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Original im Internet

Nackenschmerzen überwunden

Aus der Oktober 2021-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 22. März 2021 im Internet.


An einem Freitag tat mir morgens beim Aufwachen rechts der Nacken weh. Ich hatte viel zu tun und machte mich an die Arbeit. Am Sonntagmorgen hatten sich die Schmerzen bis zu meinem Arm ausgedehnt, und ich konnte weder den Kopf drehen noch die Hände heben.

Ich begriff, dass ich eine Pause machen und wirklich über diese Situation beten musste. Ich war gerade einkaufen, also ging ich auf die Damentoilette neben dem Tiefkühlgemüse, beruhigte meine Gedanken und konzentrierte mich darauf, still mit Gott zu kommunizieren.

In meinen „Begegnungen“ im Gebet mit Gott habe ich festgestellt, dass es besser ist, zuzuhören, als Gott alle meine Probleme aufzulisten. Gott spricht immer zu uns, und es ist unsere Aufgabe, dies wahrzunehmen und Seiner Führung zu folgen. Wenn wir aufhören, nur auf uns selbst zu schauen, können wir besser hören, was Gott, Wahrheit, über sich und uns, Gottes geistige Nachkommen, kommuniziert.

Das sterbliche Gemüt, die Fälschung des einen göttlichen Gemüts, Gottes, möchte uns einreden: „Ich bin zu undiszipliniert, um zu beten.“ Doch das göttliche Prinzip regiert seine Schöpfung, also sind Demut und Gehorsam völlig natürlich für uns.

Das erfordert allerdings Einsatz – unsere Bereitschaft, dem göttlichen Gemüt zuzuhören und zu folgen. Doch wie unermesslich ermutigend ist es zu wissen, dass wir Gott nicht darum bitten müssen, Er selbst zu sein, also gut, mächtig und allgegenwärtig. Stattdessen können wir die Tatsache bestätigen, erklären und froh anerkennen, dass Gott gut, allmächtig und immer bei uns ist!

Selbst wenn Schmerzen und Furcht auftreten, haben wir das göttliche Recht, das zu erkennen und zu erleben, was Gott ständig tut: unsere vollkommene Gesundheit und Harmonie als Seine geliebte Schöpfung aufrechterhalten. Die Anerkennung dessen bringt die Überzeugung mit sich, dass unsere Gebete nicht fruchtlos sein werden.

In meinem eigenen Gebet bestätigte ich mental, dass Gott das eine und einzige Gemüt ist. Und dieses Gemüt ist daher das wahre Gemüt von uns allen, da wir Ihn umfassend widerspiegeln. Dies impliziert unter anderem auf wundervolle Weise, dass wir fähig sind, still zu sein und zu wissen, dass Er Gott ist, wie wir in Psalm 46:11 lesen; wir können Gottes Führung gehorsam folgen und ohne Ablenkung, Zweifel oder sonstige Begrenzungen beten.

Als ich betete, wurde mir bewusst, dass Gott mir die ganze Zeit liebevoll Gesundheit, Frieden und Sicherheit verliehen hatte. In der Bibel wird Gottes Wort oft durch verschiedene Formen von Wasser symbolisiert, und wir lesen bei Hiob: „Spricht er zum Schnee, so ist er bald auf der Erde, und zum Platzregen, dann regnet es mit Macht. ... Das wilde Tier geht in die Höhle und bleibt an seinem Ort. ... Der Atem Gottes lässt das Eis entstehen, und große Wasser ziehen sich eng zusammen“ (37:6, 8, 10).

Cool! Das half mir zu erkennen, dass der „Atem“ Gottes, des Geistes, alles einfriert, was Gott, dem Guten, unähnlich ist, und damit zerstört. Die „wilden Tiere“ – Schmerzen, Zweifel und Furcht – laufen weg und verkriechen sich. Gott ist hier; Er bereitet uns darauf vor, die Wahrheit, die heilt und uns neu erschafft, zu verstehen und zu empfangen.

Eine Stelle aus Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy erfüllte mein Bewusstsein: „Richtig verstanden hat der Mensch anstelle einer empfindenden materiellen Gestalt einen gefühllosen Körper; und Gott, die Seele des Menschen und allen Daseins, der sich unaufhörlich in Seiner eigenen Individualität, Harmonie und Unsterblichkeit befindet, verleiht diese Eigenschaften und erhält sie im Menschen aufrecht – durch Gemüt, nicht durch Materie“ (S. 280).

Das half mir, viel klarer zu erkennen, womit ich es wirklich zu tun hatte. Diese Gedanken zeigten mir, dass ich kein quasi-geistiges Geschöpf bin, das in einem physischen Panzer gefangen ist, sondern das wahre Ich ist eine geistige, substanzielle, bewusst erschaffene Individualität, die unsterblich ist und von Gott, Leben, erhalten wird. Dieser Identität kann nichts vorenthalten sein. Wir werden von Gemüt – dem liebevollen, lebendigen Gott – und den Gesetzen des Gemüts regiert.

Da war ich nun, auf der Damentoilette im Lebensmittelgeschäft, und dachte still über diese geistigen Wahrheitsgedanken nach. Meine Aufmerksamkeit und alle meine Gedanken wandten sich Gott zu, und zum ersten Mal an dem Wochenende kommunizierte ich aus tiefstem Herzen mit Gott. Kurz darauf hörte ich mehrmals ein leises Knacken im Hals und die Schmerzen verschwanden augenblicklich. Ich führte meinen Einkauf fort und konnte im Lauf der nächsten Stunden meinen Arm und den Hals wieder freier bewegen. Ich dankte freudig Gott dafür und verbrachte einen wundervollen Abend.

Am folgenden Abend hatte ich ein Fußballspiel, an dem ich mit völliger Freiheit teilnahm. Die Heilung liegt mehr als ein Jahr zurück und ist von Dauer. Die Schmerzen sind nicht zurückgekehrt.

Ich bin dankbar für Jesu Selbstaufopferung; er überbrachte und demonstrierte die heilende und rettende Botschaft des Christus, der Wahrheit. Ich bin Mrs. Eddy dankbar für ihre Selbstaufopferung; sie überbrachte und demonstrierte die Botschaft der Christlichen Wissenschaft für dieses Zeitalter. Und ich bin dankbar für die Christliche Wissenschaft, denn sie macht uns zu weiseren Schülern der Bibel und befähigt uns, ihre Lektionen auf praktische, hilfreiche Weise in unserem Leben anzuwenden und andere zu segnen.

Kayleigh Ebenrick
Carrollton, Texas, Vereinigte Staaten

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– (Mary Baker Eddy, Die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, und Verschiedenes, S. 353)

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