Da mein Herz von Dankbarkeit Gott, unserem Vater und unserer Mutter, sowie Christus Jesus und unserer geliebten Führerin Mary Baker Eddy, der Entdeckerin und Gründerin der Christlichen Wissenschaft, gegenüber überfließt, möchte ich gern erzählen, wie sehr meine Wohngegend und ich gesegnet wurden. Ich bin so dankbar für den Tröster, den unser Meister uns verheißen hat, nämlich die Göttliche Wissenschaft (siehe Mary Baker Eddy, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S. 55).
In unserer Wohngegend herrschten mehrere Probleme: es gab (mehr als 12 Jahre lang) kein fließendes Wasser, wir hatten keine Straßenbeleuchtung und aufgrund des schlechten Zustands unserer Hauptstraße keine öffentlichen Verkehrsmittel. Die Straße war so schlecht, dass selbst Taxifahrer sich weigerten, dort entlang zu fahren. Als ich in diese wunderschöne Gegend zog, befand sich die Straße schon längere Zeit in diesem Zustand.
Ich wohnte bereits mehr als 20 Jahre dort, als ich am Elementarunterricht in der Christlichen Wissenschaft teilnahm. Die Inspiration, die ich in diesem Unterricht gewann, regte mich an, für meine Wohngegend zu beten, denn ich konnte zum ersten Mal erkennen, dass es möglich ist, durch Gebet zur Lösung dieser Probleme beizutragen. Also strebte ich danach zu erkennen, dass im Reich Gottes, das doch immergegenwärtig ist, alles bereits richtig ist und nichts fehlen kann, was wir brauchen, denn Gott, unser Vater und unsere Mutter, stillt jederzeit jeden Bedarf. Ich wusste, dass diese Wahrheit auf so wichtige Dinge wie fließendes Wasser und Elektrizität angewandt werden kann, und ich dachte an das, was wir im Hebräerbrief hinsichtlich Glauben lesen: „Der Glaube ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“ (11:1).