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Original im Internet

Lernen, sich tragen zu lassen

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 9. April 2024


Die meisten Menschen sind sich vermutlich einig, dass man erheblichen Einsatz zeigen muss, um seine Ziele zu erreichen. Doch manchmal haben selbst unsere besten Bemühungen zur Folge, dass wir uns nur abstrampeln und herumquälen – ob wir eine Bestzeit erreichen, Heilung erlangen oder einfach ausgeglichen sein wollen. Wenn das passiert, fehlt uns ein unverzichtbarer Bestandteil: Gottvertrauen. Ich habe bei einer Erfahrung, die ich als Kind gemacht habe, eine gute Analogie gefunden.

Ich wollte so gerne schwimmen, schlug aber nur in Panik um mich und bekam Wasser in die Nase. Meine Eltern meldeten mich zum Schwimmunterricht an, und das Erste, was mir die Lehrerin beibrachte, war, mich vom Wasser tragen zu lassen. Sie drehte mich sanft auf den Rücken, stützte mich mit ihren Händen und zog sie dann ab, während sie weiter neben mir stand. Zu meiner Überraschung ging ich nicht unter – das Wasser trug mich! Die Lehrerin versicherte mir, dass ich mich immer auf den Rücken drehen und treiben lassen konnte, falls ich müde wurde oder in Schwierigkeiten geriet und Angst bekam, und das Wasser würde mich tragen. Was für ein wundervolles Geschenk es war zu entdecken, dass mir diese Möglichkeit offenstand! Danach lernte ich das Schwimmen sehr schnell.

Mary Baker Eddy, die Entdeckerin der Christlichen Wissenschaft, schrieb über die große Kraft, die in geistigem Frieden enthalten ist: „Diese Kraft ist wie das Meer, das Flotten zu tragen vermag und doch dem Druck eines Fingers nachgibt“ (Die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, und Verschiedenes, S. 121). Mich lehrt dies, dass geistige Stille von Gott gegeben und aufrechterhalten wird. Gott, göttliche Liebe, sorgt dafür, dass wir beschützt, versorgt und gesund sind. Das sind die Gaben des Vaters an mich – ich muss mich weder abmühen noch nach ihnen streben. Wie die Bibel erklärt: „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem es keinen Wechsel und auch nicht den Schatten einer Veränderung gibt“ (Jakobus 1:17). Welch ein Trost damit einhergeht! Auch wir können sicher sein, dass wir jedes Gefühl, zu ringen, ablegen und Gottes geistige Gaben aus ganzem Herzen annehmen und vertrauensvoll nutzen können.

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