Meine vierjährige Enkelin sagte neulich zu ihrem Vater, als er ins Zimmer trat, wo sie gerade etwas bastelte: „Nicht gucken, Papa! Ich mach was für dich, und etwas für jemand machen ist Liebe.“ Sie hatte intuitiv eine wichtige Tatsache verstanden, nämlich, dass Liebe ausgedrückt werden muss.
Dass Liebe eine aktive Demonstration des Guten ist, betonte Mary Baker Eddy, die Entdeckerin der Christlichen Wissenschaft, als sie schrieb, dass Liebe „keine bloße Abstraktion“ sein kann, sondern sich ausdrückt „in der zarten, im Geheimen verrichteten, selbstlosen Tat; im stillen, unaufhörlichen Gebet; im selbstvergessenen überfließenden Herzen; in der verhüllten Gestalt, die sich verstohlen auf den Weg macht, ein Werk der Barmherzigkeit zu tun; in den Füßchen, die den Gehsteig entlangtrippeln; in der sanften Hand, die den Darbenden und Leidenden, den Kranken und Trauernden die Tür öffnet und so die dunklen Orte der Erde erhellt“ (Vermischte Schriften 1883–1896, S. 250).
In diesem Herold finden Sie zahlreiche Beispiele dafür, wie diese Liebe – Liebe, die die Widerspiegelung göttlicher Liebe ist – auf die verschiedenste Weise Licht bringt. Ob es ein Kirchenmitglied ist, das für Wachstum in seiner Kirche arbeitet und betet (S. 6), ein Vater, der sich um Heilung für sein Kind an Gott wendet (S. 15), oder ein Mädchen, das für seine Schwester betet (S. 14), sie alle haben das Licht der Liebe in ihrem Leben aktiv leuchten lassen. Dabei hat die göttliche Liebe ihnen den Weg gewiesen und in jedem Fall Heilung herbeigeführt.
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