Im Sommerlager hatte ich eines Morgens Halsschmerzen. Erst dachte ich, dass mein Hals einfach nur trocken war, weil ich am Abend davor kein Wasser getrunken hatte. Aber dann trank ich ein Glas Wasser und hatte immer noch Halsschmerzen.
Ich besuche die Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft und lerne zu beten, wenn ich mich nicht wohlfühle. In der Sonntagsschule singen wir auch Kirchenlieder, also habe ich mich auf mein Bett gesetzt und an ein Lied gedacht, das mir sehr gefällt. Eine Zeile geht so: „Ja, wir gehen froh in Gottes Licht.“ Und eine andere Stelle sagt: „Ja, wir beten froh in Gottes Licht“ (Liederbuch der Christlichen Wissenschaft: Lieder 430–603, Nr. 592, © GIA Pub.).
Für mich heißt das, dass Gott uns ganz und gar umgibt. Und das bedeutet auch, dass wir uns besser fühlen, wenn wir zu Gott beten.
Als ich darüber nachdachte, wusste ich, dass ich keine Halsschmerzen haben konnte, weil Gott vollkommen und nur gut ist. Er kann nicht krank sein, und in der Sonntagsschule haben wir in der Bibel gelesen, dass Gott uns zu Seinem Ebenbild erschaffen hat. Dann können wir auch nicht krank sein.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, tat mein Hals nicht mehr weh. Ich wusste, dass Gott mich geheilt hatte.
Ich habe an all den tollen Aktivitäten im Sommerlager teilgenommen in dem Wissen, dass ich Gott zum Ausdruck brachte.
