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Original im Internet

„Vollkommen“ heilt

Aus der Juli 2021-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 5. April 2021 im Internet.


Als ich das erste Mal eine Kirche Christi, Wissenschaftler, betrat, spürte ich eine Atmosphäre fröhlicher Würde und Zusammengehörigkeit. Seitdem habe ich verstanden, dass etwas Tieferes dahintersteckt als eine Gruppe fröhlicher Menschen, so schön das auch sein kann. Es kommt aus einer ruhigen Anerkennung des gottgeschaffenen Menschen, einem grundlegenden Konzept in der Christlichen Wissenschaft. Dieser Bibelvers beschreibt das, was ich fühlte, am besten: „Achte den vollkommenen Menschen und erkenne den, der aufrichtig ist, denn dieser Mensch hat eine Zukunft in Frieden“ (Psalm 37:37, nach der King James Bibel).

Eine Sache, die ich als wesentlich für diese Art von „Achten“ – Erkennen und Ehren – des aufrichtigen Menschen gelernt habe, ist, die Dinge durch die Linse des Geistes zu betrachten. Das bedeutet, andere von dem Standpunkt dessen zu sehen, was wir alle als Söhne und Töchter des göttlichen Geistes, Gottes, sind. Das ist zunächst eine Wahl, die wir bewusst treffen müssen, doch dann stellen wir fest, dass es ganz natürlich wird. Das kommt daher, dass wir als Gottes Kinder alle von Natur aus geistigen Sinn haben. Die Bereitschaft, diese Tatsache zu akzeptieren und die Welt durch den geistigen Sinn zu betrachten, hilft uns, in jedem Bereich unseres Lebens voranzugehen und Fortschritt zu machen.

Und was ist geistiger Sinn? Mary Baker Eddy, die den Herold ins Leben gerufen hat, erklärt: „Der geistige Sinn ist eine bewusste, beständige Fähigkeit Gott zu verstehen“ (Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S. 209). Diese beiden Worte, „bewusst“ und „beständig“, weisen auf eine geistige Aktivität hin – eine feste, standhafte Treue und ein gewissenhaftes, waches Durchhaltevermögen, die uns befähigen, Gott als unendliches Gutes, als Leben und Liebe zu kennen.

Symptome von Asthma sind einfach verschwunden und nicht zurückgekehrt.

Unsere Fähigkeit, das göttliche Leben, Gott, zu verstehen, entstammt der Tatsache, dass Gott, das Gute, unendlich und allmächtig ist, die einzig legitime Ursache, die es gibt. Gottes Schöpfung ist geistig, der Ausdruck und die Manifestation des göttlichen Geistes.

Jeder von uns ist somit in unserer wahren Natur kein persönlicher Schöpfer, sondern die Schöpfung, Auswirkung, des einen unendlichen Gottes. Wir können nicht von dem Leben getrennt sein, das uns ausdrückt, erneuert und regeneriert.

Der Besuch einer christlich-wissenschaftlichen Kirche hat mir geholfen, das mehr und mehr zu erkennen. Es ist natürlich für mich geworden, mich in diesem geistigen Licht zu sehen und andere so zu respektieren, wie Christus Jesus dies tat – den vollkommenen Menschen zu erkennen und zu lieben.

Das bedeutet nicht, dass man Probleme ignoriert oder sagt, dass Dinge nicht körperlich vollkommen sind. Es hat natürlich Zeiten gegeben, in denen ich mit Krankheit und anderen Schwierigkeiten konfrontiert war. Doch das Konzept, dass Gott, das unendliche Gute, die einzig legitime Ursache ist und jeden von uns geistig und rein erschaffen hat, gab mir die Standkraft, um mir aktiv vom geistigen Sinn zeigen zu lassen, wie ich die Dinge sehen soll. Und mit den klareren Erkenntnissen der geistigen Realität, die ich dadurch erlangte, erlebte ich Heilungen und Lösungen.

Ich bin beispielsweise insgesamt viel weniger ängstlich geworden. Und Symptome von Asthma sind einfach verschwunden und nicht zurückgekehrt. Ich habe auch andere Heilungen erlebt, von denen einige innigeres Gebet und Studium der wöchentlichen Bibellektion aus dem Vierteljahresheft der Christlichen Wissenschaft erfordert haben. Das, was ich durch dieses Gebet und Studium gelernt habe, hat mir geholfen, mich – mein wahres, geistiges Selbst – besser zu kennen. Das bewirkte ein neues Verständnis von Leben, Vertrauen und Liebe zur Menschheit und hat mich in jeder Hinsicht zu einem besseren Menschen gemacht.

Jesus gab uns das Gebet des Herrn, das mit Gott beginnt und endet und die Macht und Gegenwart des Göttlichen anerkennt. In der Mitte des Gebets ist die Bitte um „tägliches Brot“, ein von Gnade, Vergebung und Liebe erfülltes Herz. Wenn wir unsere Denk- und Handlungsweise konsequenter von Gottes Standard des vollkommenen Menschen inspirieren lassen, heilt und regeneriert dies unser Herz, unser Gemüt und unseren Körper.

Wir sind alle fähig, Gottes vollkommenen Menschen zu achten – anzuerkennen, zu respektieren, aufrechtzuerhalten und zu lieben. Was könnte heute wichtiger sein? Die wahre, geistige Natur von uns und anderen zu erkennen, ebnet den Weg für dauerhaftere Versöhnung, Gesundheit, Gleichberechtigung und Frieden.

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Die Mission des Herold

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der wahrheit zu verkünden ...“

– (Mary Baker Eddy, Die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, und Verschiedenes, S. 353)

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