
Zeugnisse
Am Ende der Woche konnte ich der Pflegekraft und der Praktikerin der Christlichen Wissenschaft für ihre Dienste danken und selbstständig nach Hause zurückkehren.
Das Bestreben, anderen Freude zu bereiten, holte mich aus der tiefen Depression heraus. Allmählich änderte sich mein Alltag, und jeder Tag brachte mehr Gutes, das gewürdigt werden konnte.
Die Geburt eines Babys ist einfach die Entdeckung einer Idee, die bereits geschaffen wurde. Ich erkannte, dass ich als Widerspiegelung des schöpferischen Gemüts diese Entdeckung nicht verlieren kann. Sie ist ewig.
Das göttliche Gemüt kann niemals zulassen, dass etwas Unbekanntes oder Zufälliges geschieht, da es gut ist, alles weiß und jede Aktivität lenkt. Wenn Gott uns ständig leitet und führt, sind wir nicht dem Zufall ausgeliefert.
Ich erkannte sofort, dass der einzige „Druck“, der existiert, das Drängen der Liebe, Gottes, ist; wir reagieren nur auf göttliche Liebe.
Ich betete weiter, indem ich das materielle Bild und die damit verbundenen Ängste zurückwies und die wissenschaftlich geistige Wahrheit des vollkommenen Gottes und vollkommenen Menschen bestätigte. Und ich fuhr weiterhin Fahrrad.
Ich erlebte keine bedrohlichen Anrufe und keine Ohnmachtsanfälle mehr. Und ich arbeitete danach noch viele Jahre lang sicher in dieser Organisation.
Diese Bibelstelle nahm nach und nach eine tiefere Bedeutung für mich ein. Ich verstand, dass ich nicht mehr von einem kränklichen materiellen Körper abhängig war, sondern eine dauerhafte, stabile, mächtige und immer gegenwärtige Stütze hatte, nämlich Gott.
Es reichte nicht, eine theoretische Liebe zu meinem Vorgesetzten auf der Grundlage dessen zu erklären, dass er zur Menschheit gehörte. Vielmehr musste ich erkennen, dass dieser Mann dem von Gott erschaffenen Menschen entsprach.
Mir wurde klar, dass ein besserer Vorsatz wäre, jede Woche die ganze Lektion zu studieren, als mich auf so etwas Unwichtiges wie Makeup zu fokussieren.