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Original im Internet

Wohllautendes

Die Gebete eines Schülers stoppen eine Schlägerei

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 26. Januar 2026


In der High School wurde mein Sohn einmal von einem Klassenkameraden bedroht und zu einer Schlägerei nach der Schule aufgefordert. Er kannte den anderen Schüler kaum, willigte aber ein, mit ihm zusammenzutreffen – um sich ihm zu stellen und klarzumachen, dass kein Kampf stattfinden würde.

Mein Sohn besuchte regelmäßig die Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft. Aus seiner täglichen Beschäftigung mit der Bibel und den Diskussionen im Unterricht wusste er, dass Gebet ein wirksames geistiges Mittel zur Problemlösung ist – zum Besiegen von „Feinden“, ob klein oder groß.

Er lernte, wie Jesus dies getan hat. Wir lesen in der Bibel (Lukas 4:33–35): „Und es war ein Mann in der Synagoge, besessen vom Geist eines unreinen Dämons; der schrie mit lauter Stimme auf: ‚Ha, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, Nazarener? Bist du gekommen, um uns zu verderben? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.‘ Und Jesus bedrohte ihn: ‚Verstumme und fahre aus von ihm!‘ Da warf der Dämon ihn mitten unter sie und fuhr von ihm aus und tat ihm keinen Schaden.“

Jesus stellte sich dem Mann, unbeeindruckt von seinen Worten und seinem Verhalten, und ging mit der festen Absicht auf ihn ein, nur Gottes geistigen Menschen zu sehen, selbst wenn die Umstehenden in der Synagoge einen aufgebrachten Sterblichen sahen.

Mary Baker Eddy drückt es in ihrem Buch über Gebet und christliches Heilen, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, folgendermaßen aus (S. 476–477): „Jesus sah in der Wissenschaft den vollkommenen Menschen, der ihm da erschien, wo den Sterblichen der sündige sterbliche Mensch erscheint. In diesem vollkommenen Menschen sah der Erlöser Gottes eigenes Gleichnis, und diese korrekte Anschauung vom Menschen heilte die Kranken.“

Diese Art friedlicher Beilegung fand auch in der Situation meines Sohnes in der Schule statt. Eine große Gruppe Schülerinnen und Schüler hatte sich versammelt, um die Schlägerei mitzuverfolgen. Stattdessen wurden sie Zeugen davon, wie Wut und Frust verflogen. Mein Sohn stand seinem Klassenkamerad gegenüber, ohne auch nur einen Augenblick daran zu zweifeln, dass Gott die Situation unter Kontrolle hatte. Er betete, um zu erkennen, dass der Mensch so geistig vollkommen ist, wie Jesus dies wahrgenommen hatte – um mitten in dieser hitzigen Auseinandersetzung zu erleben, was göttlich wahr ist.

Mein Sohn sagte zu seinem Mitschüler: „Das willst du doch eigentlich gar nicht. Ich will mich nicht mit dir prügeln, und es wird nicht zu einem Kampf kommen – weder jetzt noch sonst irgendwann.“ Mein Sohn drehte sich um und ging ruhig davon, und das war das Ende der angespannten Atmosphäre und der Drohungen des anderen Schülers.

Ich war dankbar, als ich von meinem Sohn von diesem Erlebnis erfuhr. Doch damit war die Geschichte nicht zu Ende; die Segnungen gingen noch weiter.

Während des Dankgottesdienstes in unserer Zweigkirche der Christlichen Wissenschaft im November flüsterte mir mein Sohn zu: „Mama, das ist der Junge, der sich nach dem Unterricht mit mir prügeln wollte. Seine ganze Familie ist da.“ Ein Mitglied der Kirche wohnte neben dem jungen Mann und seiner Familie und hatte sie alle zum Dankgottesdienst eingeladen.

Nach dem Gottesdienst ging der Klassenkamerad zu meinem Sohn und sagte: „Es tut mir so leid. Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist. Kannst du mir jemals verzeihen?“ Mein Sohn versicherte ihm, dass er ihm längst verziehen hatte, und das restliche Schuljahr verlief harmonisch.

Erfahrungen wie diese, die Gottes erlösende Macht zeigen, heilen unsere Familie und unser Umfeld, und ich bin dankbar für das, was mein Sohn in der Sonntagsschule gelernt hat und in seinem Leben umsetzt. Jesus sagte (Matthäus 19:14): „Lasst die Kinder und verwehrt ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich.“ Dieses Himmelreich schließt uns alle mit ein.

Louise Whalley

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