
Zeugnisse
Indem ich bei diesem Gedankengang blieb und mit Nachdruck darauf bestand, dass sich nichts der Macht Gottes, der Wahrheit und Liebe ist, widersetzen kann, und ich in der Lage bin, meine gottgegebene Herrschaft zum Ausdruck zu bringen, wurde ich vollständig geheilt.
In der Sonntagsschule hatte ich gelernt, dass der Mensch eins mit Gott ist, aber nun begann ich, dies auf eine neue Art und Weise zu sehen. Ich lernte voller Freude, dass meine Beziehung zu Gott dauerhaft ist und nicht verloren gehen oder blockiert werden kann.
Ich füllte mein Denken konsequent mit Ideen über Gott und mein wahres Sein sowie das aller Menschen, darunter, dass wir alle der Ausdruck Gottes, des Guten, sind. Und damit verabschiedete sich das Problem völlig.
Christus ist eine tatsächliche lebendige, pulsierende Macht und Gegenwart. Er ist weder statisch noch untätig, sondern eine aktive, umwandelnde Macht.
Ich klammerte mich an die Wahrheit, dass mein Sohn immer an einem Ort lebt und sich bewegt, der so geschützt ist, dass es unmöglich ist, einen Unfall oder körperlichen Schaden zu erleiden.
Ich verstand, dass wir in der Atmosphäre der Liebe, Gottes, leben. Wie kann uns also etwas anderes als Liebe regieren? Ich lernte, dass ich geistig bin und dass die Materie nichts vorschreiben kann.
Während dieser ganzen Erfahrung fühlte ich einen solchen Frieden, weil ich wusste, dass das Leben unserer Tochter immer in der Obhut Gottes, der Liebe, ist und dass sie niemals dieser Obhut beraubt werden kann.
Ich betete weiter, indem ich das materielle Bild und die damit verbundenen Ängste zurückwies und die wissenschaftlich geistige Wahrheit des vollkommenen Gottes und vollkommenen Menschen bestätigte. Und ich fuhr weiterhin Fahrrad.
Dann kam mir dieser Gedanke: „Du bist nicht dort in einem materiellen Körper und leidest, sondern du bist genau hier bei Mir – sicher, absolut frei, vollständig und unberührt, weil du Mich widerspiegelst.“
Ich erkannte den Wert der geistigen Perspektive, die die Christliche Wissenschaft bietet. Ich konnte sie eindeutig anwenden und somit nicht in Versuchung kommen, Angst in meine Gedanken einzulassen.