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Gott sorgt für mich

Aus der September 2016-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Original in Deutsch


Ich habe drei Kinder, mit denen ich immer gern über Gott spreche. Das gibt mir ein Gefühl von Ruhe. Auch in der christlich-wissenschaftlichen Sonntag­schule lernen sie über Gott, und sie haben ein tiefes Verständnis der Christlichen Wissenschaft. Ich habe ein sehr harmonisches Verhältnis zu den Kindern, das durch mein Verständnis der göttlichen Liebe aufrechterhalten wird.

Trotz dieser Freude mit meinen Kindern lief meine Ehe nicht gut. Es fing damit an, dass mein Mann mich für jede Kleinigkeit anschrie. Dann schien es so, als ob ich ihm völlig unwichtig war. Solange er abends nach der Arbeit sein Essen bekam und fernsehen konnte, war für ihn die Welt in Ordnung. Alles andere schien ihm egal zu sein. Schließlich fühlte ich mich ganz klein. Ich hatte kein Wertgefühl mehr. Alles, was ich im Studium der Christlichen Wissenschaft gelernt hatte, schien er unterdrückt zu haben, sodass ich keinen Gedanken mehr fassen konnte.

Ich war damals so niedergeschlagen, dass ich kaum Luft holen konnte und nur noch schlafen wollte. Ich wollte nicht in die Kirche gehen, wollte gar nicht mehr aufstehen. Da sprachen die Kinder mit großer Autorität zu mir. Sie machten mir klar, dass ich doch die Wahrheit über mein Wesen als Kind Gottes wusste, dass diese Schläfrigkeit eine Lüge war und dass ich diese Lüge nicht akzeptieren durfte. Ich war schnell geheilt und konnte mit meinen normalen Aktivitäten weitermachen.

Dann fing mein Mann an, sich gegen die Christliche Wissenschaft zu äußern. Er wollte mir das Beten sowie auch jede andere Form der Ausübung dieser Religion verbieten. Weil er so fest darauf bestand, fühlte ich mich endlich gezwungen, mich von ihm zu trennen. In der schwierigen Zeit vor der Trennung hat Gott mich erhalten, und durch meine Gebete fühlte ich mich angeregt, mich über eine Ausbildung als christlich-wissenschaftliche Pflegerin zu informieren. Der Weg war nicht immer leicht, doch hielt ich an den Schutz der göttlichen Liebe fest.

Binnen Kürze zog ich mit den Kindern in eine andere Stadt, wo ich als christlich-wissenschaftliche Pflegerin ausgebildet wurde. Nun habe ich ein gutes Familienleben mit meinen Kindern und bin völlig gesund. Ich habe auch eine wunderbare Arbeit, die mir Freude macht und mich jeden Tag daran erinnert, dass wir alle Gottes geliebte Kinder sind. Ich darf auch täglich sehen, dass wir schon alles Gute haben, was wir brauchen, da wir in Seiner Liebe geborgen sind und Seine Güte uns ewiglich gehört.

Ich möchte der göttlichen Liebe von ganzem Herzen danken, die mir ein neues Leben gegeben hat.

Name ist der Redaktion bekannt

Original in Deutsch

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Adele Blok, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Juni 1965

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