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Original im Internet

Heilung fern von zu Hause

Aus der Dezember 2019-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 23. September 2019 im Internet.


Auf einer Islandreise mit einer Gruppe Studenten stolperte ich und fing den Sturz mit einer Hand ab. Mir tat das Handgelenk weh, doch ich hatte sofort die „wissenschaftliche Erklärung des Seins“ aus Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy (S. 468) in meinen Gedanken. Diese Stelle, die sonntags am Ende des Gottesdienstes jeder Kirche Christi, Wissenschaftler, verlesen wird, war mir ein schneller und willkommener Trost und lenkte mein Denken von der Materie – meinem Handgelenk – weg auf die Substanz von Geist, Gott, hin.

Doch im Laufe des Tages schwollen das Handgelenk und die Hand an. Sie taten weh und ich konnte sie nicht benutzen. Ich hielt die Hand nah am Körper und setzte die für den Tag geplante Wanderung fort. Einmal benutzte ich die andere Hand, um einem Studenten zu helfen, der Schwierigkeiten hatte, über Geröll zu laufen.

Schließlich wurde mir klar, dass ich mich etwas von der Gruppe absondern und ernsthafter bezüglich dieser Sache beten musste. Ich dachte: „Obwohl ich auf diesem Berg weit von zu Hause bin, will doch versuchen, einen Praktiker der Christlichen Wissenschaft per SMS zu erreichen.“ Das tat ich und erhielt sofort eine sehr liebevolle Antwort aus so weiter Entfernung zu diesem abgelegenen Ort, die mir versicherte, dass der Praktiker bereitstand, um für mich zu beten. Er schickte mir diese Stelle aus Wissenschaft und Gesundheit: „... Materie kann den Zustand des Menschen nicht bestimmen“ (S. 120).

Dieser Gedanke passte wirklich perfekt! Es leuchtete mir so ein, als ich darüber nachdachte, was der Mensch ist – was ich wirklich bin. Der Mensch, jeder von uns, ist eine vollkommen geistige Idee, das Ebenbild des göttlichen Gemüts, die Widerspiegelung der göttlichen Liebe, Gottes. Natürlich konnte Materie den Zustand einer geistigen Widerspiegelung des Gemüts nicht bestimmen! Gott schützt alle harmonischen Zustände des Menschen, Seines Ebenbildes. Der Zustand Gottes ist immer harmonisch. Gott, unendlicher Geist, kann Unfälle und Verletzungen weder hervorrufen noch erleben. Sein geistiges Ebenbild kann dem Geist nicht unähnlich sein, also sind wir Unfällen oder Verletzungen ebenfalls nicht ausgesetzt.

Das leuchtete mir völlig ein, und als ich diese geistigen Tatsachen akzeptierte, fühlte ich mich wirklich erhoben und absolut sicher, dass ich weitermachen konnte. Das tat ich, getragen und in diesen Wahrheitskonzepten geborgen.

Ja, ich konnte alle möglichen Anwendungsmöglichkeiten der Idee erkennen, dass die Materie keinen Zustand für den Menschen bestimmt. Ich verstand, dass dasselbe für Zeit, die Wirtschaft, Personen, jede Regierung, unsere psychologische oder physiologische Aufmachung, die Vergangenheit, Furcht usw. gilt – nichts davon kann den Zustand des geistigen Menschen bestimmen, der das Ebenbild des all-guten Gottes ist. Nur Gott bestimmt unseren Zustand.

Ich verbrachte die Wanderung damit, über diese machtvolle Wahrheit und ihre Anwendbarkeit auf mich, meine Lieben und die ganze Welt nachzudenken.

Die Schmerzen ließen rasch nach, obwohl ich die Hand weiterhin nicht benutzen konnte. Ich verband das Handgelenk, um es beim Wandern still zu halten, und war weiter sehr glücklich und begeistert von dem Konzept, mit dem ich betete. Nachts wachte ich kurz auf und machte den Verband ab, und als ich morgens aufwachte, war alles in Ordnung. Kein Zeichen von Schwellung, Schmerzen oder Behinderung. Ich war vollkommen frei und tief beeindruckt. Wow.

Die Anwendbarkeit der geistigen Wahrheit auf unsere Erfahrung ist wirklich umfassend. Das Leben ist nicht in der Materie behaftet, in dem, was wir mit den materiellen Sinnen sehen und fühlen. Unser innewohnender geistiger Sinn hilft uns, über den äußerlichen Anschein hinaus die zugrundeliegende und beständige geistige Realität unserer wahren Substanz wahrzunehmen. Gebet erweckt uns zu dem, was wir wirklich sind. Dann erleben wir hier und jetzt mehr von dem, was wir geistig sehen.

Diese Erfahrung liegt ein Jahr zurück und ich habe seitdem keine weiteren Probleme mit der Hand oder dem Handgelenk erlebt.

Die Liebe Gottes ist uns nie fern, wo wir auch sind und ob wir einen Praktiker der Christlichen Wissenschaft erreichen oder nicht. Ich bin dem Praktiker so dankbar für seine augenblicklichen Gebete und für das Zitat, das er mir mit auf den Weg gegeben hat. Es passte genau auf meinen Bedarf.

Wenn wir auf bescheidene Weise die Wirklichkeit unseres Seins im Geist und die Macht der Erkenntnis dieser Wahrheit beweisen, unsere Erfahrung umzuwandeln, wie viel kann dann für eine Welt bewirkt werden, die sich danach sehnt, erhoben zu werden und die Offenbarung der geistigen Realität zu empfangen! Die Arbeit liegt vor uns. Nicht, um die Realität zu ändern, sondern um zum wahren, bereits existierenden Universum zu erwachen – dem des Geistes.

Susan Oakes
Hope, Maine, Vereinigte Staaten

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