The Herald of Christian Science
Original im Internet

Die Fülle des Guten

Aus der März 2017-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 8. Januar 2017 im Internet.

Original in Spanisch

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„Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Gegen all das ist das Gesetz nicht“ (Galater 5:22, 23). Die Fülle der Früchte und Segnungen des Geistes bringt Wohlsein mit sich, und das ist die wahre Quelle unseres Reichtums.

Im Allgemeinen verstehen die Leute unter Fülle, dass man viel hat, also Besitztümer, gute Arbeitsplätze, Geld auf der Bank – mit anderen Worten, eine Ansammlung materieller Güter. Doch in der Bibel lesen wir: „Obwohl er Fülle und genug hat, wird ihm angst werden ...“ (Hiob 20:22). Wie oft haben wir das nicht schon selbst erlebt? Man sollte meinen, dass jemand alles hat, was er braucht, aber dabei fehlt ihm in Wahrheit das Wichtigste und Dringendste: eine befriedigende Erkenntnis der Fülle des Guten, die ein besseres Verständnis von Gott und dem Menschen mit sich bringt.

Wir sollten unser Vertrauen auf Gott aufrechterhalten und dem Rat von Christus Jesus folgen, ein tieferes und dauerhaftes geistiges Verständnis zu erlangen.

Ich weiß aus Erfahrung, dass ich keinerlei Mangel leide, wenn ich das irrige Vertrauen auf materielle Güter und menschliche und materielle Lösungen aufgebe und mich nur auf Gott verlasse. Was auch immer fehlt, es wird offenbart und der scheinbare Bedarf wird augenblicklich gestillt, denn Gottes unbegrenzte Versorgung ist jederzeit aktiv und bringt das, was uns zu fehlen scheint. Sie heilt das, was der Erneuerung bedarf, tröstet die Trauernden und Einsamen und bringt dem verzweifelten Herzen Frieden. Dahingegen sind die materiellen und vergänglichen Reichtümer heute vorhanden und können morgen vergehen, denn sie haben keine solide Grundlage. Ihnen fehlt die wahre, geistige Substanz oder Realität.

Es ist von großem Vorteil, auf die göttliche, unzerstörbare, aktive, dauerhafte Fülle des Guten zu vertrauen, die nie versiegt. Sie zeigt sich augenblicklich; sie ist in jedem Umstand und bei jedem Bedarf wirksam und lässt sich auf jede Situation anwenden, die auftreten könnte, egal was es sein mag.

Wenn wir aufhören, uns auf vergängliche Dinge zu verlassen, werden wir uns bewusst, dass das göttliche Gemüt beständig Gutes entfaltet, und wir erheben uns geistig in der Art und Weise, die Mary Baker Eddy beschreibt: „Sich über den falschen zu dem wahren Augenschein des Lebens zu erheben ist die Auferstehung, die von der ewigen Wahrheit Besitz ergreift“ (Die Einheit des Guten, S. 60–61). Dieser geistige Fortschritt versetzt uns in die Lage, auf Gottes Güte zu vertrauen, die nie irre läuft.

Wir sollten unser Vertrauen auf Gott aufrechterhalten und dem Rat von Christus Jesus folgen, ein tieferes und dauerhaftes geistiges Verständnis zu erlangen. Er sagte: „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben“ (Johannes 6:63).

Echte Fülle gründet sich auf geistiges Verständnis, das keine Güter ansammeln muss, denn sein Reichtum besteht aus Vertrauen, Geduld, Toleranz, Freundlichkeit, Demut, Treue, Ehrlichkeit, Großzügigkeit, Integrität; und alle diese Eigenschaften haben ihre Grundlage in Gott. Wenn wir diese Eigenschaften in unserem Leben umsetzen, haben wir Güter, die auf ewig gegenwärtig sind und manifestiert werden – nicht bevor oder nachdem wir sie brauchen, sondern auf zeitgemäße und angemessene Weise, denn Gottes Fülle des Guten ist für alle diejenigen, die sich mit absolutem Vertrauen an Ihn wenden, stets in Reichweite.

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 8. Januar 2017 im Internet.

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