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Original im Internet

Mary Baker Eddy und die fühlbaren Resultate von GOTTES Liebe

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 12. Januar 2026


Der „Nationale Monat der Geschichte der Frauen“ 2025 in den Vereinigten Staaten hat speziell „Frauen in Bildung, Mentoring und Vordenkerrollen“ geehrt. 

Die damit verbundenen Aktivitäten hoben die Errungenschaften und Beiträge von Frauen hervor, wozu auch erhebliche, wenn auch allzu häufig ignorierte Beiträge zu Fortschritten in der spirituellen und religiösen Praxis gehörten. Mary Baker Eddy hat solch einen Beitrag geleistet, als sie ihre Zeit und Energie jahrzehntelang dem Erfassen der Wissenschaft widmete, die ihrer Überzeugung nach den vielen in der Bibel verzeichneten Heilungen zugrundelag, insbesondere denen, die Jesus und die frühen Christinnen und Christen vollbracht haben. Dies führte dazu, dass sie die Christliche Wissenschaft entdeckte und vor 150 Jahren, im Jahr 1875, das Lehrbuch ihrer Entdeckung, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, schrieb und herausgab. 

Mrs. Eddy organisierte die von ihr gegründete Kirche außerdem mit dem Zweck, „die Worte und Werke unseres Meisters [Jesus] in Erinnerung zu bringen, um dadurch das ursprüngliche Christentum und sein verloren gegangenes Element des Heilens wieder einzusetzen“ (Mary Baker Eddy, Handbuch der Mutterkirche, S. 17). Durch das wissenschaftliche, geistige Verständnis der Bibel, das in Wissenschaft und Gesundheit dargelegt wurde, und die Kirche, die die anhaltende Verfügbarkeit und Verteilung dieses Verständnisses gesichert hat, lernen Frauen, Männer und Kinder seit Generationen, Heilerinnen und Heiler zu sein.

Mrs. Eddys Erfahrung, sich hinsichtlich Heilung auf Gott zu verlassen, begann in der Kindheit. In späteren Jahren dachte sie an ein Fieber zurück, das sie einmal als Kind hatte, und schrieb in ihrem Buch Rückblick und Einblick (S. 13): „Als meine Mutter mir die brennenden Schläfen kühlte, empfahl sie mir, auf Gottes Liebe zu vertrauen; Er werde mir Ruhe geben, wenn ich, wie ich es gewohnt war, im Gebet zu Ihm ginge, um mich von Ihm leiten zu lassen. Ich betete, und ein mildes Leuchten unaussprechlicher Freude kam über mich. Das Fieber war verschwunden, und ich stand auf und kleidete mich an – ich war gesund.“

Dieser Fall einer gänzlich geistigen Heilung – eines Umdenkens zum Bewusstsein von Gottes Liebe, die körperliche Heilung wiederherstellt – war ein Schritt der Vorahnung auf ihrem Weg der Beweiserbringung, dass christliches Heilen eine demonstrierbare Wissenschaft ist. Nachdem sie diese Theorie umfassend erprobt und demonstriert hatte, schrieb sie über das praktische Ausmaß solchen Heilens (Wissenschaft und Gesundheit, S. 412): „Die Macht der Christlichen Wissenschaft und der göttlichen Liebe ist allmächtig. Sie ist tatsächlich ausreichend, um den Bann zu brechen und Krankheit, Sünde und Tod zu zerstören.“

Somit ist die Macht zu heilen – die Macht, den mesmerisierenden Bann dessen zu brechen, was die Christliche Wissenschaft als falsche Vorstellung von einer Trennung vom göttlich Guten bezeichnet – gänzlich untrennbar von Liebe, Gott, ihrem Ursprung. Und so wie das damalige Kind Mary sich auf Gottes Liebe gestützt hat, so können wir das heute ebenso tun. 

Das mag uns weniger konkret vorkommen als liebevolle Eltern zur Seite zu haben – mit ihnen zu sprechen und von ihnen umarmt zu werden –, doch das ist es nicht. Das Geschenk elterlicher Liebe ist ein äußerst wertvoller Beweis von Gottes Liebe. Und für den geistigen Sinn in uns allen ist die Vater-Mutter-Liebe, Gott, ebenso greifbar und einhüllend und dazu unendlich, ewig und immer zur Hand. Und diese höhere, heiligere, vollkommene Liebe vollbringt die Heilung. 

Uns im Gebet an Gott zu wenden und Seine Führung zu suchen bedeutet, sich für das Verständnis der unbegrenzten Reichweite der Liebe zu öffnen, die uns und alle anderen umfasst, und zu erkennen, dass wir in unserer wahren Identität als geistige Nachkommen Gottes Seine allumfassende Zuneigung und Fürsorge zum Ausdruck bringen. Wir bringen Gott durch selbstlose Liebe zum Ausdruck – das bedeutet, dass die Liebe, die wir dann finden, wenn wir aus der irrigen Vorstellung eines von Gott getrennten Selbst erwachen, ein natürlicher Teil unserer Individualität als Widerspiegelung der Liebe ist. 

Und wenn wir zu unserem wahren Selbst als das Ebenbild der Liebe erwachen, können auch wir „ein mildes Leuchten unaussprechlicher Freude“ fühlen und geheilt und Heilende werden. „Alles, was das menschliche Denken in Übereinstimmung mit einer vom sterblichen Selbst losgelösten Liebe hält, empfängt unmittelbar die göttliche Kraft“, lesen wir in Wissenschaft und Gesundheit (S. 192), und genau das hat Jesus exemplifiziert. 

Das menschliche Denken allein kann eine solche Erlösung von Seele und Körper nicht zustande bringen, denn dem menschlichen Gemüt kommt Gottes Liebe abstrakt  vor. Das Denken zu erlangen, das in Übereinstimmung mit einer vom sterblichen Selbst losgelösten Liebe ist, bedeutet, dass wir uns vom Christus, der wahren Idee von Gott als All-Liebe, die Jesus so konsequent verkörpert hat, über das rein menschliche Denken hinaus heben lassen müssen. Christus lenkt unser Denken von dem, was zu sein scheint, auf die geistige Wirklichkeit, nämlich dass Liebe nicht nur immer gegenwärtig, sondern Alles-in-allem – überall und in jedwedem Umstand – ist, eine Allheit, die keinen Raum für etwas lässt, was ihr nicht entspricht. 

Zu dieser Wirklichkeit zu erwachen erhellt unser Leben, indem diese Allgegenwart des göttlich Guten illuminiert wird. Bei seiner überzeugenden Heilarbeit bewies Jesus, dass das Gute in der Tat überall zugegen ist. Leiden, die das Leben von Personen zu definieren schienen, lösten sich angesichts der ihm vertrauten und von ihm gelebten Liebe auf, und langjährige Charakterfehler wurden umgewandelt. 

Wenn es uns schwerfällt, Gottes heilende, umwandelnde Liebe zu fühlen, ist es ein hilfreicher Schritt in die richtige Richtung, die Liebe anzuerkennen, die bereits in unserem Leben sichtbar ist, und als Beweis von Gottes Gegenwart zu würdigen. Doch jeder Tag bietet außerdem Gelegenheiten, etwas zu lernen und offener für die Belange anderer zu sein, um eine bessere Transparenz für Gottes Liebe zu werden; mehr von der auf Christus beruhenden Anteilnahme zu fühlen und entsprechend zu handeln, die Jesus dazu brachte und befähigte, über Krankheit und Sünde zu siegen. Diese Christus-Liebe ist erforderlich, um heute das Sehnen vieler nach einer religiösen Erfahrung mit echten Auswirkungen zu stillen und das Vakuum derjenigen zu füllen, deren Vertrauen in die Medizin nachlässt. 

Die göttliche Liebe hat einen herausragenden praktischen Bezug zu unserem Leben und „lässt sich auf jedes menschliche Bedürfnis anwenden“ (Mary Baker Eddy, Die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, und Verschiedenes, S. 238). Mrs. Eddys Entdeckung der Christlichen Wissenschaft hat klar gemacht, dass jeder Mensch gleich viel Zugang zu Gottes immer-gegenwärtiger Hilfe hat, und jede Heilung durch das umwandelnde Gebet, das die Wissenschaft inspiriert und befähigt, kommt nicht nur unserem eigenen Denken und Leben zugute. Jede Heilung segnet auch unser Umfeld und die Welt, indem sie den hohen Standard des Glaubens deutlich macht – des christlichen Heilens, das die Menschheit auffordert: „Komm und sieh!“ (Johannes 1:46), welch große Resultate Gottes Liebe bringt.

Tony Lobl
Stellvertretender Chefredakteur

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