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Original im Internet

Keine Symptome von COVID mehr

Aus der Januar 2022-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 6. September 2021 im Internet.


Als die Pandemie vor mehr als einem Jahr meine Region erreicht hatte, wachte ich eines Nachts mit allen damit verbundenen Symptomen auf. Das ergab keinen Sinn für mich, denn ich hatte Jahre zuvor alle Furcht vor sogenannten ansteckenden Krankheiten wie der Grippe verloren.

Die Furcht hatte mich eines Tages verlassen, als ich in einem Geschäft war, das auf Hinweisschildern eine Grippesaison ankündigte und allen empfahl, sich impfen zu lassen. Mir wurde plötzlich klar, dass es unsinnig war zu glauben, es gebe eine besondere Saison, in der alle krank wurden, denn dann müsste ich ja auch glauben, dass es Zeiten gab, in denen zwei plus zwei fünf ergab. Danach wurde ich nie wieder von der Grippe berührt.

Deshalb war ich sehr erstaunt, als ich mich im Bett herumwälzte und Schwierigkeiten hatte, Luft zu kriegen. Ich fing an, die „wissenschaftliche Erklärung des Seins“ aus Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy zu sprechen. Sie lautet folgendermaßen: „Es ist kein Leben, keine Wahrheit, keine Intelligenz und keine Substanz in der Materie. Alles ist unendliches Gemüt und seine unendliche Manifestation, denn Gott ist Alles-in-allem. Geist ist unsterbliche Wahrheit; Materie ist sterblicher Irrtum. Geist ist das Wirkliche und Ewige; Materie ist das Unwirkliche und Zeitliche. Geist ist Gott und der Mensch ist Sein Bild und Gleichnis. Folglich ist der Mensch nicht materiell; er ist geistig“ (S. 468).

Nachdem ich die Wahrheitsgedanken dieser Erklärung direkt auf mich selbst angewandt hatte, konnte ich freier atmen und schlief wieder ein. Doch in den darauffolgenden Tagen fühlte ich mich wie gerädert, und in einer Nacht wachte ich mit denselben Symptomen auf, nur waren sie diesmal schlimmer. Ich setzte mich im Bett auf und bat Gott, mich zu führen.

Einen Augenblick später hörte ich einen sanften Engelsgedanken, der mir versicherte, dass ich alles, was ich brauchte, im Handbuch der Mutterkirche von Mrs. Eddy finden würde. Ich weiß noch, wie ich dachte: „Soll das ein Witz sein? Im Kirchenhandbuch?“ Und dann kam mir der Gedanke, dass meine Freiheit mich in der Satzungsbestimmung mit dem Titel „Eine Regel für Motive und Handlungen“ erwartete (S. 40).

Ich sprang aus dem Bett, machte Licht und holte mein Kirchenhandbuch hervor. Als ich die Satzungsbestimmung aufschlug, fiel mein Blick auf Mrs. Eddys Anweisung, „täglich [zu] wachen und [zu] beten, um von allem Bösen erlöst zu werden, von irrigem Prophezeien, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusstwerden“.

Ich verstand sehr schnell, dass ich von nichts als einem willkürlichen, irrigen Gedanken an Krankheit – einem geistlosen, materiellen Glauben – irrig beeinflusst worden war, ohne es zu merken, und in diesem Augenblick verlor die Bedrohung jegliche Macht, mir Angst einzujagen.

Ich weiß nicht, ob ich dankbarer war, plötzlich völlig wohlauf zu sein oder die Macht und den Schutz dieser unschätzbaren Satzungsbestimmung erlebt zu haben, die ich bis dahin als Pflicht angesehen, aber oft vergessen hatte.

Seit diesem Augenblick, der jetzt mehr als ein Jahr zurückliegt, erfreue ich mich guter Gesundheit. Ich glaube, es liegt daran, dass ich darauf achte, täglich mein Denken davor zu schützen, irrig beeinflusst zu werden.

Das war im vergangenen Jahr besonders dann wichtig, wenn ich unterwegs war, um Erledigungen zu machen. Auch wenn ich wie alle anderen eine Maske trug, konnten andere oftmals in Läden reingehen, während ich in einer Schlange warten musste. Das lag daran, dass ich aufgrund meines Alters als anfälliger für die Pandemie galt als andere.

Doch immer wenn ich mit diesem Glauben konfrontiert wurde, bekräftigte ich nur meine Freiheit und erklärte still: „Oh, das ist nichts anderes als eine geistlose, willkürliche Suggestion!“ Eine Suggestion über eine Begrenzung aufgrund materiellen Folgerns entstammt nicht dem einen göttlichen Gemüt, Gott. Gemüt sendet uns nur reine und heilige Gedanken und ist das einzige Gemüt, das es gibt.

Ist es ein Wunder, dass ich im Verlauf des letzten Jahres immer dankbarer für Mrs. Eddys Ausdruck mütterlicher Fürsorglichkeit für die ganze Menschheit durch ihre Entdeckung und Verbreitung der Christlichen Wissenschaft geworden bin? Denn mit dieser Wissenschaft wurde uns gezeigt, wie man die heiligen geistigen Regeln anwendet, auf denen Christi Jesu Heilungen beruhten.

Griffith Henninger
Lawrenceville, New Jersey, Vereinigte Staaten

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„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der wahrheit zu verkünden ...“

– (Mary Baker Eddy, Die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, und Verschiedenes, S. 353)

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