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Original im Internet

Für Jugendliche

Sheas neue Schule

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 2. April 2018


Shea mochte ihr neues Haus sehr. Sie und ihre Freundin Kate konnten in den großen Zimmern wunderbar spielen und toben. Aber in der neuen Schule lief es nicht so gut.

Sie kam mitten im Schuljahr an, und die erste Klasse war beim Lesen viel weiter als ihre alte Schule. Zwar übte ihre Mutter zu Hause die neuen Wörter mit ihr, aber Shea wollte nicht mal an sie denken. Im Unterricht verstand sie teilweise den Stoff nicht und kam sich deshalb dumm und mutlos vor. Ihre Lehrerin bedauerte, ihr schlechte Zensuren geben zu müssen.

Eines Morgens ging Sheas Mutter zu Kates Mutter. Die beiden Mütter unterhielten sich in der hübschen blau-gelben Küche. „Shea gefällt es in der neuen Schule gar nicht“, sagte ihre Mutter. „Heute Morgen hat sie geweint und wollte nicht mal in den Schulbus einsteigen.“

Seitdem hat Shea immer gute Noten.

Kates Oma saß im Nebenzimmer am Tisch und las. Als sie das von Shea hörte, ging sie still in ihr Zimmer und schloss die Tür.

Sie betete. Kates Oma wusste, dass die Gedanken der Kinder rein und dem Guten von Gott nahe sind. Sie musste an eine Geschichte in der Bibel denken, als Jesus die Kinder um sich versammelte und den Leuten erklärte, wie wichtig Kinder sind. Er sagte seinen Jüngern, dass Kinder zu ihm kommen durften, denn er wusste, dass Kinder zu Gott gehören und dass Gott sie sehr liebhat (siehe Markus 10:14).

Oma nahm Papier und Stift zur Hand. Sie überlegte, wie sie Shea zeigen konnte, dass Gott Vater-Mutter-Liebe ist und sie in die Schule begleitet. Oma schrieb dieses Gedicht für Shea und gab es ihrer Mutter mit. Es enthält drei Synonyme für Gott.

Vater-Mutter-Liebe mein
beschützt mich,
beim Lernen und beim Spielen.

Vater-Mutter-Gemüt
 hilft mir zu verstehen,
was ich heut’ wissen muss.

Vater-Mutter-Wahrheit
 füllt Gutes in mein Herz
und bringt mir beste Freunde.

Vater-Mutter-Gott,
danke, dass du hier
bei mir und allen
in der Schule bist!

Sheas Mutter hat Gott auch sehr lieb. Sie wusste, dass diese Worte stimmten. Bevor am nächsten Morgen der Schulbus kam, nahmen sie und Shea sich etwas Zeit. Sie las Shea das Gedicht vor. „Wurde das für mich geschrieben?“, fragte Shea. Und tief im Herzen verstand sie, was es aussagte.

Als der Schulbus sie nach der Schule heim brachte, lief sie sehr fröhlich zum Haus. Sie hatte keine Fehler gemacht und viel Spaß in der Schule gehabt.

Seitdem hat Shea immer gute Noten. Ihr gefällt die Schule und der Unterricht. Sie hat viele Freunde und macht aktiv beim Schulsport mit.

Kates Oma unterrichtet in der Sonntagsschule. Sie sagt den Kindern, sie sollen Seite 582 in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy aufschlagen. Dann lesen sie laut vor, dass Gottes Kinder die „Repräsentanten von Leben, Wahrheit und Liebe“ sind. Das zu wissen, wo auch immer wir sind, ist großartig – nicht wahr?

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Ich betrachte die Herolde und den Sentinel als den „gedruckten Paulus“, weil sie die Botschaft der universellen Verfügbarkeit der Wahrheit in die ganze Welt tragen. Ich muß aber hinzufügen, dass für den Christlichen Wissenschaftler in Übersee der Sentinel und der Herold weit mehr sind als Botschafter der Wahrheit; sie sind buchstäblich das Brot für den jeweiligen Tag und speisen die Christlichen Wissenschaftler mit der „Gnade“, die sie täglich durch das Gebet des Herrn suchen.

Howard Palfrey Jones, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, November 1969 

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