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Original im Internet

Von Asthma geheilt

Aus der Oktober 2017-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 14. August 2017 im Internet.
Übersetzt aus dem Christian Science Journal, Ausgabe September 2017


Als Schülerin hatte ich Asthma, und eine neue Umgebung erschwerte mir immer das Atmen. Meine Eltern und eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft unterstützten mich im Gebet, und ich war zuversichtlich, dass ich eine Heilung erleben würde.

Wenn das Problem mit dem Luftholen auftrat, fand ich oft Trost in dieser Zeile aus dem Liederbuch der Christlichen Wissenschaft: „In Gottes Liebe leben wir / und wachsen und gedeihn“ (Nr. 144, engl. Adaption und deutsche Übers. © CSBD). Daraus lernte ich, dass meine Gesundheit nicht vom Standort abhing, denn anstatt einer wechselhaften irdischen Umgebung untertan zu sein, befand ich mich in Gottes geistiger Atmosphäre, die unveränderlich, gleichbleibend und frei ist. Ich betete außerdem mit folgendem Satz aus Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy: „Bist du mit der Rüstung der Liebe angetan, kann menschlicher Hass dich nicht erreichen“ (S. 571). Menschlichen „Hass“ ersetzte ich durch „menschliche oder irdische Zustände“. Eine Änderung der Windrichtung, neue Haustiere in der Umgebung, Überanstrengung, die Jahreszeiten und der Standort können eine geistige Idee nicht beeinträchtigen, und ich wusste, dass ich das in Wirklichkeit war. Keine irdische Ursache oder Wirkung, kein materieller Glaube und keine Furcht konnten sich auf mich auswirken, wenn ich im sicheren Hafen von Gottes Liebe und Fürsorge geborgen war. Diese Ideen brachten Heilung für die jeweilige Situation, doch da das Problem immer wieder auftrat, begriff ich, dass ein tieferes Verständnis vonnöten war, um vollständig geheilt zu werden.

Eines Abends während der Sommerferien fiel mir das Atmen schwer. Ich war von klein auf Christliche Wissenschaftlerin und fand immer Heilung durch ein besseres Verständnis davon, dass Gott uns zu Seinem Ebenbild geschaffen hat und uns als vollkommen und vollständig sieht. Doch in diesem Moment konnte ich nicht klar denken und brauchte mehr Beistand durch Gebet. Ich redete mit einer Praktikerin der Christlichen Wissenschaft.

Sie las mir folgende Stelle vor: „... die Wissenschaft kennt weder ein Abfallen von der Harmonie noch eine Rückkehr zu ihr ...“ (Wissenschaft und Gesundheit, S. 471). Diese Idee zeigte mir die geistige Wirklichkeit der Situation sehr klar. Wenn Gott keine von Harmonie getrennte Umgebung kennt, dann kann auch keine existieren. Als Gotteskinder sind wir kein Pendel, das zwischen Gesundheit und Krankheit hin und her schwingt. Wir befinden uns in einem ewigen, unveränderlichen Zustand der Vollkommenheit und geistigen Harmonie mit Gott. Wenn Gott etwas nicht kennt, nicht gemacht hat und nicht sieht, kann es weder bestehen noch die Wahrheit über Seine Kinder sein. Gott hat nur Vollkommenheit geschaffen, kennt nur Frieden und sieht nur Harmonie für die gesamte Schöpfung. Und das schloss mich mit ein.

Die Heilung trat augenblicklich ein. Ich hatte nicht um bessere Atmung gebetet, sondern um das Verständnis, dass Gott mich erschaffen hat. Und als ich mich selbst geistig sah – so vollkommen, wie Gott mich gemacht hatte –, fühlte ich mich ruhig und konnte völlig normal atmen. Diese Heilung liegt jetzt 14 Jahre zurück und ist von Dauer. Ich bin so dankbar für die Christliche Wissenschaft und für diese Demonstration, die meinen Glauben an und mein Verständnis von Gott gestärkt hat. In der Bibel lesen wir: „Naht euch zu Gott, dann naht er sich zu euch“ (Jakobus 4:8).

Amber Hawks Schaberg
Monrovia, Kalifornien, Vereinigte Staaten

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 14. August 2017 im Internet.
Übersetzt aus dem Christian Science Journal, Ausgabe September 2017

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Die Mission des Herolds der Christlichen Wissenschaft ist, wie Mrs. Eddy sagt, „die universelle Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden“. In einem Wörterbuch wird das Wort „Herold“ wie folgt erklärt: „Ein Vorläufer — ein vorausgesandter Bote, der das Herannahen dessen verkündet, was nachfolgt“. Diese Definition gibt dem Namen Herold eine besondere Bedeutung und deutet überdies auf unsere Verpflichtung hin, die Verpflichtung eines jeden von uns, darauf zu achten, daß unsere Herolde die ihnen anvertraute Aufgabe erfüllen, eine Aufgabe, die untrennbar von dem Christus ist und die zuerst von Jesus verkündet wurde (Mark. 16:15): „Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur.“

Mary Sands Lee, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1956

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