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Original im Internet

So fördert die göttliche Liebe Rechenschaft und Vergebung

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 14. Februar 2019


Es ist nicht immer einfach, eine falsche Tat zuzugeben. Menschen neigen dazu, die Wahrheit zu verbergen, um sich vor Demütigung und möglicher Bestrafung zu schützen. Wut, Ressentiments und Ablehnung vonseiten anderer vereinfachen die Lage nicht gerade. Ähnlich schwer kann die Entscheidung sein, wie man auf das falsche Verhalten anderer reagiert. Wir wissen, dass wir der Person verzeihen sollten, weil wir für uns selbst Vergebung wollen würden, doch das kann sehr schwer sein, besonders wenn uns oder einem von uns geliebten Menschen Gewalt angetan wurde.

Was kann uns also so weit stärken, dass wir die Verantwortung für unser Verhalten übernehmen und auch anderen auf eine Art und Weise vergeben können, die zu Gerechtigkeit – und Heilung – für alle führt?

Unlängst öffnete sich mir ein neuer Weg, als ich über Rechenschaft und Vergebung betete. Ich musste an den unvergesslichen Rat meiner Mutter denken: „Wenn du nicht willst, dass es herauskommt, tu es nicht.“ Dabei fiel mir ein Erlebnis aus der Kindheit meines Bruders ein.

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– Mary Baker Eddy, Die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, und Verschiedenes, S. 353

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