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Original im Internet

Nicht ängstlich sein ist nicht naiv

Aus der Juli 2020-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 23. März 2020 im Internet.


Ich höre dasselbe, was viele andere hören – Medien, Regierungsvertreter, Freunde. Und es geht so gut wie immer um dasselbe: das Coronavirus. Viele Leute haben damit ein neues Wort gelernt, und zu viele fürchten sich davor.

Doch neulich kam mir ein kurzer Satz in den Sinn, und zwar: „Christus verkündet das Gute direkt im Bewusstsein.“ Was für ein enormer Kontrast zu all den schlimmen Dingen, die ich aufnahm. Dieser hilfreiche Gedanke baut auf Mary Baker Eddys Buch Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift auf, wo wir lesen: „Christus ist die wahre Idee, die das Gute verkündet, die göttliche Botschaft von Gott an die Menschen, die zum menschlichen Bewusstsein spricht“ (S. 332).

Diese Worte redeten mir nicht ein, ich solle all die Schwierigkeiten ignorieren, mit denen die Gesellschaft zu tun hat. Doch sie versicherten mir, dass viel mehr vonstattengeht als das ganze Hin und Her in Bezug auf Ansteckung. Der Christus ist die gottähnliche Natur von Jesus, die er so vollständig und erfolgreich lebte. Jesus versicherte uns, dass der Christus immer existiert hat und immer existieren wird. Er spricht zu uns von Gottes Güte und Allmacht und von der unsterblichen, unzerstörbaren Natur des Menschen. Und Jesu Leben bewies, dass dieses Gute, das der Christus verkündet, sich heilend und beruhigend auf unser Leben auswirkt. Er stellte dies immer wieder unter Beweis, wenn er mit anderen in Berührung kam.

Ich habe im Laufe meines Lebens eine wunderbare Beständigkeit in Jesu Lehre erkannt und Beweise dafür gesehen, dass der Christus uns eine geistige Gelassenheit vermitteln kann, die unsere Erfahrungen buchstäblich verändert. Sie ändert diese auf eine Weise, die den materiellen Sinnen unerklärlich ist, unserem geistigeren Sinn allerdings völlig einleuchtet.

Mehrmals habe ich erlebt, dass jemand glaubte, Ansteckung werde einen bestimmten Verlauf nehmen, und dann aber eines anderen belehrt wurde. Und ich habe erlebt, dass eine Art mentaler Ansteckung im Keim erstickt wurde. Nachdem ein Arzt einmal bei mir nach einem Unfall mehrere Knochen gerichtet hatte, nannte er Medikamente, die ich einnehmen müsse, um mich vor potenziellem Schaden zu schützen. Er verschrieb ein Medikament, das einen Umstand handhaben würde, der sonst einen tödlichen Ausgang verursachen könnte. Ich ging keineswegs naiv mit seiner Warnung um, doch mir war es wichtiger, mich mit dem zu schützen, was ich im Laufe der Jahre über den heilenden Christus gelernt hatte. Allerdings blieb seine Warnung fast wie eine Ansteckung, die von seinem Denken auf meins übergesprungen war.

Die Verkündigung des Guten ist ein Versprechen an jeden Menschen auf diesem Planeten.

Einige Tage später erlitt ich genau das, wovor er mich gewarnt hatte. Und ich machte etwas, das ich sonst nicht tue und das nicht hilfreich war: ich schlug die Sache in einer medizinischen Publikation nach. Und wie angekündigt stand das Wort „tödlich“ obenan in der Beschreibung. Zuerst wollte Furcht das Steuer übernehmen. Doch ich fing an, den Christus wahrzunehmen, auf den ich mich hinsichtlich der Verkündigung des Guten stützte, und kurz darauf empfand ich geistigen Frieden und Zuversicht. Der Zustand verschwand innerhalb der nächsten paar Tage, während ich spezifisch darüber betete. 

Diese Verkündigung des Guten ist ein Versprechen an jeden Menschen auf diesem Planeten. Ja, Wissenschaft und Gesundheit bestätigt außerdem, dass der Christus „ein göttlicher Einfluss [ist], der im menschlichen Bewusstsein immer gegenwärtig ist“ (S. xi). Niemandem ist der Zugang zu diesem heilenden Einfluss versperrt. Wenn wir seine Botschaften in unser Herz einlassen, erkennen wir, dass er der wahre und einzige Einfluss ist und eine Ruhe verbreitet, die den Verlauf der menschlichen Disharmonie verändert.

Sie müssen nicht eine Menge über den Christus wissen, um Ihr Denken für seine göttliche Gegenwart zu öffnen und das Gute wahrzunehmen, das er verkündet. Ja, wenn die Ansichten um Sie herum zu sehr in Ihr Bewusstsein eindringen, nehmen Sie sich einen Augenblick, um zu bekräftigen, dass der Christus Gutes verkündet, und lauschen Sie auf seine Botschaft direkt in Ihrem Bewusstsein, eine Botschaft, die Sie Ihrer Geborgenheit in Gott versichert.

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Ich betrachte die Herolde und den Sentinel als den „gedruckten Paulus“, weil sie die Botschaft der universellen Verfügbarkeit der Wahrheit in die ganze Welt tragen. Ich muß aber hinzufügen, dass für den Christlichen Wissenschaftler in Übersee der Sentinel und der Herold weit mehr sind als Botschafter der Wahrheit; sie sind buchstäblich das Brot für den jeweiligen Tag und speisen die Christlichen Wissenschaftler mit der „Gnade“, die sie täglich durch das Gebet des Herrn suchen.

Howard Palfrey Jones, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, November 1969 

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