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Original im Internet

So fand ich zur Christlichen Wissenschaft

Ein Gott, der nur liebt

Aus der Juli 2018-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 24. Mai 2018 im Internet.


Als Kind kam mir der Gedanke, dass „Gott nur ein Gott der Liebe“ ist, kein Gott von Liebe und Hass, wie es die Religion meines Vaters lehrte. Letzteres konnte ich nicht annehmen.

Diese neue Sichtweise von Gott kam zu einer Zeit, als meine Mutter anfing, die Christliche Wissenschaft zu studieren. Sie hatte seit der Kindheit nach Antworten auf die wichtigsten Fragen des Lebens gesucht und sie schließlich in der Christlichen Wissenschaft gefunden. Nicht lange danach kehrte meine Mutter der Religion meines Vaters den Rücken und trat einer örtlichen Kirche Christi, Wissenschaftler, bei.

Sie nahm uns Kinder nicht mit, denn mein Vater hatte ihr erklärt, es sei für seine Erlösung notwendig, dass wir weiterhin seine Kirche besuchten. Obwohl ich meine Mutter sonntagmorgens vermisste, war mir klar, dass sie etwas tat, was ihr wichtig war. Ich konnte erkennen, wie Gottes Liebe das Wesen meiner Mutter durchdrang, von ihr ausstrahlte und alle um sie herum berührte.

Eine meine ältesten Erinnerungen ist, wie ich Scharlach hatte und nur eng an meine Mutter geschmiegt einschlafen konnte. Sie wusste, dass Gottes Liebe mächtiger ist als jede medizinische Ansteckungstheorie. Bald ging es mir wieder gut, und meine Mutter hatte durch die Berührung mit mir keine Nachteile. Später begriff ich, dass sie das folgende Konzept aus dem Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy, verstand: „Wahrheit handhabt die bösartigste Ansteckung mit vollkommener Sicherheit“ (S. 176).

Ich konnte den heilenden Einfluss meiner Mutter Jahr für Jahr erkennen, und obwohl ich als Kind und Jugendlicher nur wenig von der Christlichen Wissenschaft wusste, sah ich, dass sie bei Problemen um Heilung betete. Manchmal rief sie eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft um Hilfe, und manchmal bat sie mich, ihr aus Wissenschaft und Gesundheit vorzulesen. Die heilenden Ideen in diesem Buch halfen nicht nur meiner Mutter; mir wurde später klar, dass sie auch in meinem Denken Wurzeln schlugen.

Schließlich ging ich in einen Leseraum der Christlichen Wissenschaft und kaufte mir Wissenschaft und Gesundheit und die Bibel, damit ich die Bibellektion der Christlichen Wissenschaft studieren konnte.

Ein fortgesetztes Studium der Christlichen Wissenschaft war mir eine große Hilfe bei meiner Arbeit als diplomatischer Kurier für das Außenministerium der USA. Während der langen Zeitspannen, die ich zwischen Reisen zur Verfügung hatte, konnte ich viel studieren, um in meinem Verständnis der Christlichen Wissenschaft voranzukommen. Ich besuchte auch Gottesdienste an meinem Standort in Deutschland und wann immer möglich auf meinen Reisen durch Europa, den Nahen Osten und Afrika.

Einmal geriet mein Flugzeug in ein Luftloch und es fühlte sich so an, als ob wir herunterfielen. Ich saß allein hinten im Flugzeug. Ich fühlte mich so, wie ich mich seit meiner frühen Kindheit gefühlt hatte, als mir klar geworden war, dass Gott nur ein Gott der Liebe ist und ich daher Gottes Güte in meinem Leben spüren konnte. Das Flugzeug kam mit einem Ruck unten in dem Luftloch an, und Flaschen auf einem Tablett, das eine Flugbegleiterin auf dem Sitz neben mir abgestellt hatte, zerbarsten um mich herum, ohne dass ich verletzt wurde.

Bei weiteren Reisen war ich manchmal versucht zu glauben, dass es vielleicht einen weiteren ernsten Zwischenfall geben könnte. Dann betete ich mit folgender Bibelstelle: „Denn Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Timotheus 1:7). Dieser Zwischenfall war der einzige, den ich auf mehr als 500.000 Meilen als Kurier erlebte.

Ein andermal betete ich mit Lied Nr. 139 aus dem Liederbuch der Christlichen Wissenschaft (Minny M. H. Ayers, Adaption und Übersetzung © CSBD), als mein jüngerer Sohn sich am Fuß verletzt hatte:

Mit Liebe geh’ ich meinen Weg,
und oh, es ist ein heil’ger Tag;
ich fühle Gottes Gegenwart,
bin nicht mehr müde, bang und zag.
Die Freud’, die niemand nehmen kann,
ist mein; ich geh’ mit Lieb’ fortan.

Voller Dankbarkeit verstand ich, dass „der Gott der Liebe“, den ich als Kind erkannt hatte, auch bei meinem Sohn war. Schon bald konnte mein Sohn wieder normal gehen.

Ich arbeite jetzt seit vielen Jahren in der Immobilienverwaltung und bete regelmäßig darum, Gottes Harmonie in meinem Geschäft zu sehen. Ich vertraue auf Gottes „Verwaltung“ aller Dinge, die meines Weges kommen. Unlängst habe ich bemerkenswerte Heilungen in der Beziehung zwischen Mietern und Vermietern erlebt. In zwei Fällen hatte es den Anschein, als müsse ich Mieter herausklagen, doch beide Male wurde die Sache gütlich beigelegt.

Jahrzehnte nachdem mir der Gedanke kam, dass „Gott nur ein Gott der Liebe“ ist, kann ich fühlen, wie Gottes Liebe Tag für Tag in mein Leben einströmt. Dafür bin ich sehr dankbar.

Richard McManus

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Mary Metzner Trammell, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Januar 1996

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