Skip to main content Skip to search Skip to header Skip to footer
Original im Internet

„Sanfte Liebe“ hielt meinen Sohn

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 28. Mai 2026


Mein Sohn liebt es, jeden Abend vor dem Schlafengehen Kirchenlieder zu hören. Als er noch im Vorschulalter war, war eines seiner Lieblingslieder das Lied 500 von Susan Booth Mack Snipes aus dem Christian Science Hymnal: Hymns 430–603 [Liederbuch der Christlichen Wissenschaft: Lieder 430–603]. Der Refrain lautet auszugsweise: „Sanfte Liebe, o sanfte Liebe, sanfte Liebe erhält mein Sein“ (Übers. © CSBD).

Eine Zeit lang plagten ihn regelmäßig Albträume. Mein Mann und ich versuchten, mit ihm zu reden, und folgten Ratschlägen aus dem Internet, um das Problem zu lösen, aber nichts half. Dann, eines Abends vor dem Schlafengehen, sprachen wir mit ihm darüber, dass er, wenn er das nächste Mal einen schlimmen Traum hatte, Gott fragen könnte, was er wissen solle. So würde er erkennen, dass Gott tatsächlich die Kontrolle über die Situation hat.

Am nächsten Morgen erzählte mir mein Sohn als erstes, dass er in der Nacht einen schrecklichen Traum gehabt hatte ... „Aber – Sanfte Liebe!“, sagte er dann so schön. Er war vollkommen ruhig und verbrachte seinen Tag ganz normal. Das war vor einigen Jahren, und das Problem ist nie wieder aufgetreten.

Was war in dieser Nacht geschehen? Mein Sohn hatte ganz selbstverständlich akzeptiert, dass er in der Liebe (ein anderer Name für Gott) geborgen war, wie es im letzten Vers des Liedes heißt:

Ganz egal, was mir fehlt, und egal, welcher Ort,

ich hab’ Mut, fürchte nichts, Bedauern kann fort.

Ja, wer kann mich besser trösten als Gott, der mich liebt,

der unendliche Gnade täglich mir gibt?

So wie ein kleines Kind sofort akzeptiert, das die göttliche Liebe gerade jetzt gegenwärtig ist, können auch wir akzeptieren, dass wir gerade jetzt eins mit Gott sind. Wir müssen uns nicht den Kopf darüber zerbrechen oder Sorgen machen, ob Gott uns helfen kann. Die göttliche Liebe ist größer als jede menschliche Zuneigung. In Jesaja wird versprochen (46:13): „Ich habe meine Gerechtigkeit nahe gebracht; sie ist nicht fern, und mein Heil lässt nicht auf sich warten.“

Wie wunderbar, dass die sanfte Liebe der Liebe für uns alle da ist!

Wenn Sie mehr Inhalte wie diese erforschen möchten, können Sie sich für wöchentliche Herold-Nachrichten anmelden. Sie erhalten Artikel, Audioaufnahmen und Ankündigungen direkt per WhatsApp oder E-Mail. 

Anmelden

Weitere Artikel im Web

  

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.