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Original im Internet

FÜR JUNGE LEUTE

Nicht nur eine Heilung, sondern zwei!

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 18. Mai 2026


Im vergangenen Schuljahr war ich monatelang immer wieder krank.

Es war nichts wirklich Ernstes, das mir den Alltag beschwerte, sondern hauptsächlich Unwohlsein wie verschleimte Atemwege und sowas. Ich hatte das noch nie erlebt und fühlte mich dazu geführt, zu beten. Meine Eltern hatten gemerkt, dass etwas nicht stimmte, und obwohl ich sie nicht bat, für mich zu beten, unterstützt meine Mutter Heilung durch Gebet immer sehr. Daher wusste ich, dass sie meinen Fortschritt in dieser Zeit begleitete.

Obwohl ich beschlossen hatte zu beten, wusste ich nicht so richtig, wo ich anfangen sollte. Ich besuche jede Woche die Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft und fing jetzt an, Notizen, die ich mir von Gesprächen in meiner Klasse gemacht hatte, und Stellen aus der Bibel und aus Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy, die mir wichtig waren, zusammenzutragen. Am Ende des Schuljahres hatte ich eine ganze Liste mit hilfreichen Ideen in meiner Notizen-App.

Ich betete mit der Idee aus der Bibel, dass Gott die einzige Ursache und der einzige Schöpfer ist und dass Gott, Geist, alles erschafft und mit Leben füllt, das wirklich und gut ist, also auch mich.

Ein Bibelvers, der mir in der Zeit besonders geholfen hat, kommt am Ende einer Stelle, in der Gottes Güte Seiner Schöpfung gegenüber beschrieben wird. Er geht so (Psalm 107:43): „Wer ist weise? Der beachte diese Dinge. So werden sie merken, wie viel Gnadentaten der Herr erweist.“ Meiner Meinung nach ist die Botschaft hier: Wenn man nach dem Guten Ausschau hält, findet man es in jedem Bereich des Lebens, denn Gott ist gut und das Leben selbst. Als ich das las, fokussierte ich mich darauf, die guten Dinge um mich herum zu bemerken und Dankbarkeit für sie auszudrücken, denn ich wusste, dass sie alle ein Ausdruck von Gottes Liebe sind.

Als ich weiter zur Sonntagsschule ging und mit diesen Ideen betete, konnte ich erkennen, dass es mir besser ging. Aber ich wollte eine vollständige Heilung erleben.

Und dann hörte ich etwas in einem Daily Lift, das mir einleuchtete. Die Idee in diesem Podcast der Christlichen Wissenschaft war, dass ein körperliches Problem auf etwas hindeutet, das wir mental nicht gehandhabt haben. Denn alles, was wir erleben, ist ein Gedanke, der äußerlich zum Ausdruck gebracht wird. Ich verstand, dass ich nur auf eine körperliche Lösung fokussiert gewesen war und in Wirklichkeit über das beten musste, was in meinen Gedanken falsch war.

Diese Erkenntnis gab mir ein klares Ziel. Ich verstand, dass ich nicht versuchen sollte, ein körperliches Problem zu beheben, sondern ich musste den Gedanken berichtigen, der dahinterstand, und ich wusste, dass das passieren würde, wenn ich mich mehr auf Gott stützte.

Kurz danach fuhr ich in ein Sommerlager für Christliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Ich freute mich darauf, denn für mich ist das Sommerlager ein idealer Ort, um neue Ideen über Gott zu finden, und ich wusste, dass mein Sommer mit geistigen Erkenntnissen und Inspiration erfüllt sein würde.

Ungefähr anderthalb Wochen nach meiner Ankunft überlegte ich bei der Zeugnisversammlung des Sommerlagers – einer einstündigen Kirchenversammlung, bei der man Gelegenheit hat, von einer Heilung zu berichten –, wovon ich berichten könnte. Und da wurde mir klar, dass ich geheilt war: Meine Nase war frei und ich hatte keinen Husten mehr. Das Unwohlsein war vollständig verschwunden. Ich war so froh und Gott dankbar.

Und ich merkte, dass sich noch ein anderes anhaltendes Problem aufgelöst hatte. Mehrere Jahre lang hatte ich an einem Ekzem gelitten. Als ich zurückdachte, erkannte ich, dass die Verfärbung und Trockenheit des Ekzems verschwunden waren, als ich zuerst angefangen hatte, wegen des Unwohlseins zu beten. Ich hatte nicht über das Ekzem gebetet, sondern die geistige Richtung meiner Gedanken hatte alle meine Bedürfnisse gestillt.

Ich habe bei dieser Erfahrung viel über mich selbst und über Gott gelernt und bin so dankbar für diese beiden Heilungen.

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