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Bewegungseinschränkendes Gewächs geheilt

Aus der Mai 2017-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Übersetzt aus dem Christian Science Journal, Ausgabe Januar 2017


Ich verdanke der Christlichen Wissenschaft mein Leben. Vor etwas über einem Jahr musste ich unbezahlten Urlaub nehmen, weil ein Gewächs auf meinem Unterleib über Jahrzehnte so groß geworden war, dass ich nicht mehr ohne Einschränkungen laufen konnte, was meinen Job unmöglich machte. Ich hatte immer wieder mit der Gewissheit gebetet, dass dieser Fremdkörper nicht zur Wahrheit über mich gehörte, nicht Gottes Schöpfung war, doch nun musste ich alles stehen und liegen lassen und mich ganz auf die Heilung konzentrieren.

Erst musste ich Furcht überwinden. Der erste wichtige Schritt war die Entscheidung, mich völlig auf die Christliche Wissenschaft zu verlassen. Eine große Hilfe war etwas, was die Praktikerin der Christlichen Wissenschaft, die ich um Behandlung bat, mir sagte.

Es ging darum, dass Gott mein Hirte ist und für mich sorgt. Ich spürte diese Liebe von unserer Vater-Mutter-Liebe, und das gab mir die Gewissheit, dass das Problem heilbar war – trotz der Befürchtungen, die das sterbliche Gemüt mir eingeben wollte.

Drei Wochen lang tat ich nichts anders als die Christliche Wissenschaft zu studieren, und ich bat die Praktikerin jeden Tag, für mich zu beten. Ich las die Kapitel „Die Praxis der Christlichen Wissenschaft“ und „Das Lehren der Christlichen Wissenschaft“ in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy und verbrachte viel Zeit mit der Allegorie der Gerichtsverhandlung auf Seite 430 bis 442. Ich las Ein Jahrhundert christlich-wissenschaftlichen Heilens sowie Druckexemplare von Vorträgen über die Christliche Wissenschaft und mehrere Ansprachen vor Schülervereinigungen, die ich gehört hatte.

Ich möchte hinzufügen, dass die liebevolle Unterstützung der Mitglieder meiner Zweigkirche Christi, Wissenschaftler, in dieser Zeit unverzichtbar war. Mehrere machten Vorschläge, was ich lesen könnte, da sie selbst aus diesen Texten Hilfe erlangt hatten.

Nach diesen Wochen tiefer Forschung zu Hause kehrte ich zur Arbeit zurück. Meine Freizeit verbrachte ich mit Forschen und Beten. Ich versuchte mit aller Kraft zu erkennen, dass dieser Zustand rein mental war, und betrachtete mich als Wissenden, nicht nur als Glaubenden – mit anderen Worten, ich bekräftigte, dass ich die geistige Wirklichkeit von Gottes vollkommenem Menschen wissen und nicht von den materiellen Sinnen dazu verleitet werden konnte, das zu glauben, was der materielle Anschein mir als wahr einreden wollte. Ich folgerte, dass Krankheit keinen Schöpfer hat, weil Gott, der einzige Schöpfer, Krankheit nicht gemacht hat.

Mehrere Jahre lang hatte ich den Weg zur Arbeit zum Beten verwandt und jeden Tag mit folgendem Satz gebetet: „Eine geistige Idee enthält kein einziges Element des Irrtums, und diese Wahrheit entfernt alles Schädliche in der richtigen Weise“ (Wissenschaft und Gesundheit, S. 463). Und genau das trat ein. Vier Wochen nach diesem intensiven Studium und Gebet fiel das Gewächs von meinem Unterleib auf eine Weise ab, die man als mentale Chirurgie bezeichnen könnte. Es war völlig verschwunden. Weniger als eine Woche später ging ich wie geplant auf Kanu-Tour. Ich konnte völlig schmerzlos paddeln und Kanus über Kopf heben. Ich war glücklich! Mein Herz war von Gesang erfüllt und ich spürte tiefe Liebe zu jedem Menschen, dem ich begegnete. Es ist nicht möglich, meine Dankbarkeit Gott gegenüber mit menschlichen Mitteln auszudrücken.

Bert G. Hogan, Acton, Massachusetts

Ich kann den Heilungsbericht meines Mannes bestätigen. Auch möchte ich meine Dankbarkeit für die metaphysische Unterstützung zum Ausdruck bringen, die ich von einem Praktiker der Christlichen Wissenschaft erhielt, um meine Furcht um das Leben meines Mannes zu überwinden. Während wir zusammenarbeiteten, erhielt ich ein zunehmend starkes, zärtliches und erhebendes Bewusstsein von Gottes Gegenwart, das mich umgab, bis die Heilung stattfand. Ich kam auch zu der Überzeugung, dass Bert geheilt und das Problem gelöst werden würde. Bert sagte mir später, dass ihm meine Zuversicht eine große Stütze war.

Wir mussten außerdem Sorgen über die finanziellen Folgen einer Beurlaubung überwinden. Der Kauf eines neuen Hauses war für die Zeit geplant, als Bert nicht arbeiten konnte, und wir waren besorgt, dass wir ruiniert werden würden, falls er arbeitsunfähig würde.

Während wir um Führung beteten, wurde uns klar, dass wir nicht Furcht, sondern Gottvertrauen zur Grundlage unserer Handlungen machen mussten. Wir fühlten uns dazu geleitet, den Kauf abzuschließen. Ich glaube, dass unsere Bereitschaft, Gott zu vertrauen, zur Heilung beitrug. Einige Tage später fiel das Gewächs ab; Bert war schmerzfrei und erhielt seine alte Kraft und Beweglichkeit zurück.

Diese Heilung ist für unsere Familie sehr bedeutsam. Sie ist ein klares Zeichen für Gottes Liebe und Macht und für unsere Fähigkeit, sie zu demonstrieren. Als die Heilung eintrat, fiel mir folgender Satz aus Wissenschaft und Gesundheit ein: „Tumore, Geschwüre, Tuberkeln, Entzündung, Schmerz, deformierte Gelenke sind Schatten des Tagtraums, dunkle Bilder sterblichen Denkens, die vor dem Licht der Wahrheit fliehen“ (S. 418). Diese Wahrheit wurde in unserer Erfahrung absolut bewiesen, und ich kann kaum in Worte fassen, wie dankbar ich Gott für Seine liebevolle Versorgung meines Mannes und der Familie bin.

Blithe Holcomb Hogan

Übersetzt aus dem Christian Science Journal, Ausgabe Januar 2017

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Mary Sands Lee, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1956

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