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Original im Internet

Entmutigung in Bezug auf geistiges Wachstum löst sich auf

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 8. Oktober 2026


Kürzlich fühlte ich mich wegen verschiedener Herausforderungen in meinem Leben entmutigt, was mein geistiges Wachstum anging. Doch als ich einen E-Mail-Austausch mit einem Praktiker der Christlichen Wissenschaft über ein früheres Problem noch einmal las, fiel mir die damit verbundene Heilung vor ein paar Jahren ein.

Ich hatte damals meine bis dahin arbeitsreichste Saison als Tänzerin, und nun waren Schmerzen innen am Oberschenkel aufgetreten, kurz vor meiner Teilnahme an meiner Schülerversammlung der Christlichen Wissenschaft. Meine Vorgesetzten hatten sich nur schwer überzeugen lassen, mir während der Tanzsaison eine Auszeit zu genehmigen. Der Erlaubnis waren mehrere Unterhaltungen vorausgegangen – sowohl mit ihnen als auch mit meinen Kolleginnen und Kollegen – über die Christliche Wissenschaft und die verschiedenen Heilungen, die ich erlebt hatte.

Einmal waren die Schmerzen so stark, dass ich eine Tanzstunde vorzeitig verlassen musste, und ich bat einen Praktiker der Christlichen Wissenschaft um gebetvolle Unterstützung. Wir arbeiteten mehrere Tage lang zusammen, und obwohl mir das Laufen schwerfiel, konnte ich eine technisch schwierige, im Programm genannte Rolle tanzen. Nach der Aufführung hatte ich dem Praktiker eine E-Mail geschickt und berichtet, dass ich „mehr Spaß als je zuvor“ gehabt hatte. Ich hatte sogar hinzugefügt, dass alles so gut geklappt hatte, dass ich mir trotz der körperlichen Einschränkung nicht wünschte, es wäre besser gelaufen. Die Schmerzen wurden vollständig geheilt, ich hatte keine Aufführung ausfallen lassen müssen und konnte an meiner Schülerversammlung teilnehmen.

Diese Heilung wurde zu einem wichtigen Schrittstein in meinem geistigen Wachstum; selbst wenn Herausforderungen aufkommen, können sie das Gute, das sich zuträgt, weder berühren noch beeinträchtigen. Ein weiterer wichtiger Fortschritt war bezüglich meiner Leistung zu merken, nämlich dass ich aufhörte, mir hinsichtlich der technischen Elemente Sorgen zu machen, und anfing, auf der Bühne mehr Freude zu empfinden. Ich verlor jede Nervosität und beurteilte nicht mehr, wie gut ein Auftritt verlaufen war. Trotz der körperlichen Herausforderung war es mir nicht nur möglich gewesen, die vorgeschriebenen Auftritte zu tanzen, sondern ich konnte sie mit Freude und Freiheit absolvieren, was letztendlich zur Heilung führte.

Diese Heilung war eine von mehreren Herausforderungen, die alle während meiner Arbeit mit dem Praktiker überwunden wurden. Dadurch wurde mir gezeigt, dass erhebliches geistiges Wachstum stattfand, und jede Erfahrung brachte Erkenntnisse mit sich, die mein Verständnis meines geistigen Selbst und meiner Beziehung zu Gott vertieften. Obwohl die Herausforderungen nichts miteinander zu tun hatten, bauten die jeweiligen Erfolge aufeinander auf, und ich verstand meinen geistigen Fortschritt besser.

Ich habe vieles für mich aus diesen Erfahrungen mitgenommen, beispielsweise die Klarheit, dass Gott, der mich erschaffen hat und die einzige Macht ist, mich immer aufs Neue lehrt, dass Leben nicht auf Zufällen beruht, und dass mein Wunsch, meine Beziehung zu Gott zu verstehen, mir Gelegenheiten bereitet, die Ideen, die ich lerne, zu verinnerlichen und in die Tat umzusetzen. Das half mir, den Gedanken loszulassen, dass sich manche Zeiten schwerer anfühlen können als andere, weil sie mit mehr Herausforderungen verbunden zu sein scheinen. Es war so klar, dass die Herausforderungen einfach Gelegenheiten waren, frische geistige Konzepte über das Leben anzuwenden und Heilungen zu erleben.

Außerdem fing ich an, Frieden hinsichtlich der Natürlichkeit von Fortschritt zu fühlen, und erkannte, dass ich keine Angst vor den Schmerzen oder dem Leid haben musste, die manchmal mit Herausforderungen einhergehen. Schmerzen können geistigen Fortschritt nicht aufhalten, sondern werden durch ihn vertrieben, und das Einzige, was von Dauer ist, ist Fortschritt.

Nachdem ich die E-Mails durchgegangen war, saß ich eine Weile still da und fühlte Frieden und Dankbarkeit. Die Herausforderungen, mit denen ich konfrontiert war, waren nur Ablenkungsmanöver, die Fortschritte wahrzunehmen und dankbar anzuerkennen, die ich gemacht hatte und die sich noch fortsetzen. Mein Gefühl der Entmutigung verschwand vollständig und ich erlangte schnell meine natürliche Freude darüber zurück, die Christliche Wissenschaft zu praktizieren. Ich verlor jede Angst vor den Herausforderungen, mit denen ich konfrontiert war, und jede einzelne wurde überwunden, wodurch ich einen klaren Beweis für Fortschritt erhielt.

Ich freue mich so, mit diesem gestärkten Vertrauen in die beständige und allumfassende Führung Gottes in meinem Leben voranzugehen.

Rachel Holland Richardson
New York, New York, Vereinigte Staaten

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