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Original im Internet

Heilung einer Schilddrüsenunterfunktion

Aus der April 2018-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Ich musste mich viele Jahre lang aus verschiedenen Gründen ärztlichen Untersuchungen unterziehen. Sie ergaben in praktisch allen Fällen eine Unterfunktion der Schilddrüse, für die ich den Rest meines Lebens als Ausgleich einmal am Tag eine Tablette nehmen müsse. Ich willigte ein, die Tablette zu nehmen, und tat das eine Weile.

Doch ich war nie glücklich damit. Mein Verständnis von Gott als Alles-in-allem, als die einzige Ursache und der einzige Schöpfer, brachte mich immer wieder dazu, den Gedanken zurückzuweisen, dass man dem Körper etwas zuführen müsse, um mich oder sonst jemanden vollständig zu machen. Durch mein lebenslanges Studium der Bibel und der Christlichen Wissenschaft kannte und liebte ich die Tatsache, dass der Mensch wahrhaftig die vollkommene Idee Gottes, des Geistes, ist und dass Gott jeden Bedarf des Menschen deckt. Ich betete um Führung und Anleitung in dieser Angelegenheit.

Der Wendepunkt kam, als ich ein Zeugnis im Christian Science Journal von einem anderen Christlichen Wissenschaftler las, der in einer ähnlichen Situation war und geheilt wurde, als er sich von materiellen Methoden ab- und Geist zuwandte. Ich spürte, dass das die Führung war, nach der ich gesucht hatte.

Also hörte ich auf, die Tablette zu nehmen, und hielt mich an die Verheißung des Christus: „[Ihr] werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8:32). Wir lesen in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy: „Die ewige Wahrheit zerstört, was die Sterblichen vom Irrtum gelernt zu haben scheinen, und das wirkliche Dasein des Menschen als ein Kind Gottes kommt ans Licht“ (S. 288–289). Ich beschloss, einzig Gott und Seine Widerspiegelung im Menschen zu sehen.

Während dieser Zeit bestätigte eine erneute ärztliche Untersuchung den Zustand. Meine eine Schwester ist ausgebildete Krankenpflegerin und sagte meiner anderen Schwester und mir, dass das Problem schon über Generationen in unserer Familie besteht und nicht ignoriert werden sollte. Ich war froh zu wissen, dass ich das Problem nicht ignorierte, und fuhr fort, die Sache mit dem bestmöglichen Mittel anzugehen: durch gebetvolle Behandlung in der Christlichen Wissenschaft.

Immer wenn ich an die medizinische Diagnose dachte, betete ich um das Wissen, dass es keine Unter- oder Überfunktion in Gottes Schöpfung gibt. Eine Idee unterliegt weder Knappheit noch Übermaß. Die Bibel versichert uns, „dass alles, was Gott tut, für immer besteht: Man kann nichts dazutun oder wegtun“ (Prediger 3:14). Und ich hielt mich an diese Stelle aus Wissenschaft und Gesundheit: „Wahrheit ist ein veränderndes Mittel für den ganzen Organismus und kann ‚den ganzen Menschen ... gesund‘ machen“ (S. 371). Diese Gedanken waren die Grundlage meiner Gebete und der Erkenntnis von der Macht der Wahrheit, die Behauptungen von Disharmonie und Mangel auszuräumen.

Mehrere Jahre vergingen, in denen ich die Behandlung in der Christlichen Wissenschaft fortsetzte. Für mich war die Situation so in Ordnung. Doch meine Familie machte sich weiter Sorgen und bat mich immer wieder, die Schilddrüse prüfen zu lassen. Es erschien mir lieblos, ihnen Sorgen zu bereiten, also stimmte ich einer weiteren ärztlichen Untersuchung zu.

Als ich mich dem neuen Arzt vorstellte, erklärte ich ihm, dass ich Christlicher Wissenschaftler bin. Er dankte mir für diese Information und die Untersuchung fand in einer beidseitig respektvollen und freundlichen Atmosphäre statt. Er ging davon aus, das Laborergebnis werde eine Unterfunktion der Schilddrüse zeigen, da jede vorherige Untersuchung dieses Ergebnis gezeigt hatte. Ich sagte nur: „Warten wir’s ab.“

Später an dem Tag rief er mich selbst an, um mir mitzuteilen, dass ich nicht mehr an einer Unterfunktion der Schilddrüse litt. Ich bedankte mich für die Mitteilung und dankte Gott für die Demonstration der Vollkommenheit des Menschen. Ich bin sehr dankbar.

Robert Rupp
Seattle, Washington,
Vereinigte Staaten

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Mrs. Eddys göttlich inspirierte Erklärung der Mission des Herolds der Christlichen Wissenschaft, der im Jahre 1903 gegründet wurde, ist zu einem Symbol für die weltumfassenden Tätigkeiten der christlich-wissenschaftlichen Bewegung geworden. Ihre Worte erscheinen als Inschrift an der Vorderseite der Christlich-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft. Sie lauten: die allumfassende wirksankeit und verfügbarkeit der wahrheit zu verkünden. Der Herold ist ein greifbarer Ausdruck des Wunsches unserer Führerin, die unschätzbare Kenntnis der Wissenschaft des Lebens an die ganze Menschheit weiterzugeben. Sie erkannte, daß der Tröster „zur Heilung der Völker“ gekommen war.

Alfred F. Schneider, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, September 1977

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