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Original im Internet

Das hatte nichts mit mir zu tun!

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 29. Oktober 2026


Vor mehreren Jahren goss ich an einem Sommerabend in meinem Vorgarten die Blumen. Auf dem Weg zurück ins Haus verhakte sich meine Sandale an einer Stufe und ich fiel nach vorn. Ich fühlte ein schmerzhaftes Stechen im rechten Arm, und als ich aufstehen wollte, war der Arm kraftlos. Mein Nachbar, der ebenfalls draußen war, half mir freundlicherweise ins Haus.

Auch eine andere Nachbarin kam herüber. Sie dachten beide, dass ich mir vielleicht den Arm gebrochen hatte. Obwohl der Arm nicht wehtat, solange ich ihn nicht bewegte, fragten sie, ob ich Schmerzmittel im Haus hätte. Ich erklärte ihnen, dass ich mich als Christliche Wissenschaftlerin auf Gebet stütze, um Heilung zu erlangen. Trotzdem waren sie der Meinung, dass wir einen Krankenwagen rufen sollten. Ich willigte ein, nicht nur, um sie zu beruhigen, sondern weil meine Angehörigen das ebenfalls bevorzugen würden. Außerdem rief ich meine Tochter an, die ungefähr zwei Stunden entfernt wohnt.

Während ich auf den Krankenwagen wartete, rief ich eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft an und bat sie um Behandlung durch Gebet. Sie erinnerte mich daran, dass ich immer von Gott, der göttlichen Liebe, versorgt bin, wo auch immer ich mich gerade aufhalte. Als Gottes Kind kann ich nie etwas erleben, was nicht Seiner vollkommenen Ruhe und Güte entspricht. Ich empfand keine Angst, sondern nur Dankbarkeit für all die Liebe und Fürsorge um mich her.

Kurz darauf kam der Krankenwagen an, und die Sanitäter untersuchten meinen Arm. Sie vermuteten, dass er gebrochen war, und empfahlen mir, im Krankenhaus Röntgenaufnahmen machen zu lassen. Als wir ankamen, bestätigte der diensthabende Arzt, dass der Arm gebrochen war. Seine Prognose lautete, dass der Bruch gerichtet werden musste und ich Einschränkungen bei der Nutzungsfähigkeit des Arms zu erwarten hätte. Er erklärte, dass eine Röntgenaufnahme vonnöten war, um die Diagnose zu bestätigen.

Ein Wendepunkt kam, als mir der Arzt die Aufnahme zeigte. Während ich seinen Ausführungen höflich zuhörte, fühlte ich die absolute Überzeugung, dass diese grauen Linien und Punkte nichts mit mir zu tun hatten. Das stand außer Frage. Wie sollten sie, da ich ganz und gar geistig und als Bild und Gleichnis des all-guten Gottes, des Geistes, erschaffen bin? Die wahre Untersuchung – die geistige Bewertung meines Status – fand in meinem Denken statt.

Mir wurde gesagt, dass eine Operation nicht notwendig sei, da alles am richtigen Platz war. Ich konnte nach Hause fahren und brauchte nur eine Schlinge für den Arm. Meine Tochter, die Pflegerinnen und Pfleger in der Christlichen Wissenschaft einer Pflegeeinrichtung der Christlichen Wissenschaft und eine Freundin versorgten mich ungefähr eine Woche lang.

Zehn Tage nach dem Sturz ging ich wie vom Krankenhaus vorgesehen zu einer weiteren Untersuchung. Dort fragte mich ein anderer diensthabender Arzt, ob ich sicher sei, dass der Sturz erst zehn Tage zurücklag – die Röntgenaufnahme zeigte, dass die Heilung erheblich weiter fortgeschritten war, als er es in so kurzer Zeit erwartet hätte. Ich erhielt die Zusicherung, dass ich alle meine normalen Aktivitäten sofort wieder aufnehmen konnte. In den darauffolgenden Wochen machte ich weiter Fortschritt, und die Prognose, dass ich Einschränkungen am Arm erleben würde, bestätigte sich nicht.

Ich bin so dankbar für die liebevolle Unterstützung vonseiten meiner Nachbarn, meiner Familie, des medizinischen Personals und besonders der Praktikerin und der Pflegerinnen und Pfleger in der Christlichen Wissenschaft, die mir während dieser Zeit beistanden. Meine absolute Überzeugung, dass die Röntgenaufnahme nichts mit Gottes Kind zu tun hatte, hat mich in den seitdem vergangenen Jahren inspiriert. Ich bin sehr dankbar für diese Heilung.

Susan Thomas
Walton on Thames, Surrey, England

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