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Original im Internet

Die göttliche Liebe heilt COVID-Symptome

Aus der März 2022-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 15. November 2021 im Internet.


Als die Pandemie ausbrach, wandten sich meine Gedanken sofort der Allheit Gottes, der göttlichen Liebe, und der allgegenwärtigen Heilmacht des Christus, der wahren Idee von Gott, zu. Selbst angesichts der laufenden Nachrichten über die Verbreitung der Krankheit war ich durch das Bestreben, das Allwirken Gottes, des Guten, besser zu verstehen, weniger furchtsam. Ich bekräftigte in meinen Gebeten, dass jede Tätigkeit im Himmelreich geistig ist und durch göttliche Liebe veranlasst wird.

Als ich mich regelmäßig mit dem 91. Psalm beschäftigte, wurde ich immer wieder daran erinnert, dass Gottes Engel stets über mich und alle Menschen wachen. Ich nahm mir folgende Anweisung auf Seite 393 von Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift zu Herzen: „Erhebe dich in der Stärke des Geistes, um allem zu widerstehen, was dem Guten unähnlich ist. Gott hat den Menschen dazu fähig gemacht und nichts kann die dem Menschen göttlich verliehene Fähigkeit und Macht aufheben.“

Nach mehreren Monaten wurde uns mehr Bewegungsfreiheit gewährt, und mein Mann nahm seine Gewohnheit wieder auf, einmal in der Woche mit drei Freunden zu Mittag zu essen. Diese Freunde kamen auf dem Weg zum Essen gelegentlich bei uns vorbei.

Ich betete weiter. Doch dann wachten mein Mann und ich eines Morgens beide mit Symptomen auf, die als Anzeichen von COVID-19 beschrieben worden waren. Innerhalb einer Stunde erhielt mein Mann einen Anruf, aus dem hervorging, dass einer der Freunde in der Gruppe dem Virus ausgesetzt worden war und leichte Symptome gehabt hatte, als er beschloss, an dem Mittagessen teilzunehmen.

Ich habe mich nicht testen lassen, doch mein Mann wurde positiv auf COVID getestet. Er ist kein Christlicher Wissenschaftler und nahm Medikamente für seinen anhaltenden Husten ein.

Ich studierte und betete mehrere Tage lang um Heilung, ohne dass es mir besser ging. Ja, die Symptome wurden schlimmer. Plötzlich wurde ich wütend – was mir gar nicht entspricht. „Alles lief prima“, dachte ich. „Wieso musste uns der Freund diese Krankheit ins Haus bringen?“

Sofort erkannte ich, worin das Problem bestand. Ich versuchte, die Unwirklichkeit von Krankheit zu erkennen, während ich gleichzeitig jemandem die Schuld daran gab, sie hervorzurufen! Ich wandte mein Denken von Wut ab und richtete es auf Gott, Liebe. Wir lernen im ersten Buch der Bibel, dass der Mensch zum Bild und Gleichnis Gottes, geistig und vollkommen erschaffen ist. Ich wusste, dass ich weder die Autorität noch die Fähigkeit hatte, etwas, das Gott erschaffen hat, in einem anderen Licht zu sehen als Gott es sieht. Ich betete darum, den Freund meines Mannes als geliebtes Kind Gottes zu sehen. Erst fiel es mir schwer, doch ich wusste, dass es nicht meine Aufgabe war, jemanden zu ändern, sondern die Wahrheit seines Seins als Gottes Kind zu erkennen.

Die Wut verflog innerhalb weniger Minuten. Ich war sehr dankbar, dass es so schnell gegangen war, und fühlte mich inspiriert, weiterzubeten. Ich fing an, über die bestürzenden Dinge nachzudenken, die sich täglich um mich herum abspielten, wie z. B. politische Uneinigkeit und das Säen von Furcht, und wandte die Wahrheit von der vollkommenen Schöpfung der Liebe auf all diese Dinge an. Während ich in dieser Weise betete, wurde mir plötzlich bewusst, dass die schlimmsten Symptome erheblich abgeklungen waren. Innerhalb weniger Tage waren alle verschwunden.

Obwohl es mir völlig gut ging, war die vorgeschriebene Quarantänezeit noch nicht vorüber, und mein Mann war weiterhin krank. Wie von den Richtlinien der Regierung gefordert, hatten wir alle benachrichtigt, mit denen wir in Kontakt gewesen waren, und bevorstehende Aktivitäten abgesagt. Dies führte dazu, dass sich die Neuigkeit über unsere Situation schnell in der Nachbarschaft verbreitete. Viele Freunde und Angehörige riefen an und äußerten ihre Spekulationen, Voraussagen und Ängste. Obwohl sie gute Absichten hatten, kam es mir vor, als ob unser stilles Haus von mentalem Chaos erfüllt war.

Ich betete darum, mich als völlig im Himmelreich verwurzelt, statt in einem materiellen Haus in Quarantäne zu erkennen. Ich dachte an Christus Jesus, der sich seiner geistigen Identität und seiner Einheit mit einem allliebenden Gott so bewusst war, dass er auch in den schwierigsten Umständen die Haltung bewahren konnte. Ich wusste, dass derselbe allmächtige und liebevolle Gott hier bei uns allen war und uns von dem Stress der auf Materie gerichteten Gedanken zu himmlischem Frieden führte.

Die Bibel erklärt: „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus“ (1. Johannes 4:18). Vollkommene Liebe ist natürlich Gottes Liebe. Und so wie ein völlig erhelltes Zimmer keine dunklen Ecken aufweist, so enthält Gottes vollkommene Liebe kein Anzeichen von Furcht. Liebe und Furcht können nicht am selben Ort sein. Da Gott alles ist, ist alles Liebe – und es gibt keine Furcht.

Als diese Wahrheit in meinem Bewusstsein Fuß fasste, fühlte ich den Frieden und die Freude der göttlichen Liebe. Zwar hielten die Unterhaltungen über die Pandemie in vielfacher Form um uns herum an, doch mich störten sie nicht mehr, denn ich wusste, dass Gott mich, meinen Mann und die ganze Schöpfung in Wirklichkeit vollkommen versorgt. Mein Mann und seine Freunde waren kurz darauf ebenfalls frei von allen Symptomen. Und es geht uns allen weiterhin gut.

Linda Copeland Daniels
Harrisburg, Pennsylvania, Vereinigte Staaten

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