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Völlige Genesung von einem Schlaganfall

Aus der November 2017-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 18. September 2017

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Obwohl es nicht mein Wunsch war, ins Krankenhaus zu kommen, wurde ich dort eingeliefert, da ein besorgtes Familienmitglied einen Krankenwagen rief, nachdem meine Gesundheit mehr als einen Tag lang in Gefahr schien. Nachdem ich als Patientin aufgenommen worden war, rollte mich eine Krankenpflegerin einen Korridor entlang, an dessen Wand „Schlaganfallzentrum“ stand. Meine Großmutter war jung an einem Schlaganfall gestorben und ich bekam Angst. Mutlosigkeit übermannte mich.

Am folgenden Morgen wurde mir mitgeteilt, dass ich die nächsten beiden Wochen mit Rehabilitationsübungen verbringen würde. Fast sofort danach hatte ich einen weiteren Anfall. Ein Pfleger setzte mich in einen Rollstuhl und brachte mich zu weiteren Tests zurück zum Labor, wo ich in einem ruhigen, schwach beleuchteten Raum warten musste. Dort saß ich und wandte mich im Gebet an Gott.

Vierunddreißig Jahre zuvor hatten Ärzte vorausgesagt, dass ich an Krebs sterben werde. Ich hatte mich an die Christliche Wissenschaft gewandt und war völlig geheilt worden (siehe „Diagnosed cancer healed“ [Diagnostizierter Krebs geheilt], Christian Science Journal, Dezember 2001). Seit dieser Heilung hatte ich mich in allem auf die Christliche Wissenschaft verlassen, und ich wusste, dass ich es auch jetzt tun konnte.

Als ich betete, kam mir der Gedanke: „Du lebst nicht in dieser Welt.“ Bei „dieser Welt“ ging es um die Welt der Materie und Krankheit. Ich dachte an die „wissenschaftliche Erklärung des Seins“ im Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft, die bekräftigt, dass der Mensch nicht materiell, sondern geistig ist (siehe Mary Baker Eddy, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S. 468). Ich wusste, dass ich in Wirklichkeit geistig bin, und dass Gott, Geist, allgegenwärtig ist und für mich sorgt, da ich Seine geistige Idee bin. Ich lebte in Gottes geistigem Universum, das um mich herum gegenwärtig war. Ich unterlag keinen sogenannten materiellen Gesetzen, sondern nur den göttlichen.

Ich entspannte mich und empfand ein Gefühl von Frieden. Bis dahin hatte ich meine rechte Hand nicht fühlen können, doch fast sofort nach diesem Gebet merkte ich, dass sie kribbelte und etwas Kraft zurückerhielt. Ich setzte mich gerader hin. Ich beschloss, nach Hause zu gehen und eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft um Behandlung durch Gebet zu bitten.

Angehörige wollten mich überreden, im Krankenhaus zu bleiben, aber ich blieb fest. Eine Pflegeschülerin kam herein, um mit mir zu sprechen. Sie sagte, dass alle in ihrer Klasse über mich redeten – die Patientin, die zusammengesunken im Rollstuhl auf Tests wartete und dann aufrecht zurückkam und verlangte, entlassen zu werden. Ich erzählte ihr von der Christlichen Wissenschaft und den vielen Heilungen, die ich durch deren Anwendung erlebt hatte.

Der Arzt sagte, dass ich einen Schlaganfall gehabt hatte und dass er nichts weiter für mich tun könne. Er sagte, dass ich nach Hause gehen könne und ein Rezept für Medikamente bekäme, dass ich aber einen Arzt aufsuchen solle. Ich bedankte mich, wusste aber, dass ich weder Medikamente noch einen Arzt brauchte, da ich mich völlig auf Gottes heilende Macht verlassen konnte.

Als ich heimkam, bat ich eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft, für mich zu beten, und las die Bibellektion der Christlichen Wissenschaft für jene Woche. Ich stellte fest, dass ich ohne Hilfe laufen und auch das Sandwich halten konnte, das meine Tochter mir gemacht hatte.

Die Praktikerin ermunterte mich zu wissen, dass es unnötig war, Kraft wiederzuerlangen, da ich als Gottes Widerspiegelung in Wahrheit bereits Kraft zum Ausdruck brachte, und dass ich das beweisen konnte.

Ich hatte einen schweren Gehstock und düstere Voraussagen erhalten, und da ich den Spann und die Zehen meines rechten Fußes nicht anheben konnte, wurde mir gesagt, dass ich eine besondere Einlage für meinen Schuh brauchen würde. Ich wies jeden irrigen materiellen Glauben, der mir vorgesetzt wurde, im Denken zurück. Wir lesen in Wissenschaft und Gesundheit: „Verneine die Existenz der Materie und du kannst den Glauben an materielle Zustände zerstören“ (S. 368). Es stand außer Frage, dass irgendeine dieser materiellen Überzeugungen und auf der Materie beruhenden Voraussagen auf mich, Gottes geistige Idee, zutreffen konnte.

Ein paar Tage später hatte ich Schwierigkeiten, die Gabel zu halten. Ich wandte mich an Gott, und mir kam der Gedanke, dass dieser ganze materielle Glaube an einen Schlaganfall nichts als ein Traum war und keineswegs die Wahrheit über mein Dasein. Wissenschaft und Gesundheit erklärt: „Ein Sterblicher kann je nach dem Traum, den er im Schlaf hat, müde oder schmerzgeplagt sein, er kann genießen oder leiden. Wenn dieser Traum vergeht, stellt der Sterbliche fest, dass er keine dieser Traumempfindungen erlebt“ (S. 250). Wenn ich träumte, ich fiele hin, würde ich nach dem Aufwachen nicht nach Beweisen eines echten Sturzes suchen. In Wirklichkeit traf dasselbe auf den Schlaganfall zu. Er war nur Teil des sterblichen Traums vom Leben in der Materie. Er war nicht wahrer als ein Traum von einem Sturz, und daher konnte es keine Anzeichen eines erlittenen Schlaganfalls geben.

Ein Gefühl der Ruhe machte sich breit. Nach dem Essen sah ich mir mit meinem Sohn und den Enkeln einen kurzen Film an. Dann brachte mein Sohn die Kinder ins Bett und ich streckte den Arm nach der Fernbedienung für den Fernseher aus und schaltete um. Als ich die Fernbedienung hinlegte, wurde mir plötzlich bewusst, was da gerade geschehen war. Meine rechte Hand funktionierte völlig normal. Nur ein paar Stunden zuvor hatte ich weder die Kraft noch die Koordination gehabt, um die Fernbedienung zu greifen oder die Knöpfe zu bedienen. Unter Tränen dankte ich Gott.

Zu Beginn eines jeden Tages erklärte ich meine Vollkommenheit als Gotteskind, las die Bibellektion und betete. Ich genoss meinen Besuch bei meinem Sohn und den Enkeln, und wir waren in der Lage, all das zu machen, was von vornherein geplant war, unter anderem der Besuch eines Restaurants und des Jahrmarkts. Ich ging erst nur langsam, weigerte mich aber, einer Lüge über mein wahres geistiges Wesen als Gottes Ebenbild nachzugeben. Jeden Tag konnte ich mehr machen.

Eine Woche, nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen worden war, fuhr ich hin, um den Gehstock zurückzubringen. Die Leute, die mich sahen, konnten es kaum glauben. Sie sagten mir, wie viel Glück ich gehabt hatte, und ich erklärte ihnen, dass meine Freiheit nichts mit Glück, sondern mit Gebet zu tun hatte. Sie sahen, dass ich meine Hand und den Fuß normal heben konnte.

Zum Ende der darauffolgenden Woche hatte ich meine normale Kraft zurückgewonnen und kehrte zur Arbeit als Lehrerin der Mittelstufe zurück. Nicht lange danach wurde ich pensioniert, und zwei Tage später rief mein Sohn an, um mir zu sagen, dass er sich scheiden ließ. Er bat mich, in seinen Bundesstaat umzuziehen, um ihm bei der Versorgung seiner Söhne zu helfen. Ich betete darüber und fühlte mich dazu geleitet, zuzustimmen. Mein Haus fand schnell einen Käufer und ich zog bei meinem Sohn mit ein. Heute bin ich mit Hausarbeit, Einkaufen, Kochen und der Versorgung zweier kleiner Kinder weiterhin sehr aktiv.

Ein paar Mal am Anfang dieser Erfahrung schien sich ein Symptom zu zeigen, doch das wurde immer schnell mithilfe von Gebet in der Christlichen Wissenschaft überwunden. Die Heilung ist seit drei Jahren vollständig und von Dauer. Ich bin sehr dankbar für die Christliche Wissenschaft.

Phyllis Schulze Valentine
St. Louis, Missouri, Vereinigte Staaten

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 18. September 2017

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Die Mission des Herolds der Christlichen Wissenschaft ist, wie Mrs. Eddy sagt, „die universelle Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden“. In einem Wörterbuch wird das Wort „Herold“ wie folgt erklärt: „Ein Vorläufer — ein vorausgesandter Bote, der das Herannahen dessen verkündet, was nachfolgt“. Diese Definition gibt dem Namen Herold eine besondere Bedeutung und deutet überdies auf unsere Verpflichtung hin, die Verpflichtung eines jeden von uns, darauf zu achten, daß unsere Herolde die ihnen anvertraute Aufgabe erfüllen, eine Aufgabe, die untrennbar von dem Christus ist und die zuerst von Jesus verkündet wurde (Mark. 16:15): „Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur.“

Mary Sands Lee, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1956

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