Skip to main content
Original im Internet

Metaphysischer Kurzbericht

Dankbarkeit, die heilt

Aus der November 2017-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 28. August 2017

Adding Bookmark

Lesezeichen gespeichert



Bookmarks Loading
Bookmarks Loading

Dank zu sagen wird in der Bibel erstmals im 3. Buch Mose erwähnt, vor mindestens 3 400 Jahren (siehe 3. Mose 7:11). Danksagen ist ein wesentlicher Teil unserer Erfahrung als Kinder Gottes.

Dankbarkeit ist so selbstverständlich, dass man sie bei allen geografischen, sozialen und wirtschaftlichen Gruppen, Rassen und Geschlechtern findet. Dankbarkeit ist grenzenlos! Vielleicht liegt es daran, dass die Liebe und Empfindsamkeit eines dankbaren Herzens nicht durch menschliche Umstände definiert oder begrenzt werden. Sie sind tief im Geist verankert und haben daher einen geistigen Ursprung. Die Liebe und Empfindsamkeit eines dankbaren Herzens sind wichtige Bestandteile unseres Seins als der Ausdruck des Geistes, Gottes.

Dankbarkeit macht uns nicht nur bewusst, was wir haben, sondern kann Heilung bewirken. Vor einigen Jahren hatte ich schlimme Schmerzen. Ich hatte viele Heilungen durch Gebet erlebt und betete auch in diesem Fall um Heilung. Meine Frau betete mit mir und sagte: „Ich glaube, wir brauchen hier Freude und Dankbarkeit.“

Erst hatte ich Schwierigkeiten, überhaupt an Dankbarkeit zu denken, denn es tat so weh.

Erst hatte ich Schwierigkeiten, überhaupt an Dankbarkeit zu denken, denn es tat so weh. Doch dann öffnete ich mein Denken für die Erkenntnis, dass Gott, Wahrheit, immer bei mir ist – und dass ich dankbar für die liebevolle Barmherzigkeit der Wahrheit sein konnte. Ich dachte daran, dass Jesus Gott dankte, bevor er die Menschenmengen speiste und Lazarus von den Toten erweckte. Jesu tiefes Verständnis von Gottes Güte überzeugte ihn so sehr von diesen Heilungen, dass er Dank sagte, bevor sie eintraten.

Bei mir kam dasselbe Gefühl von Dankbarkeit Gott gegenüber auf, und ich war sicher, dass ich geheilt werden würde. Nach wenigen Augenblicken war ich vollkommen frei. Das Problem und die damit verbundenen Schmerzen verschwanden so schnell wie Luft aus einem Ballon entweicht. Das war eine bahnbrechende Heilung für mich, an die ich wegen ihrer Augenblicklichkeit, Einfachheit und Vollständigkeit oft zurückdenke.

Der Ausdruck der selbstlosen Tugend der Dankbarkeit schafft Raum für neues Wachstum und befähigt uns, mehr von der Fülle des Lebens zu erleben. Mary Baker Eddy, die Entdeckerin und Gründerin der Christlichen Wissenschaft, schrieb: „Sind wir wirklich dankbar für das Gute, das wir bereits empfangen haben? Dann werden wir uns die Segnungen, die wir haben, zunutze machen und dadurch in der Lage sein mehr entgegenzunehmen“ (Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S. 3).

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 28. August 2017

ERLANGEN SIE ZUGRIFF AUF WEITERE WUNDERBARE ARTIKEL WIE DIESEN!

Willkommen zu Herold-Online, dem Zuhause des Herold der Christlichen Wissenschaft. Wir hoffen, dass der an Sie weiterempfohlene Artikel Ihnen gefallen hat.

 Sie erlangen vollständigen Zugriff auf alle Herolde, wenn Sie mithilfe Ihres Abonnements auf die Druckausgabe des Herold ein Konto aktivieren oder wenn Sie ein Abonnement auf JSH-Online abschließen.


Die Mission des Herold

Die Mission des Herolds der Christlichen Wissenschaft ist, wie Mrs. Eddy sagt, „die universelle Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden“. In einem Wörterbuch wird das Wort „Herold“ wie folgt erklärt: „Ein Vorläufer — ein vorausgesandter Bote, der das Herannahen dessen verkündet, was nachfolgt“. Diese Definition gibt dem Namen Herold eine besondere Bedeutung und deutet überdies auf unsere Verpflichtung hin, die Verpflichtung eines jeden von uns, darauf zu achten, daß unsere Herolde die ihnen anvertraute Aufgabe erfüllen, eine Aufgabe, die untrennbar von dem Christus ist und die zuerst von Jesus verkündet wurde (Mark. 16:15): „Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur.“

Mary Sands Lee, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1956

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.