Vorm Fenster rieselte Schnee. Es war der erste Weihnachtstag. Opa hatte gerade Feuer im Kamin gemacht. Wir hatten die Geschenke ausgepackt und nun mein Lieblingsgericht gegessen: Pizza-Happen! Klingt gemütlich, nicht?
Allerdings fühlte ich mich nicht warm und behaglich. Es war zu vereist, um rauszugehen, und die ganze Familie war im selben Zimmer versammelt. Meine Schwester ging mir auf die Nerven und ich hatte die Nase voll von den endlosen Sportgeschichten meines Vaters und meines Onkels. Was war passiert? Ein paar Minuten vorher war noch alles in Ordnung gewesen. Jetzt wollte ich nur noch, dass der Weihnachtstag endlich vorbei war.
Mir ging es immer etwas besser, wenn ich ein bisschen für mich sein und Gottes Liebe fühlen konnte. Also ging ich nach oben, um einen gemütlichen Platz zu finden, wo ich beten und mit Gott reden konnte. Es gefiel mir nicht, so eine schlechte Haltung der Familie gegenüber zu haben. Ich war ganz aufgewühlt – als ob die Freude von Weihnachten wie eine Kerze ausgeblasen worden war.
Bitte anmelden, um diese Seite anzuzeigen
Sie erlangen vollständigen Zugriff auf alle Herolde, wenn Sie mithilfe Ihres Abonnements auf die Druckausgabe des Herold ein Konto aktivieren oder wenn Sie ein Abonnement auf JSH-Online abschließen.