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Original im Internet

Knoten in der Brust geheilt

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 12. Oktober 2026


Vor etwa 25 Jahren bemerkte ich einen ziemlich großen Knoten an der Seite meiner Brust. Ich war beunruhigt, da in den Nachrichten oft von Brustkrebs die Rede war, begleitet von düsteren Warnungen und beharrlichen Aufforderungen, sich untersuchen zu lassen.

Ich begann zu beten. So wie es mir in der Sonntagsschule einer Zweigkirche Christi, Wissenschaftler, und im Elementarunterricht in der Christlichen Wissenschaft beigebracht worden war, verteidigte ich mein Denken gegen die aufdringliche Sorge, ich könnte ein hilfloses Opfer der Krankheit sein.

Der erste Schritt in dem Gebet, das eine christlich-wissenschaftliche Behandlung ausmacht, besteht darin, die Angst anzugehen – falsche Überzeugungen zu überwinden, die manchmal unser Denken beherrschen. Mit diesem Schritt wenden wir uns ganz natürlich an Gott, unsterbliche Wahrheit, unsterbliches Leben und unsterbliche Liebe. Gottes, des Geistes, all-gute Natur und unsere Ähnlichkeit mit Ihm als Seine Schöpfung zu erkennen befreit uns davon, uns auf materielle Elemente und Symptome zu fixieren. Mary Baker Eddy, die Gründerin der Christlichen Wissenschaft, bestätigt (Wissenschaft und Gesundheit, S. 412): „Die Macht der Christlichen Wissenschaft und der göttlichen Liebe ist allmächtig. Sie ist tatsächlich ausreichend, um den Bann zu brechen und Krankheit, Sünde und Tod zu zerstören.“ 

Ich habe festgestellt, dass das Hören auf Gott im Gebet tatsächlich den Bann der Angst und der Unwissenheit bricht. Es erhellt das Denken mit belebenden geistigen Tatsachen über unsere wahre, göttliche Natur und Substanz und unseren wahren, geistigen Frieden – Wahrheiterkenntnisse, die sich in den Lehren und im Wirken Christi Jesu zeigen.

Während ich betete, erinnerte ich mich an unzählige Heilungen aus der heutigen Zeit, über die ich in den Zeitschriften der Christlichen Wissenschaft gelesen hatte. Sie stellen nicht nur tröstliche Beispiele bereit, sondern fundierte, bestätigte Beweise für unsere Herrschaft über alles, was Gott nicht gleicht. Diese eindrucksvollen Berichte von Seiner Immer-Gegenwart und Macht zu heilen stärkten mein Vertrauen und bestätigten die Weisheit, Gott als den höchsten, unendlichen Schöpfer zu erkennen – und damit als die Quelle meines Lebens, meiner Gesundheit und meiner Substanz. Mit Gott als meinem Ein und Alles gab es nichts zu fürchten. 

Ich dachte intensiv über Worte aus „Weide meine Schafe!“, einem Gedicht von Mrs. Eddy, nach. In Bezug auf Gott heißt es darin unter anderem:

Starren Willen beuge Du,
      hartes Herz erneu,
weck die Welt aus dumpfer Ruh,
      Dünkels Wahn zerstreu!

(Vermischte Schriften 1883-1896, S. 398)

Diese Zeilen spornten mich dazu an, Gottes Führung zu suchen und mehr von Seinem Wesen zum Ausdruck zu bringen – mehr Sanftmut, Geduld und Wachsamkeit – sowie mehr Gehorsam gegenüber Gott, dem vollkommenen Prinzip von allem, was wirklich existiert. Im Nachhinein wird mir klar, dass ich „aus dem Leib“ auszog – aus der Beschäftigung mit meinem Körper – und „beim Herrn daheim“ war (siehe 2. Korinther 5:8). Ich lernte, Gott, dem einen Gemüt, zu erlauben, meine Gedanken und Handlungen zu regieren.

Gottes Oberhoheit zu erkennen war so, als würde ich begreifen, wie eine mathematische Anwendung funktioniert. Echtes Verstehen eines Konzepts geht weit über das Auswendiglernen und mechanische Wiederholen hinaus und ermöglicht es uns, es präsent zu haben und anzuwenden. In meinem Fall wurde mir immer klarer, dass die göttliche Wirklichkeit die einzige Wirklichkeit ist.

In den folgenden fünf Jahren widmete ich mich weiterhin dem Studium und der Praxis der Christlichen Wissenschaft und legte besonderen Wert darauf, die Bibel und Mrs. Eddys Schriften von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen. In dieser Zeit verschwand der Knoten, ebenso wie ein kleinerer Knoten, der sich in einer Achselhöhle gebildet hatte. Zu keinem Zeitpunkt fühlte ich mich in Gefahr, noch hatte ich Schmerzen. Mein wachsendes geistiges Verständnis schützte und leitete mich zuverlässig. 

Das fortwährende Studium dieser Schriften hat nie versagt, den Bann der Angst zu lösen und meine Gedanken zu beflügeln. Mrs. Eddy versichert uns (Wissenschaft und Gesundheit, S. 14): „Wir können nicht ‚zwei Herrn dienen‘. ‚Daheim zu sein beim Herrn‘ ist nicht bloße emotionale Ekstase oder ein emotionaler Glaube, sondern die tatsächliche Demonstration und das tatsächliche Verständnis von Leben, wie es in der Christlichen Wissenschaft offenbart ist. ‚Beim Herrn‘ zu sein bedeutet, dem Gesetz Gottes gehorsam zu sein, absolut von der göttlichen Liebe regiert zu werden – von Geist, nicht von Materie.“

Ich wurde nicht nur von dem körperlichen Leiden geheilt, sondern diese Erfahrung befreite mich auch so vollständig von dem Gedanken daran, dass ich mich erst vor kurzem wieder daran erinnert habe. Ich bin zutiefst dankbar dafür, dass die Christliche Wissenschaft die Wahrheit in unserem Leben ans Licht bringt.

Allison D. Eggers
Manchester, Missouri, Vereinigte Staaten

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