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Original im Internet

Heilung von Hypothyreose

Aus der Juli 2018-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 28. Mai 2018 im Internet.


Wenn ich mit Problemen konfrontiert bin, bete ich zu Gott und lausche auf das, was Er mir über Seine Schöpfung sagt. Ich habe im Laufe der Jahre durch mein Studium viele Heilungen erlebt. Doch es gab eine Zeit, in der ich kraftlos und ständig entsetzlich müde war.

Als sich das nicht zügig legte, fiel es meiner Familie auf, und es folgten häufige Bemerkungen darüber. Diese starke Erschöpfung beeinträchtigte meine Arbeit, meine Aktivitäten und mein Gebet. Schließlich beschloss ich, die Behandlung in der Christlichen Wissenschaft einzustellen und mich medizinisch behandeln zu lassen.

Es wollte sich ein schlechtes Gewissen deswegen einschleichen, doch das wurde mit dem Gedanken ausgeräumt, dass ich geistig unschuldig war, da ich als Gottes geistige Schöpfung kein von Ihm getrenntes Selbst habe. Mary Baker Eddy erklärt uns: „Die göttliche Wissenschaft zeigt, wie das Lamm den Wolf tötet. Unschuld und Wahrheit überwinden Schuld und Irrtum“ (Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S. 567–568).

Die Diagnose lautete Hypothyreose – eine Unterfunktion der Schilddrüse – und mir wurde gesagt, ich müsse den Rest meines Lebens Medikamente einnehmen. Wenn ich das nicht täte, so erfuhr ich, würde dies schlimme Folgen haben. Obwohl die Medikamente die Symptome linderten, wusste ich, dass sie keine Heilung bewirken konnten. Diese Herangehensweise gründete sich auf das materielle Konzept des Menschen als defekt und nie wieder vollständig, als auf Medikamente angewiesen, um leben zu können. Kurz gesagt, medizinische Mittel halfen mir nicht, mein Denken über die Lüge der Sterblichkeit zu erheben und mich Gott näher zu bringen, noch erweckten sie mich zu meiner Erlösung von Begrenzungen, und genau das war mein Wunsch.

Auch wenn ich mich noch nicht bereit fühlte, die Medikamente einzustellen, betete ich täglich. Mein Gebet war ganz einfach: „Lieber Vater-Mutter-Gott, ich möchte Dich besser kennen.“ Ich wusste, dass ein tieferes Verständnis unseres Schöpfers und Seiner Schöpfung zu Heilung führt. Also vertiefte ich mich mehr denn je in mein Studium der Christlichen Wissenschaft.

Wir lesen in Wissenschaft und Gesundheit: „Schritt für Schritt werden jene, die Ihm vertrauen, feststellen: ‚Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten‘“ (S. 444). Ich erkannte, dass ich Gott in allen Aspekten meines Lebens mehr vertrauen musste.

Die wöchentliche Bibellektion im Vierteljahresheft der Christlichen Wissenschaft, die Zeitschriften der Christlichen Wissenschaft und mein gezieltes Studium der Bibel und von Mrs. Eddys Schriften erfüllten mich sehr. Folgende Verse aus den Psalmen begleiteten mich auf Schritt und Tritt: „Sei nur still vor Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung“ (62:6) und „Warte vertrauend auf Gott! Denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist“ (42:12).

Einige Monate vergingen. Eines Morgens wachte ich mit einem Problem am Arm auf. Jede Bewegung schmerzte und war unangenehm. Als ich darüber betete, rief eine Freundin an und erzählte mir von einem Beziehungsproblem. Sie wollte hören, wie ich über die Sache dachte, und ich äußerte einige Wahrheitsgedanken, die mir beim Zuhören gekommen waren. Nach diesem Telefonat konnte ich den Arm wieder normal bewegen. Danke, Vater-Mutter-Gott!

Und unmittelbar darauf kam mir ein Engelsgedanke: „Wenn Gott das hier kann, was kann Gott dann nicht?“ In dem Moment wurde mein Wunsch, Gott besser zu kennen, erfüllt. Ich war völlig von Gottes alles durchdringendem Guten für mich und Seine gesamte Schöpfung überzeugt. Sofort warf ich die Schilddrüsenmedikamente weg. Gott hatte mich zu dem Verständnis geführt, dass ich auf Seine ewigen Mittel vertrauen konnte, und mir Seine unfehlbare Liebe für mich gezeigt. Ich wusste, dass ich geheilt war.

Doch ich musste noch jegliche verbleibende Furcht überwinden, die sich als Widerstand gegen diese Demonstration herausstellen würde, daher bat ich eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft um Behandlung durch Gebet. In den wenigen Tagen, die wir zusammenarbeiteten, wurde jede Furcht, dass diese Krankheit zurückkehren würde, ausgelöscht.

Ich betete allein weiter und wurde mir Gottes Allheit und Autorität immer sicherer. Als ich mehrere Wochen lang frei war von der begrenzenden Erschöpfung, freuten meine Familie und ich uns sehr. In den Jahren seitdem kehrten die Symptome nicht zurück. Ich bin frei.

Ich bin zutiefst dankbar für die Gelegenheit, Christi Jesu Worte besser zu verstehen: „Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch geöffnet“ (Matthäus 7:7). Jesus gab keinen Zeitrahmen vor, in dem jemand zu suchen hatte, und auch keinen Weg, den jemand nehmen musste. Ich lernte anzuklopfen – und fand Heilung!

Joan McCormick
Chico, Kalifornien, Vereinigte Staaten

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Mary Metzner Trammell, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Januar 1996

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