Als ich vor vielen Jahren meine erste Stelle als Lehrerin antrat, wurde ich Mitglied der örtlichen Kirche Christi, Wissenschaftler. Ich wurde sofort der Kinderbetreuung zugewiesen, wo Babys und Kinder betreut wurden, die noch nicht zur Sonntagsschule gingen. Kurz nachdem ich dort angefangen hatte, brachten Eltern einen schreienden zweijährigen Jungen herein. Er wollte eindeutig nicht bleiben, was seinen Eltern peinlich war. Ich setzte mich mit dem Kleinen hin und sah ihm in die Augen. Ich sagte ruhig und liebevoll: „Ich bin nicht beeindruckt. Du kannst schreien, so viel du willst, aber ich bin nicht beeindruckt. Weißt du warum? Weil du Gottes schönes, fröhliches Kind bist. Das beeindruckt mich.“
In dieser Art sprach ich weiter zu ihm, und kurz darauf beruhigte er sich. Seine Eltern gingen in den Gottesdienst. Der kleine Junge und ich hatten viel Spaß, und als seine Eltern wiederkamen, waren sie froh. Von da an kam der Kleine fröhlich und gern in die Kinderbetreuung.
Unlängst überanstrengte ich mich bei der Hausarbeit. Als ich mich schließlich hinsetzte, tat mir alles weh. Da fiel mir die obige Begebenheit ein, und ich sagte laut: „Ich bin nicht beeindruckt. Das, was ich heute getan habe, war hilfreich und nützlich. Was mich beeindruckt, ist die Idee, dass ich geistig gesehen Gottes geliebtes Kind bin.“ Nach wenigen Minuten hörten die Muskeln auf, wehzutun.
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