
Für Jugendliche
Sofort war ich völlig beruhigt. Der Sturm wütete weiter und die Kinder rannten in der Hütte rum. Aber ich wusste, dass Gott bei uns war und dass Er den Sturm nicht geschickt hatte. Seine Macht ist nur gut – und Er hat die einzige Macht.
Ich dachte viel über die Bibelgeschichte von David und Goliat nach, die ich auswendig kannte. Ich fand es wunderbar, dass David, ein ganz junger Hirte, so viel Gottvertrauen hatte und wusste, dass er seine Herausforderungen nicht allein meistern musste.
Das Gefühl der Trauer in meinem Herzen war nicht mehr so stark, wie das Gefühl, in Gottes vollkommenem Frieden geborgen zu sein.
Diese Erfahrung hat mir geholfen, mit mehr Zuversicht über die Christliche Wissenschaft zu sprechen und für die Welt zu beten. Ich war sehr dankbar, das Geschenk der Christlichen Wissenschaft an meine Mitmenschen weiterzugeben.
Die Botschaft lautete: „Nehmen wir an, du fällst bei der Prüfung durch. Was heißt das? Glaubst du wirklich, dass Gott dich dann weniger liebt?“
Ich hatte gelernt, dass das Wort wirklich „ewig“ bedeutet, etwas, das uns nie weggenommen wird. Ich argumentierte, dass die Erinnerung an gruselige Bilder im Film ebenso unwirklich war wie die Bilder selbst, und die Erinnerung konnte sich nicht festsetzen, denn sie kam ja nicht von Gott, der nur gut ist.
Es ist Gottes Aufgabe, Seine Kinder zu trösten und zu versorgen. Unsere Aufgabe ist, diese Liebe, diese Fürsorge und diesen Trost in unseren Gebeten hinsichtlich unseres Freundeskreises und in den Worten zum Ausdruck zu bringen, die wir zu anderen sagen
Zu wissen, dass ich Gottes Kind – Seine vollkommene Widerspiegelung – bin, räumt die Gefühle aus, die mir eingeredet haben, dass ich in einigen Bereichen meines Lebens nie gut genug sein werde.
Gott war immer die Wurzel gewesen, der Grund, warum ich überhaupt tanzen konnte. Und Gott war der Grund, warum ich auch weiterhin tanzen konnte, sofern Gott sich nicht verändert hatte. Ich wusste, dass Seele sich nicht verändert hatte, also schien es logisch zu sein, dass ich mich auch nicht verändert hatte, denn ich bin der Ausdruck von Seele.
Bei Gebet geht es um viel mehr als nur das, was ich als für mich das Beste betrachtete; es ging darum zu lernen, sich von Gott zeigen zu lassen, wie man Ihn besser liebt und Ihm besser dient.