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Original im Internet

Heilungs-Signal

Aus der September 2018-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 2. August 2018 im Internet.


Ich war in meiner Wohnung, als ich das „Tatütata“ des Rettungswagens draußen auf der Straße vorbeifahren hörte. Dieses akustische Signal soll das reibungslose Durchkommen des Wagens gewährleisten, der zu einem Ort fährt, wo gerade Hilfe benötigt wird. Für mich war es das Signal, zu beten und Gottes Gegenwart als allüberall und allmächtig anzuerkennen. Mein Gebet in dem Moment war kein langes Gebet. Es war voller Überzeugung, dass ich weiß – Gott ist alles. Und der Mensch ist Seine Idee. Diese Einheit von Gott und Seiner Idee kann nicht ausgesetzt werden, denn sie wird durch die Autorität der göttlichen Wahrheit gestützt.

Mit Hilfe meines Studiums der Christliche Wissenschaft habe ich unter anderem gelernt, wie ich korrekt denke, indem ich die Wahrheit über Gott und den Menschen in einer Situation erkenne. Ich weiß, dass mich gar keine anderen Gedanken erreichen können als die, die ihren Ursprung im göttlichen Geist haben, denn nur die sind wahrhaft und wirklich. Und das hilft mir, geistig gesinnt und mir bewusst zu sein, dass ich ein geliebtes Gotteskind bin, genau wie alle anderen auch. Mary Baker Eddy definiert Engel als „Gottes Gedanken, die zum Menschen kommen; geistige Intuitionen, rein und vollkommen; die Inspiration der Güte, Reinheit und Unsterblichkeit, die allem Bösen, aller Sinnlichkeit und aller Sterblichkeit entgegenwirkt“ (Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S. 581) Wenn ich bete, wenn ich die Gegenwart und Allmacht Gottes anerkenne, strömen mir nur diese heiligen und reinen „Engels“-Gedanken Gottes zu. 

Einmal sah es so aus, als ob ich Hilfe benötigen würde – es hatte den Anschein, als ob ich nun diejenige war, die einen Rettungswagen brauchte. Aber ich war vorbereitet! Mein einheitliches, dankbares Gebet aus vollem Herzen, das meine Einheit mit Gott bekräftigte, die nie unterbrochen werden kann, sorgte dafür, dass Furcht mich gar nicht erst packen konnte. Und deshalb musste ich keinen Rettungswagen rufen. 

Und das war so: Ich renovierte gerade ein Zimmer in meiner Wohnung. Deshalb waren die Tische und Stühle in der Mitte zusammengerückt. Ich musste also ein bisschen Slalom laufen, und ich fiel hin, wobei ich mir die Hüfte, Handgelenke und Knie verletzte und mit aller Wucht auf dem Boden auf meiner Nase landete. 

Trotz allem entschied ich, mich nicht zu bewegen, weil ich meine ganze Konzentration auf die geistige Wahrheit richten musste, statt dem Aufmerksamkeit zu schenken, was mir die körperlichen Sinne mitteilten. Ich bemühte mich, das zum Schweigen zu bringen, was diese Sinne behaupteten, und sortierte so lange geistig meine Gedanken, bis ich klar denken konnte. Bei Gott existiert kein Unfall, erklärte ich. Als ich mir völlig sicher über Gottes Fürsorge und Liebe war und wusste, dass dieser Unfall in der geistigen Wirklichkeit keine Grundlage hat, hob ich den Kopf und setzte mich hin, ganz langsam, und betete mit geschlossenen Augen weiter. Jede Bewegung begleitete ich gedanklich mit der Erklärung, dass alles heil ist. Und als ich das tat, bekam ich mehr Kraft. Ich machte mir vehement klar: „So wie ich jetzt hier bin, bin ich heil. Gott kennt keine Unfälle.“

Ich erkannte auch, dass Gedanken des Selbstmitleids nicht von Gott kamen. Als ich in Frage stellte, ob ich überhaupt weiter renovieren sollte, verbannte ich diesen Gedanken und argumentierte vielmehr, dass es nicht darum ging, dass ich die Wohnung renovierte. Es ging darum, dass ich die Widerspiegelung von Gott bin, der göttlichen Liebe. Und damit war jeglicher dumme Gedanke entmachtet, und ich habe weiter renoviert.

Der Schmerz sagte mir weiter: „Das geht nicht.“ Aber ich habe daran festgehalten, dass ich die Widerspiegelung der Liebe bin – geistig, nicht materiell. Ich war so glücklich, dass ich bereits vorher die Idee hatte, alle Spiegel abzuhängen, dadurch musste ich meinen körperlichen Zustand nicht beobachten! So habe ich mich nur darauf verlassen können, dass die Gedanken, die zu mir kamen, von Gott stammten. Mary Baker Eddy schreibt in ihrem Vorwort zu Wissenschaft und Gesundheit: „Die Zeit für Denker ist gekommen. Unabhängig von Glaubenslehren und altehrwürdigen Systemen pocht die Wahrheit an die Pforte der Menschheit“ (S. vii). Und daher passte ich sehr genau auf, welche Gedanken ich als wahr akzeptierte.

Eine Woche lang schaute ich konsequent nicht auf meinen Körper, und ich wurde in der Zeit auch wirklich völlig geheilt. Ich war so dankbar! Hilfe war die ganze Zeit da gewesen, denn Gott, der allgegenwärtig ist, war ja da. Ich gebe Gott in aller Dankbarkeit die Ehre!

Kerstin Schaeffer
Hamburg, Deutschland

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Mary Metzner Trammell, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Januar 1996

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