Skip to main content
Original im Internet

Krebssymptome verschwunden

Aus der Mai 2018-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Vor einigen Jahren erlebte ich ein geistiges Erwachen, das mir ein klareres Verständnis des Christus verlieh und in vielen Bereichen meines Lebens Umwandlung und Heilung bewirkte.

Es hatte jahrelang große Spannungen in meiner Familie gegeben und ich wurde fast täglich gebeten, zwischen verschiedenen Mitgliedern zu vermitteln. Ständig mitten in diesen Konflikten zu stehen, war eine große mentale Belastung.

Während dieser Zeit traten bei mir sehr unangenehme Symptome einer Störung der Innenorgane auf. Ich weiß noch, wie eine Freundin diese Symptome im Zusammenhang mit Krebs beschrieb, und ich fürchtete, ebenfalls Krebs zu haben. Ich beschloss, einen Praktiker der Christlichen Wissenschaft um metaphysische Hilfe durch Gebet zu bitten.

Da ich eine Verbindung zwischen der Zwietracht in meiner Familie und dem körperlichen Problem vermutete, betete ich um ein besseres Verständnis davon, dass nur das Gute und Harmonie Wirklichkeit besitzen und dass die göttliche Liebe die wahre Grundlage alles Lebens und jeder Tätigkeit ist. Ich erkannte, dass meine Verwandten sich vor allem geliebt fühlen mussten, und achtete darauf, jeden Tag die wahre Christus-gleiche Identität aller zu bekräftigen. Mir ihrer Geborgenheit in der göttlichen Liebe bewusst zu sein, hielt meine Gedanken erhoben und von dem schwierigen menschlichen Bild abgewandt. Vergebung trat auf den Plan.

Als ich darauf bestand, dass Gott und nicht ich die Verantwortung für alle hat, erkannte ich, dass ich aufhören musste, Schlichtungsversuche zu unternehmen. Ich wusste, dass wir alle in unserem wahren Heim – dem Himmelreich, der Herrschaft der Harmonie – leben, in dem nur die rücksichtsvollen, fürsorglichen Ideen der  Liebe zu finden sind und keine widerstreitenden sterblichen Persönlichkeiten. Ich bemühte mich, manchmal unter Tränen, Gott und den Menschen als unendliches Prinzip und unendliche Idee zu sehen – als einen Vater mit Seiner universalen Familie, im Evangelium der Liebe geborgen (siehe Mary Baker Eddy, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S. 577).

Als sich in meinem Denken eine christlichere Sichtweise aufbaute, hörten Blutungen und Haarausfall auf. Ich war so dankbar für dieses Zeichen des Fortschritts und betete weiter, um klarer zu erkennen, dass ich keine Sterbliche mit kranken materiellen Organen war – ich bin die reine Widerspiegelung Gottes und habe männliche und weibliche geistige Eigenschaften wie Intelligenz, Kraft, Geduld, Zärtlichkeit und Anteilnahme.

In einer schwierigen Nacht, als ich vor Schmerzen nicht schlafen konnte, musste ich an eine Stelle aus Wissenschaft und Gesundheit denken: „Gänzlich getrennt von der Vorstellung und dem Traum des materiellen Lebens ist das göttliche Leben, das geistiges Verständnis und das Bewusstsein von der Herrschaft des Menschen über die ganze Erde offenbart“ (S. 14).

Als ich darüber nachdachte, begriff ich, dass der körperliche Zustand meine wahre Identität, die auf ewig in Geist, Gott, vollkommen ist, nie berührt hatte. Meine Furcht ließ nach und ich wusste, dass ich nicht sterben würde. Immer wenn ich Schmerzen hatte, hielt ich an diesem Gedanken fest in dem Wissen, dass ich in Wirklichkeit sicher und geliebt bei Gott geborgen war, egal wie die Materie sich präsentierte.

Ein wichtiger Bestandteil der Heilung war, meine wahre, geistige Individualität als Gotteskind zu lieben, denn damit konnte ich meine Einzigartigkeit wertschätzen und aufhören, mich mit anderen zu vergleichen. Ich fing an, mich, meine Angehörigen und alle anderen klarer als Ausdruck Gottes zu sehen.

Als Praktikerin der Christlichen Wissenschaft nahm ich weiterhin Anrufe von Patienten entgegen, die metaphysische Hilfe von mir erbaten. Selbstlos für andere zu beten half mir, nicht ständig auf mich selbst zu blicken, und oftmals segnete die Inspiration, die mir dabei kam, nicht nur meine Patienten, sondern auch mich selbst.

Obwohl meine eigene Heilung nur langsam voranging, zog ich eine medizinische Behandlung nicht in Betracht. Ich war sicher, dass die Christliche Wissenschaft mich heilen würde, meine Mutter war schließlich durch die Heilung eines medizinisch diagnostizierten Tumors zur Christlichen Wissenschaft gekommen.

Als sie erkannt hatte, dass sie als Bild und Gleichnis Gottes erschaffen war, wie wir im ersten Kapitel der Genesis lesen, wusste sie, dass die Heilung in ihrem Denken stattgefunden hatte, auch wenn die Symptome immer noch da waren. Die Furcht war verschwunden, und innerhalb eines Monats löste sich der Tumor auf. Als sie wieder zum Arzt ging, konnte der nicht mal eine Narbe an ihrem Körper feststellen.

Ich studierte weiter emsig die Christliche Wissenschaft und achtete darauf, meine Familie und das Leben von einer geistigen Warte aus zu sehen. Mein geistiges Wachstum hielt an und es gelang mir besser, Vergebung, Geduld, Freundlichkeit und Freude auszudrücken.

Dieser Vers aus dem ersten Korintherbrief (6:19) war sehr hilfreich für ein wahres Verständnis vom Körper: „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?“ Das verhalf mir zu der Überzeugung, dass der Heilige Geist das Gesetz Gottes ist, das meine Ganzheit und ewige Harmonie aufrechterhält. Mrs. Eddy schreibt in Die Einheit des Guten: „Diese Wissenschaft von Gott und dem Menschen ist der Heilige Geist, der die unverletzte und ewige Harmonie von beiden, von Gott und dem Universum, offenbart und erhält“ (S. 52).

Als die Schmerzen weniger wurden und ich mich besser bewegen konnte, machte ich eines Tages einen längeren Spaziergang durch die Nachbarschaft. Plötzlich waren die Schmerzen so stark, dass ich stehenblieben musste. Nun konnte ich all das umsetzen, was ich über den Körper als Tempel des Heiligen Geistes gelernt hatte. Ich spürte, wie die Kraft des Christus in mir aufstieg und mich befähigte, diesen Befehl in Wissenschaft und Gesundheit zu befolgen: „Bestehe mit Nachdruck auf der großen Tatsache, die alles umfasst: dass Gott, Geist, alles ist und dass es keinen außer Ihm gibt. Es gibt keine Krankheit“ (S. 421).

Ich stand etwa eine Viertelstunde still und klammerte mich fest an meine vollkommene Ganzheit als Ausdruck des Geistes. Es war so offensichtlich, dass dieses Leiden eine Illusion war und nichts mit meinem wahren Sein zu tun hatte. Dann ließen die Schmerzen nach und ich konnte mich wieder normal bewegen.

Diese klare Erkenntnis meiner Vollkommenheit hat mich nicht verlassen, und von dem Moment an erkannte ich die Symptome der Krankheit als Lügen, die ich einfach abweisen konnte. Ich verstand, dass Heilung nichts damit zu tun hat, den Körper zu verändern oder zu verbessern; sie ist eine Umwandlung des Denkens.

Kurz darauf trat die vollständige Heilung ein. Das ist jetzt ca. zehn Jahre her und seitdem hat es keine Spur des Problems gegeben. Meine Familie fand ebenfalls zu Frieden. Ich erfreue mich weiterhin des Bewusstseins, dass der Christus die einzig wahre Individualität von mir und allen anderen darstellt und dass es in der göttlichen Wahrheit keine Konflikte geben kann, die sich als kranker Körper oder unharmonische Beziehung manifestieren.

Sondra Nielsen Elkins
Loveland, Ohio, Vereinigte Staaten

ERLANGEN SIE ZUGRIFF AUF WEITERE WUNDERBARE ARTIKEL WIE DIESEN!

Willkommen zu Herold-Online, dem Zuhause des Herold der Christlichen Wissenschaft. Wir hoffen, dass der an Sie weiterempfohlene Artikel Ihnen gefallen hat.

 Sie erlangen vollständigen Zugriff auf alle Herolde, wenn Sie mithilfe Ihres Abonnements auf die Druckausgabe des Herold ein Konto aktivieren oder wenn Sie ein Abonnement auf JSH-Online abschließen.

Ärzte stellen fest, dass sich Krebs häufig durch mehrere Generationen zieht. Den Familienmitgliedern der Verfasserin ist gemein, dass Krebs vollständig geheilt wurde.

More in this issue / Mai 2018

  

Die Mission des Herold

Mrs. Eddys göttlich inspirierte Erklärung der Mission des Herolds der Christlichen Wissenschaft, der im Jahre 1903 gegründet wurde, ist zu einem Symbol für die weltumfassenden Tätigkeiten der christlich-wissenschaftlichen Bewegung geworden. Ihre Worte erscheinen als Inschrift an der Vorderseite der Christlich-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft. Sie lauten: die allumfassende wirksankeit und verfügbarkeit der wahrheit zu verkünden. Der Herold ist ein greifbarer Ausdruck des Wunsches unserer Führerin, die unschätzbare Kenntnis der Wissenschaft des Lebens an die ganze Menschheit weiterzugeben. Sie erkannte, daß der Tröster „zur Heilung der Völker“ gekommen war.

Alfred F. Schneider, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, September 1977

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.