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Original im Internet

Licht ins Dunkel pandemischer Ängste bringen

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 20. Mai 2020


Ist es realistisch zu glauben, dass etwas, das Jesus vor 2000 Jahren sagte, uns heute hilft, mit einer Pandemie fertigzuwerden? Er sagte: „Ich habe die Welt überwunden“ (Johannes 16:33).

Über diese kurze Aussage habe ich gebetet, um zu erkennen, wie sie einer von Furcht geplagten Welt von Nutzen sein kann. Christus Jesus sprach mit beachtlicher Autorität. Wie die Osterzeit uns in Erinnerung ruft, war er so vom Licht des geistigen Verständnisses erfüllt, dass er sogar die Dunkelheit überwand, die die Welt am meisten fürchtet – den Tod.

Die Bibel macht uns die Frage einer Überwindung der Welt weiter verständlich. Folgendem Satz habe ich viel Aufmerksamkeit geschenkt: „Alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt“ (1. Johannes 5:4). Die Welt zu überwinden könnte so verstanden werden, dass man die düsteren Denkstadien überwindet. Furcht zum Beispiel.

Die Erkenntnis, dass wir von Gott kommen, ist enorm. In der Welt herrscht die starke Überzeugung, dass alles aus Biologie entstanden ist, aus Materie statt aus Geist mit all seinem Licht. Doch ich habe erlebt, dass die demütige Anerkennung, von Gott zu kommen, meinem Gebet Kraft verleiht. Das trifft besonders zu, wenn ich mir bewusst mache, dass Jesus sagte, man müsse von Neuem geboren werden (siehe Johannes 3:1-7). Ich betrachte das quasi als Aufforderung an mich: „Fange neu an, geistig frisch!“

Eine neue Geburt hat nichts mit Zeit zu tun, sondern mit neuem Denken. Das Denken kann sich heute ändern. Jeder hat das Recht, von Neuem – von Gott – geboren zu werden.

Mary Baker Eddys Buch Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift stützt sich auf die Bibel, um uns zu helfen, das Wesen Gottes besser zu verstehen. „‚Gott ist Liebe.‘ Mehr als das können wir nicht verlangen, höher können wir nicht schauen, weiter können wir nicht gehen“ (S. 6). Gottes Kind ist ein Kind dieses höchsten Lichts, der göttlichen Liebe. Gebet kann eine Bestätigung sein, dass Gottes Kinder ein Ausdruck des göttlichen Seins sind, die Manifestation der Liebe. Und die Bibel betont: „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollendete Liebe treibt die Furcht aus“ (1. Johannes 4:18).

Ein Herz, das innig danach strebt, von Neuem geboren zu werden – das Licht der göttlichen Liebe darzustellen –, kann etwas Positives auf der Welt bewirken, und diese neue Geburt kann jetzt einsetzen. Mein Gebet hat mich zu folgender Erkenntnis geführt: Jesus sagte, er habe die Welt überwunden. Er forderte uns auf, seinem Beispiel zu folgen. Die Bibel sagt, wenn wir verstehen, dass wir von Gott kommen, dann können wir die Welt überwinden. Jesus half uns zu erkennen, dass wir durch eine Umwandlung unseres Lebens mit dem Ziel, Gottes Liebe so auszudrücken, wie er, von Gott, der göttlichen Liebe, von Neuem geboren werden. Damit fängt ein Licht an, so in uns zu scheinen, dass es diese dunklen Denkzustände überwindet.

Wir haben unseren Ursprung wahrhaft im Bewusstsein des Geistes, des göttlichen Lichts. Als Gottes Idee bzw. Kind spiegeln wir göttliches Licht wider. Eine zunehmende Erkenntnis dieser Wahrheit und die Anwendung in unserem Leben befähigen uns, einer Welt der Furcht und Dunkelheit das Licht der Liebe zu bringen. Jeder von uns kann Licht beitragen, das sich einer Welt pandemischer Ängste mit der Macht stellt, sie zu überwinden.

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Die Mission des Herold

Ich betrachte die Herolde und den Sentinel als den „gedruckten Paulus“, weil sie die Botschaft der universellen Verfügbarkeit der Wahrheit in die ganze Welt tragen. Ich muß aber hinzufügen, dass für den Christlichen Wissenschaftler in Übersee der Sentinel und der Herold weit mehr sind als Botschafter der Wahrheit; sie sind buchstäblich das Brot für den jeweiligen Tag und speisen die Christlichen Wissenschaftler mit der „Gnade“, die sie täglich durch das Gebet des Herrn suchen.

Howard Palfrey Jones, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, November 1969 

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