florence Clerihew Boyd schreibt in einem Artikel mit der Überschrift „Die Heilung des Volkes“ über Mary Baker Eddy, die Entdeckerin und Gründerin der Christlichen Wissenschaft: „Mrs. Eddy sagte einmal zu einem Schüler, sie sehne den Tag herbei, wo niemand eine Kirche der Christlichen Wissenschaft betreten könnte, gleichviel wie leidend oder wie bekümmert er sei, ohne geheilt zu werden; und sie fügte hinzu, dieser Tag werde nur dann kommen, wenn jedes Mitglied der Kirche sich in die Wahrheit vertiefe, die in den Bibellektionen enthalten ist – wenn es sie werktätig beweise und somit geistig vorbereitet zum Gottesdienst komme“ (Herold der Christlichen Wissenschaft, Januar 1917). Ich teile dankbar diese Erfahrung mit, die sich während eines Gottesdienstes der Christlichen Wissenschaft ereignet hat.

Ich war beruflich auf Reisen und sollte neun Wochen hintereinander unterwegs sein, wobei ich fast keine Freizeit haben würde. Der Terminkalender ließ mir kaum Zeit zum Ausruhen. Nach einem Monat war ich erschöpft und hustete viel; schlucken und sprechen taten mir weh. Ich betete ernsthaft, so wie ich es in der Christlichen Wissenschaft gelernt habe, doch obwohl sich Besserung zeigte, hielten die Symptome an. Es machte mir Mühe, mit der Arbeit und der Reiseroute mitzuhalten. Ich fühlte mich einsam, von Gott entfernt, und ich brauchte geistige Inspiration, Beruhigung und vor allem Heilung.

Als eine Kollegin und ich an einem Mittwoch in New York ankamen, wollte ich vor allem das Wort der Wahrheit hören. Ich wusste, dass ich den Frieden, die geistige Inspiration und die Heilung finden würde, die ich brauchte, wenn ich den Christus, die Wahrheit, hörte und in mich einließ. Und ich war zuversichtlich, dass ich all das in der Zeugnisversammlung einer Kirche Christi, Wissenschaftler, in der Nähe finden würde. Ich ging zur Kirche, um geheilt zu werden.

Als ich die Stufen zum Gebäude hochstieg, bekam ich einen Hustenanfall. Ich erinnere mich noch an den liebevollen und anteilnehmenden Ausdruck im Gesicht des Ordners, der mir hineinhalf, obwohl ich in dem Moment nicht mit ihm sprechen konnte. Ich weiß nichts mehr von der Predigt (aus der Bibel und Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schriftvon Mary Baker Eddy) oder den Zeugnissen. Doch ich erinnere mich an das innige Gefühl, von göttlicher Liebe umgeben zu sein und die Zusicherung zu haben, dass ich sicher, geliebt und zu Hause war. Die ersten beiden Lieder konnte ich nicht mitsingen, doch beim dritten merkte ich mit enormer Dankbarkeit, dass ich ohne Mühe und Hustenreiz sang.

Die Atmosphäre in der Kirche war der Heilung förderlich, und ich wurde in jener heiligen Stunde geheilt. Ich bin diesen lieben Kirchenmitgliedern so dankbar für ihre selbstlosen Gebete für die Gemeinde und ihre Bekräftigung der heilenden Wirksamkeit der Christlichen Wissenschaft, die mir eine große Hilfe waren. Diese Erfahrung war eine gute Erinnerung, dass christlich-wissenschaftliche Kirchen den Zweck haben zu heilen und dass Heilungen nicht langwierig sein und schrittweise erfolgen müssen.

Als ich mich früher an dem Tag so krank fühlte, hatte ich widerstrebend eingewilligt, meine Kollegin nach der Kirche zum Essen zu treffen. Nun, im Restaurant, sagte sie verwundert: „Was ist mit dir passiert? Es geht dir wieder gut!“ Und so war es auch. Ich aß meine Mahlzeit ohne Schmerzen und konnte mühelos reden. Sie bemerkte während des Essens, dass sie noch nie jemanden gesehen hatte, der innerhalb einer Stunde von den Symptomen genesen war, die ich gehabt hatte. Diese Heilung gab mir die Gelegenheit, ihr von der Christlichen Wissenschaft zu erzählen.

Das war das Ende des Problems. Das Gefühl von Einsamkeit und der Trennung von Gott verschwand ebenfalls an jenem Abend. Ich verbrachte die restlichen Wochen bei bester Gesundheit und genoss die Zeit fern von daheim.

Maryann McKay
Lee’s Summit, Missouri, Vereinigte Staaten

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Die Mission des Herold

Ich betrachte die Herolde und den Sentinel als den „gedruckten Paulus“, weil sie die Botschaft der universellen Verfügbarkeit der Wahrheit in die ganze Welt tragen. Ich muß aber hinzufügen, dass für den Christlichen Wissenschaftler in Übersee der Sentinel und der Herold weit mehr sind als Botschafter der Wahrheit; sie sind buchstäblich das Brot für den jeweiligen Tag und speisen die Christlichen Wissenschaftler mit der „Gnade“, die sie täglich durch das Gebet des Herrn suchen.

Howard Palfrey Jones, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, November 1969 

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