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Original im Internet

Impfungen, Immunität und der Weg zur Gesundheit

Aus der Juni 2021-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 8. März 2021 im Internet.


COVID-19 zu stoppen ist derzeit verständlicherweise ein wichtiger Fokus. Viele Familien haben herzzerreißende Geschichten über ihre Erfahrungen mit der Krankheit und deren Auswirkungen zu erzählen. Ein Ende dieses Problems bedeutet langersehnte Linderung der verbreiteten Furcht, des Leidens und der Störungen, die mit der Pandemie einhergehen.

Es herrscht große Hoffnung, dass die Impfstoffe, die jetzt nach und nach ausgegeben werden, die nötige Abhilfe schaffen. Diese Hoffnung gründet sich vornehmlich auf die Rolle von Impfstoffen beim Eindämmen anderer Krankheiten. Was jedoch weniger in Betracht gezogen wird, ist der mentale Prozess, der sich zu diesem Thema vollzieht – ja, der mentale. Das Heilen von Krankheiten ist mentaler und sogar geistiger Natur. Und diese Tatsache hat erhebliche Implikationen, die hinsichtlich des Strebens nach Gesundheit verstanden und in Betracht gezogen werden müssen.

Als Christus Jesus seine Nachfolger anwies, die Kranken zu heilen, forderte er sie auch auf, Dämonen auszutreiben (siehe Matthäus 10:8). Der biblische Begriff Dämonen wird von den Menschen auf unterschiedliche Weise verstanden. Eine Art und Weise, die Dämonen zu betrachten, die wir gemäß Jesu Aufforderung austreiben sollen, ist, sie als quälende menschliche Vorstellungen einer Gott entgegengesetzten Macht zu sehen, die uns zu Kranken oder Sündern machen kann. Und da Jesus Gott so klar als die erhabene Macht verstand, die wir in Zeiten der Not um Hilfe bitten können, befähigt dasselbe Verständnis von Gott auch unsere Fähigkeit, dieser Anforderung gewachsen zu sein.

Das Leben wird im Grunde gedanklich erlebt. Was nicht vom Denken ausgeht, passiert nicht. Das, was wir in physischer Form vor uns sehen, wird durch das geformt, was wir alle als wirklich und substanziell akzeptieren. Letztendlich gehen wir immer nur mit Gedanken um, und das ist bei Krankheit nicht anders.

Die Christliche Wissenschaft zeigt, dass Krankheit von Gott, Wahrheit, weder erschaffen noch geduldet wird. Sie offenbart das Universum als die Schöpfung des unendlichen göttlichen Bewusstseins oder Gemüts. Paulus sagte über Gott, Gemüt: „In ihm leben, weben und sind wir“ (Apostelgeschichte 17:28). Trotz des Anscheins können wir uns alle echtes Leben als göttlichen Geist oder göttliches Gemüt denken, der bzw. das sich selbst durch seine Ideen ausdrückt, die geistigen Gesetzen unterliegen. Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy erklärt: „Die vermeintlichen Gesetze, die zu Müdigkeit und Krankheit führen, sind nicht Seine Gesetze, denn die rechtmäßige und einzig mögliche Tätigkeit der Wahrheit besteht darin, Harmonie zu erzeugen. ...

Die sogenannten Gesundheitsgesetze sind einfach Gesetze der sterblichen Auffassung. Weil die Prämissen irrtümlich sind, sind auch die Schlussfolgerungen falsch. Wahrheit erlässt keine Gesetze, um Krankheit, Sünde und Tod zu regeln, denn diese sind der Wahrheit unbekannt und sollten nicht als Wirklichkeit anerkannt werden“ (S. 183–184).

Die Christliche Wissenschaft zeigt, dass Krankheit von Gott weder erschaffen noch geduldet wird.

Wissenschaft und Gesundheit verdeutlicht ferner, dass Ansteckung ein mentales und kein physisches Phänomen ist. „Wir weinen, weil andere weinen, wir gähnen, weil sie gähnen, und wir haben Pocken, weil andere sie haben; aber das sterbliche Gemüt, nicht die Materie, enthält und überträgt die Infektion“ (S. 153).

In ähnlicher Weise ist die Entwicklung eines Impfstoffs zwar ein sorgfältiger Prozess, bei dem Wissenschaftler zu entdecken meinen, was die Materie für uns bewirken kann, doch dieser Prozess basiert auf einem Verständnis von Leben als von Materie aufrechterhalten. Wenn wir verstehen, dass Leben Geist ist, und die vollständig mentale Natur von Krankheit und ihrer Heilung wahrnehmen, erkennen wir, dass die Immunisierungsbemühungen auf menschlichen Überzeugungen beruhen, was die Wirkungen bestimmter Arten von Materie im Körper angeht. Das menschliche Denken verleiht dem Impfstoff seine scheinbare Macht. Und doch findet dieser ganze Prozess bei Menschen statt, die sich dessen weitgehend unbewusst sind.

Was trägt sich ohne die Klarheit über die Allmacht Gottes, des Geistes, also wirklich zu? Wir stellen fest, dass wir an einem Tauziehen zwischen den Einflüssen auf das menschliche System, den Körper, teilnehmen – einer Art Wettbewerb zwischen verschiedenen Formen von Materie, ähnlich wie Gut gegen Böse. Doch es ist in Wirklichkeit ein Kampf im Bewusstsein zwischen mentalen Kräften, die uns ein Gefühl von Angreifbarkeit geben, und denen, die uns ein Gefühl von Sicherheit schenken. Und das führt dazu, dass wir uns schädlichen materiellen Umständen ausgeliefert fühlen, aber daran arbeiten, diese Umstände auf materielle Weise zu ändern, die uns unserer Ansicht nach helfen kann.

Wenn wir echte, dauerhafte Gesundheit wollen, müssen wir dieses Tauziehen beenden. Das tun wir, indem wir unser Bewusstsein vergeistigen und die wahre, geistige Grundlage eines Denkens und Lebens in Gott finden. Durch Gebet, das bestätigt, dass wir wahrhaft der Ausdruck von Gottes guter, geistiger Natur sind, zerstören wir alle mentalen Einflüsse aus unserem Bewusstsein, die Gesundheit unterminieren möchten. In dem Maß, wie wir uns von Gott unsere absolute Vollständigkeit als Ideen des göttlichen Gemüts zeigen lassen, erkennen wir klarer, dass wir wahrhaftig in Gott sind, von Krankheit unberührt.

Vor einiger Zeit hatte ich eine Erfahrung, die die heilende Macht dieser Art von Gebet verdeutlicht. Ich hatte Symptome von Gürtelrose und litt solche Schmerzen, dass ich weder schlafen noch wirklich funktionieren konnte. Als ich betete, fühlte ich mich tief von Gedanken an Leben in Gott, Geist, berührt. Ich erkannte klarer, dass meine Geschichte – die einzig wahre Geschichte des Lebens aller – das Gute war, das das unendliche Gemüt in uns als seine geistigen Ideen zum Ausdruck bringt. Und durch Gebet begriff ich, dass wir dies unvermeidlich verstehen werden. Letztlich werden wir nur das von Gott ausgehende Gute und die geistige Realität, auf die es sich gründet, anstreben und erleben, denn Gott ist gut und das einzig wirkliche Gemüt.

In der Zwischenzeit müssen wir oft das tun, was sich wie das Austreiben von Dämonen anfühlt: das Entfernen der Überzeugungen einer falschen, begrenzten Mentalität, die sich auf den Glauben an eine materielle Existenz stützt. Als ich dies mit den Symptomen der Gürtelrose tat, war ich tief überzeugt, dass die gute Natur und die gute Absicht Gottes nicht aufzuhalten sind. Mit dieser Erkenntnis war ich augenblicklich von den Symptomen geheilt und fühlte mich umso mehr gedrängt, das Leben zu kennen und zu führen, das Gott ist.

Robustere Gesundheit erfordert, dass wir unser unsicheres, auf Materie beruhendes Verständnis von dem, was Gesundheit bedeutet, gegen die Sicherheit von Gottes Gesetz der unveränderlichen Harmonie eintauschen. Wahre Immunität beruht auf dem Wissen, dass Materie „den Zustand des Menschen nicht bestimmen“ kann, wie wir in Wissenschaft und Gesundheit lesen (S. 120).

Sollte eine Impfung vorgeschrieben sein, um der Welt zu helfen, COVID-19 einzudämmen, beschränkt diese Anforderung uns nicht darin, uns auf Gott zu verlassen. Selbst mit vorgeschriebener Impfung können wir uns weigern, das Konzept anzunehmen, dass die Impfung Macht hat, uns zu helfen oder zu schaden. Neue Impfstoffe verändern möglicherweise die Verbreitung der Krankheit, doch sie können die Menschheit nicht aus dem materiellen Verständnis von Leben, das immer neue Formen von Krankheit hervorruft, herausführen und höher tragen. Um wahre und dauerhafte Gesundheit zu erlangen, müssen wir erkennen, dass Leben in und von Geist existiert und nicht materiell ist.

Um dies zu verstehen und unserer leidenden Welt zu helfen, ist einiges an Arbeit vonnöten. Wir lesen in Wissenschaft und Gesundheit: „Wir erfassen Leben in der göttlichen Wissenschaft nur, wenn wir uns in unserem Leben über den körperlichen Sinn erheben und ihn korrigieren. In dem Verhältnis, wie wir die Ansprüche von Gut oder Böse gelten lassen, bestimmen wir die Harmonie unseres Daseins – unsere Gesundheit, unsere Lebensdauer und unser Christentum“ (S. 167).

Wenn wir Gott als die einzig wahre Macht erkennen, werden wir zunehmend Krankheit so heilen, wie Christus Jesus dies tat, nämlich geistig. Heute und morgen sind wir wahrhaft nur dazu bewogen, der Ausdruck von dem zu sein, was Gott in uns bewirkt, und das ist vollständig gut und gewährt uns den Sieg über jede Krankheit.

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„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der wahrheit zu verkünden ...“

– (Mary Baker Eddy, Die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, und Verschiedenes, S. 353)

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