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Original im Internet

VOM BÜRO DES KOMITEES FÜR VERÖFFENTLICHUNGEN

Vom Büro des Komitees für Veröffentlichungen

Erwiderungen auf die Presse hinsichtlich Impfungen

Aus der Juni 2022-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Es ist die Pflicht des Komitees für Veröffentlichungen, der Öffentlichkeit auferlegte falsche Vorstellungen in Bezug auf die Christliche Wissenschaft und Ungerechtigkeiten gegenüber Mrs. Eddy oder Mitgliedern dieser Kirche seitens der Tagespresse, der Zeitschriften oder sonstiger zirkulierender Literatur auf christliche Weise zu berichtigen.

– Mary Baker Eddy, Kirchenhandbuch
Artikel XXXIII Abschnitt 2

Impfvorschriften, insbesondere hinsichtlich COVID-19, und mögliche religiöse Freistellungen werden in den Medien wie auch im Familien- und Freundeskreis häufig diskutiert. Die Gewichtung öffentlicher Sicherheit und privater Rechte, einschließlich religiöser Praktiken, hat die Aufmerksamkeit der Menschen erlangt und vielerorts zu Aufregung und Polarisierung im öffentlichen Diskurs geführt. Und während die Komitees für Veröffentlichungen von vornherein darauf bedacht sind, die Sichtweise der Christlichen Wissenschaft in Angelegenheiten dieser Art klarzustellen, haben wir alle auf der Grundlage unserer täglichen Gebete für die Menschheit die Gelegenheit, mehr von der Wahrheit zu bezeugen, die die Vollständigkeit und Einheit im Kern alles Seins offenbart.

Die Stellungnahme „Eine Sicht der Christlichen Wissenschaft auf Impfungen und öffentliche Gesundheit“ auf der Website der Kirche (ChristianScience.com/de) ist eine wertvolle und verlässliche Ressource, um auf das derzeit höhere Interesse an Informationen einzugehen. Ferner haben wir bereits veröffentlichte Artikel über die Christliche Wissenschaft zu diesem Thema weitergeben können. Die Stellungnahme wie auch die Artikel vermitteln unseren anhaltenden Respekt für die Gesetze des Landes sowie unseren gewissenhaften Gehorsam ihnen gegenüber – eine Verpflichtung, die schon immer von den erheblichen, demonstrierbaren, alles durchdringenden Auswirkungen des christlich-wissenschaftlichen Heilens in aller Welt begleitet war.

Die untenstehenden Auszüge aus zwei Briefen verdeutlichen den umfassenderen Kontext, den Komitees für Veröffentlichungen der Presse hinsichtlich der Sichtweise unserer Kirche bereitgestellt haben.

Brief an einen Journalisten des Boston Globe:

Lieber Herr ____,

[...] Ich weiß die Diskussion über die Überlegungen zu schätzen, die bei den Bestrebungen der Gesellschaft, zur Normalität zurückzukehren, im Zusammenhang mit einer religiösen Freistellung von vorgeschriebenen Impfungen gegen COVID-19 einhergehen.

Vielleicht haben Sie in der Stellungnahme auf unserer Website bereits gelesen, dass die Sichtweisen und Entscheidungen der Christlichen Wissenschaftler:innen sehr individuell sind und sorgfältig aufgrund eigener religiöser Überzeugungen und demonstrierter geistiger Praxis getroffen werden – sie beruhen weder auf der Doktrin noch auf einem Dogma der Kirche. Die Kirche hat ihren Mitgliedern mitgeteilt, dass die Entscheidung, sich impfen zu lassen oder nicht, ganz und gar bei ihnen liegt. Ich kenne Mitglieder, die sich dafür entschieden haben, sich impfen zu lassen, und andere, die sich dagegen entschieden haben. Die Kirche erhebt keine Daten darüber.

Insgesamt würde ich sagen, dass die Christliche Wissenschaft darum bemüht ist, das Thema Impfung neutral zu behandeln, wenn sie um religiöse Freistellungen oder Ausnahmen ersucht. Christliche Wissenschaftler:innen teilen die Sorge über öffentliche Gesundheit und Sicherheit und sind sich der Verantwortung aller Bürger:innen bewusst, die Auflagen der Regierung zu befolgen und die Rechte anderer zu respektieren. Wir sind nicht „gegen“ Impfungen und Menschen in medizinischen Berufen, und unsere Kirche beteiligt sich nicht an öffentlichen Kampagnen „für“ oder „gegen“ solche Angelegenheiten für unsere Mitglieder oder die Gesellschaft als Ganzes, selbst wenn sie um Rücksicht auf unsere religiöse Sichtweise bittet.

Dennoch lehrt die Christliche Wissenschaft, wie man sich hinsichtlich gesundheitlicher und anderer Bedürfnisse auf Gebet zu Gott stützen kann, und viele Anhänger:innen der Religion nutzen ausschließlich diese geistigen Mittel, was ihre Gesundheit angeht, denn sie konnten sich von deren Wirksamkeit überzeugen. [Aus diesem Grund] haben wir über Jahre hinweg die Verfügbarkeit von religiösen Freistellungen von Impfauflagen für daran interessierte Mitglieder dankbar in Anspruch genommen, einschließlich dort, wo heutzutage eine Freistellung von vorgeschriebenen Impfungen gegen COVID am Arbeitsplatz, in Schulen und Unis, für Reisen usw. möglich sein könnte. Die Kirche stellt derzeit keine Formulare für eine religiöse Freistellung bereit, ermutigt jedoch Personen, die eine Freistellung oder Ausnahmeregelung wünschen, demütig über diese Angelegenheit zu beten und sich der Gesellschaft gegenüber verantwortungsbewusst zu verhalten, während sie ihrem höchsten Verständnis ihrer religiösen Überzeugungen folgen – einschließlich der Nächstenliebe, der Goldenen Regel und des sorgsamen Zuhörens und einfühlsamen Umgangs mit den Besorgnissen anderer. [...]

Brief an die Redaktion:

Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, Glenwood Springs [Colorado, USA], die seit Anfang des 20. Jahrhunderts besteht, ist seit jeher eng mit der Bevölkerung verbunden und tut auch weiterhin ihr Bestes, um einen liebevollen und heilenden Beitrag zum Ort zu leisten. Ein unlängst erschienener Artikel in der Post Independent enthält fehlerhafte Angaben in Bezug auf die Website [der Mutterkirche]. [...]

Der Wortlaut [auf der Website] [...] ist: „Unsere Religion verlangt seit über hundert Jahren von ihren Anhängern, dass sie die Gesundheitsbehörden respektieren und die Gesetze des Landes befolgen, einschließlich der Impfpflicht.“

Christliche Wissenschaftler:innen arbeiten intensiv an denselben Zielen in Bezug auf die Pandemie wie alle Mitbürger:innen, nämlich Gesundheit und Schutz. Kirchenmitglieder, die die Macht des heilenden Gebets, das Christus Jesus praktizierte, selbst erlebt haben, bitten ggf. um eine Freistellung von einer Impfung, wenn diese Freistellung gesetzlich erlaubt ist. Doch dies beruht nicht auf Misstrauen gegenüber Impfungen oder auf deren Ablehnung. Es geht schlicht darum, dass einige Kirchenmitglieder es bei Gewährung dieses Privilegs vorziehen würden, sich ausschließlich auf ihre bewährte Praxis des christlich-wissenschaftlichen Heilens zu stützen.

Ich möchte betonen, dass diese Entscheidungen im Rahmen der individuellen religiösen Praxis getroffen werden. Unsere Kirche schreibt den Mitgliedern kein Vorgehen vor, sondern überlässt es jedem Mitglied, den Arbeitgeber über die eigene religiöse Heilpraxis zu informieren, wenn es eine Freistellung wünscht. Christliche Wissenschaftler:innen gehen diese Gespräche mit der Hoffnung an, Ausgeglichenheit und sogar Heilung zu vermitteln. [...]

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Die Mission des Herold

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der wahrheit zu verkünden ...“

– (Mary Baker Eddy, Die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, und Verschiedenes, S. 353)

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