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Original im Internet

Glaukom durch anhaltendes Gebet geheilt

Aus der Dezember 2017-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 24. Oktober 2017 im Internet.


Mir wurde bei einer Routineuntersuchung der Augen gesagt, dass ich ein Glaukom hätte, dass es unheilbar sei und dass ich den Rest meines Lebens täglich ein Medikament einnehmen müsse.

Anschließend ließ ich mich in einer Augenklinik untersuchen, wo die Diagnose nach ausführlichen Tests bestätigt wurde.

Ich sagte der Augenärztin, dass ich mich wegen der Heilung vollkommen auf Gebet verlassen werde und war völlig überzeugt, dass sie eintreten würde. Die Prognose der Ärztin war allerdings nicht ermutigend. Ja, es war nicht leicht, sie sich anzuhören.

Doch das brachte mich nur dazu, mich absolut auf die Seite der Wahrheit zu stellen, die ich mein Leben lang gekannt und praktiziert hatte. Statt das verschriebene Medikament einzunehmen, betete ich zwei oder drei Jahre lang täglich für wahre Sehfähigkeit. Ich bemühte mich, alles klarer zu sehen – mit anderen Worten, jeden Menschen, ob fremd oder nicht, als Gottes eigenes Bild und Gleichnis zu betrachten. Es ist wichtig, sich selbst so zu sehen, doch gilt das alles nichts, wenn man andere nicht auf dieselbe Weise sieht.

Vor Jahren hörte ich die Geschichte von einem Christlichen Wissenschaftler, der in einem engen einspurigen Tunnel frontal mit einem Auto zusammengestoßen war. Der andere Fahrer war aus der falschen Richtung in den Tunnel gefahren, und es gab kein Ausweichen. Der Zusammenstoß war schlimm, und der Mann sah sein schwer verletztes Kind auf dem Beifahrersitz, und den Betrunkenen, der den Unfall verursacht hatte, auf sie zu torkeln. Er hasste den Mann so sehr, dass er ausstieg, um ihn zu verprügeln. Doch dann schaute er auf sein Kind und dachte: „Ich kann hier nicht zwei Sterbliche sehen“ – einen Betrunkenen und ein sterbendes Kind.

Er begriff das, was die Christliche Wissenschaft lehrt: dass Gott den Menschen geistig, zu seinem Ebenbild, geschaffen hatte, wie es im Schöpfungsbericht im ersten Kapitel der Genesis steht. Diese Schöpfung ist unsterblich – vollkommen, vollständig, sündlos, nie Täter oder Opfer. Leben ist keine Mischung aus dem Materiellen und dem Geistigen, und wir müssen entweder diesen geistigen Bericht als wahr anerkennen oder den anderen, materiellen Schöpfungsbericht im 2. Kapitel der Genesis. Der einzig wahre Bericht ist der geistige.

Der Mann setzte sich wieder ins Auto, um für sein Kind und die Erkenntnis zu beten, dass alle Beteiligten geistig erschaffen worden waren. Diese Gebete waren wirksam, denn sein Kind wurde gerettet.

Diese Geschichte hatte mich über viele Jahre begleitet und half mir bei dieser Erfahrung, denn uns wird ständig das irrige Bild vom Sterblichen vorgehalten: auf der Straße, in den Nachrichten, im Supermarkt, am Familienesstisch, in der Kirche und sogar im Spiegel. Wir müssen immer wieder wählen, wie wir uns und andere sehen wollen.

Das war das Hauptthema, an dem ich arbeitete: jederzeit den wahren, geistigen Menschen zu sehen. Jeden Tag kam neue Inspiration, die mir in diesem Bemühen half, während ich die wöchentlichen Bibellektionen im Vierteljahresheft der Christlichen Wissenschaft sowie unsere Zeitschriften las.

Während all der vielen Monate verging kein Tag, an dem ich mir nicht eine Behandlung in der Christlichen Wissenschaft gab. Ich betete in dieser Zeit nicht mit einer, alles überragenden geistigen Wahrheit, auch hatte ich keine „Wunderwaffe“. Durchhaltevermögen, eine hoffnungsvolle Erwartungshaltung und die Weigerung, einer materiellen Diagnose des Verfalls und der Unheilbarkeit nachzugeben, bewirkten die vollständige Heilung. Es kam der Zeitpunkt, an dem ich einfach wusste, dass die Heilung eingetreten war. Ich hatte keine Angst mehr vor der Sache und glaubte nicht länger, dass sie Teil von mir war. Sie war mir ja von Anfang an als falsch erschienen.

Doch es war unmöglich, die Vollständigkeit der Heilung zu beweisen, ohne mich ärztlich untersuchen zu lassen, denn ich hatte in der Zeit keine Sehfähigkeit eingebüßt. Also kehrte ich zu derselben Augenklinik zurück und ließ die Augen erneut untersuchen. Es war eine Routineuntersuchung und das Glaukom wurde mit keinem Wort erwähnt.

Ich fragte den Arzt, ob er irgendwelche Anzeichen davon feststellen könne. Er sagte nein, obwohl er die Krankenakte gelesen hatte und die vorherigen medizinischen Prognosen kannte.

Da bat ich den Arzt, eine bereits vorbereitete Bestätigung zu unterschreiben, dass es kein Anzeichen eines Glaukoms gab. Er unterschrieb sie und fragte mich, wofür das sei. Ich erklärte, dass ich Christliche Wissenschaftlerin bin und einen Beweis für die Heilung wollte, um anderen davon zu berichten. Damit war er einverstanden. Er ist einer der führenden Augenspezialisten in unserer Stadt.

Dieser Arztbesuch liegt mehrere Jahre zurück, und ich sehe heute ausgezeichnet und brauche keine Brille. 

Ob ich dankbar bin für die Christliche Wissenschaft? Und wie!

Lona Ingwerson
Laguna Beach, Kalifornien, Vereinigte Staaten

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Mary Metzner Trammell, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Januar 1996

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