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Original im Internet

Für Jugendliche

Als ich während des Lockdowns deprimiert war

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 14. Juni 2021


Als die Bewohner unserer Stadt aufgefordert wurden, zu Hause zu bleiben, und kein Ende in Sicht schien, ging es mit mir seelisch bergab. Ohne die Fähigkeit, mit Freunden und Verwandten zusammenzutreffen, wurde ich immer unglücklicher und machte mir zunehmend Sorgen über die Pandemie.

Alles, was mich glücklich machte, ging jetzt nicht mehr. Selbst so einfache Sachen wie Einkäufe waren schwierig. Ich verbrachte die meiste Zeit drinnen und ging kaum nach draußen, um mich zu bewegen oder auch nur die Sonne zu fühlen.

Meine Familie ermunterte mich, nach draußen zu gehen und neue Aktivitäten zu finden, damit ich etwas zu tun hatte, was mich erfüllte. Aber ich konnte mich zu nichts anderem als den Hausaufgaben aufraffen und verbrachte die meiste Zeit des Tages mit Schlafen.

Erst als meine Mutter ein ernstes Wort mit mir redete, verstand ich, dass ich mich und mein seelisches Wohl von den äußeren Umständen beherrschen ließ. Ich war wirklich unglücklich und jammerte ihr vor, dass sich nichts ändern würde, bis ich wieder all die Sachen machen konnte, die mich glücklich machten.

Sie schwieg einen Augenblick und fragte dann: „Wo kommt alles Gute her?“

Ich hatte seit meiner frühen Kindheit die Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft besucht, deshalb war die Antwort einfach: „Von Gott.“ Ich hatte gelernt, dass Gott gut und der einzige Schöpfer ist, also muss die Quelle alles Guten Gott sein.

Dann fragte sie: „Gut, und wo kommt dann unsere Freude her?“

Mir war klar, dass die Antwort wieder die gleiche war: Von Gott.

Auf dieser Grundlage argumentierte sie, dass meine Freude doch eigentlich von den aktuellen Umständen nicht vertrieben werden kann, wenn unsere Fröhlichkeit wirklich von Gott kommt. Gott ist von Dauer, also muss meine Freude es auch sein. Und weil Gott immer gegenwärtig ist, muss Freude immer bei uns sein.

Sie erklärte außerdem, dass alle anderen „Quellen“ der Freude außer Gott nie zu bleibender Zufriedenheit führen könnten, wie ich ja bereits während des Lockdowns erlebt hatte. Meine Mutter ermunterte mich, mit diesen Ideen zu beten und ein paar Artikel der Christlichen Wissenschaft zu diesem Thema zu lesen.

Der erste Artikel, den ich las, fing mit diesem Satz aus Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift an: „Glück ist geistig, aus Wahrheit und Liebe geboren“ (Mary Baker Eddy, S. 57). Er half mir, folgendermaßen zu argumentieren: Wenn Glück wirklich geistig ist, dann kann es nicht von Umständen oder sonst etwas beeinflusst werden. Glücklich zu sein ist unser Geburtsrecht. Gott hört nie auf, uns mit allem zu versorgen, was wir brauchen, und nimmt uns nie etwas Gutes weg. Und wenn Gott nicht aufgehört hatte, mich mit Freude zu versorgen, wie konnte ich mich dann unglücklich fühlen? Ich hatte kaum den Artikel zu Ende gelesen und mit den darin enthaltenen Ideen gebetet, als ich merkte, dass all die furchtsamen und deprimierenden Gedanken verschwunden waren.

Ich hatte eine augenblickliche Heilung erlebt! Doch ich betete weiter mit diesen Ideen und erzählte Freunden und Familienmitgliedern, die mit denselben Gefühlen kämpften, davon. Ich erwähnte meine neuen Erkenntnisse sogar bei einem Gespräch auf Zoom und machte darauf aufmerksam, dass Gott die wahre Quelle unserer Freude ist.

Ich bin so dankbar für diese Heilung und die Freiheit, die sie mir gegeben hat. Auf diese Weise kann ich fröhlich sein, egal was passiert. In den Monaten seit dieser Erkenntnis musste ich viele Schwierigkeiten überwinden, und jede schien mir wie eine neue Bedrohung meiner Freude. Aber ich konnte sie alle meistern, indem mir klar war, dass meine Freude geistig ist und nicht berührt werden kann. Ich werde für diese wundervolle Heilung immer dankbar sein.

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– (Mary Baker Eddy, Die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, und Verschiedenes, S. 353)

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