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Original im Internet

Auswirkungen von Unfällen umgekehrt

Aus der Februar 2019-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 13. Dezember 2018 im Internet.


Das Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift Mary Baker Eddy, spricht mehrmals davon, dass man mit dem Konzept der „Umkehrung“ beten soll. Das hat mir in vielen Fällen beim Beten geholfen. Wenn ein Problem auftritt, können wir unser Denken darüber umkehren. Wir wenden uns vom sterblichen Gemüt – dem irrigen mentalen Sinn, dass wir materiell sind – ab und ersetzen es durch ein Verständnis von unserer wahren, geistigen Identität. Und das führt zu Heilung!

Vor einiger Zeit verbrannte ich mir beim Kochen mit heißem Öl die Hand. Ich beantwortete die Suggestion, dass Leben in der Materie ist und daher verletzt oder beschädigt werden könnte, mit einem festen mentalen Nein. Mir war bewusst, dass Gott mein Leben ist und weder Schmerzen noch Unwohlsein schafft. Dann fiel mir ein, dass ich bald einen Anruf erhalten würde, der keine Ablenkung zuließ – doch ich hatte immer noch Schmerzen.

Ich musste an eine Stelle aus Wissenschaft und Gesundheit denken: „Wenn sich ein Unfall ereignet, denkst du oder rufst du aus: ‚Ich habe mich verletzt!‘ Dein Denken trägt mehr dazu bei, die Verletzung wirklich zu machen, als deine Worte, mehr als der Unfall selbst.“ Und es geht weiter: „Jetzt kehre den Vorgang um. Erkläre, dass du nicht verletzt bist, und verstehe den Grund weshalb, und du wirst feststellen, dass die guten Wirkungen, die sich daraus ergeben, genau im Verhältnis zu deiner Ablehnung physischer Gesetze stehen und zu deiner Treue zur göttlichen Metaphysik ...“ (S. 397).

Wenn wir den Vorgang umkehren, stehen wir nicht länger als Zeugen der materiellen Sinne bereit. Wir ignorieren, was das sterbliche Gemüt sagt, denn es stammt nicht von Gott. Wir sind nicht sterblich, nicht einmal zum Teil, sondern völlig geistig und vollkommen. Ich wusste, dass die Aussage der materiellen Sinne nicht wahr war, egal wie laut das sterbliche Gemüt zu schreien schien. Ich wusste, dass mein Denken mehr zu der Verletzung beitrug „als der Unfall selbst“. Wenn ich mein Denken Gott zuwandte und mich so sah, wie Er mich gemacht hat, würde mein Körper (meine Hand) auch Vollkommenheit widerspiegeln. Ich kehrte den Irrtum um und erkannte, dass ich mich als geistiges Geschöpf nie in Gefahr befand.

Ich war vollständig geheilt. Es gab keine Rötung, keine Reizung und keine Schmerzen. Ich konnte in Ruhe den Anruf entgegennehmen und vergaß die Hand völlig.

In derselben Woche ging ich mit meiner Hündin Ellie spazieren. Unterwegs verschluckte Ellie fast eine Wespe. Als sie sie ausspuckte, war der Wespe nichts passiert, aber Ellie schien es nicht so gut zu gehen. Ich brachte sie ins Haus und fing an zu beten, um mein Denken in Einklang mit Gottes Fürsorge für Seine Schöpfung zu bringen.

Wie jede Idee in Gottes Schöpfung ist Ellie völlig geistig. Sie wird von Gott versorgt und beschützt und könnte nie einen Unfall erleben. Mir kam der Gedanke, dass zwei geistige Ideen (Ellie und die Wespe) einander nicht verletzen können. Ellie wurde sofort ruhig, leckte mir übers Gesicht und schlief auf meinem Schoß ein. Eine Stunde später schaute ich in ihrer Schnauze nach und es gab kein Anzeichen von einem Wespenstich.

Ein paar Wochen später erlitt ich bei einem Unfall eine Abschürfung der Hornhaut. Die Situation war problematisch, und ich wollte vollständig Frieden finden, bevor ich an jenem Abend zu Bett ging. Ich bat daher eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft um Behandlung durch Gebet. Sie sagte mir, dass ich unberührt war. Sie kehrte den mentalen Vorgang um und erinnerte mich daran, dass ich keineswegs verletzt sein konnte. Mit ihrem Hinweis, dass ich „unberührt war“, durchbrach sie die Illusion, dass sich etwas anderes als das Gute auf mich auswirken könnte. Als Gottes Kind konnte ich nie an einem Unfall beteiligt oder von Gott getrennt sein, keinen einzigen Augenblick.

Und mir fiel eine andere Stelle aus Wissenschaft und Gesundheit ein: „Kehre den Fall um. Steh Wache an der Tür des Denkens. Wenn du nur solche Schlüsse zulässt, die du in körperlichen Resultaten verwirklicht sehen möchtest, wirst du dich harmonisch regieren“ (S. 392). Ich betete so lange mit diesem Gedanken, bis Frieden einkehrte und ich keine Schmerzen mehr hatte. Ich schlief ein und wachte vollständig geheilt wieder auf. Mein Auge hatte weder Kratzer noch eine Abschürfung. Ich konnte alles klar sehen und hatte keine Schmerzen. Die Heilung war komplett.

Schmerz ist nie in der Materie, sondern im sterblichen Gemüt. Wenn wir das als Tatsache verstehen, können wir den mentalen Vorgang umkehren und die irrige Suggestion mit einem Verständnis von Gott ersetzen. Mrs. Eddy erklärt in Wissenschaft und Gesundheit:„Du sagst nicht, dass ein Rad müde wird; und doch ist der Körper ebenso materiell wie das Rad. Wenn es die Aussage des menschlichen Gemüts über den Körper nicht gäbe, würde der Körper, wie das unbelebte Rad, niemals müde sein“ (S. 218). Materie hat keine Intelligenz. Gott gibt uns die Herrschaft und die Intelligenz, um das sterbliche Gemüt zum Schweigen zu bringen und die Unwirklichkeit alles dessen zu wissen und zu beweisen, was Gott unähnlich ist.

Ich bin so dankbar für die Macht und Nützlichkeit der Christlichen Wissenschaft.

Elaina Simpson
Washington, District of Columbia, Vereinigte Staaten

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– (Mary Baker Eddy, Die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, und Verschiedenes, S. 353)

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