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Original im Internet

Das ist nicht mein Haus

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 10. April 2025


Ich bin in großen Städten schon oft durch Wohngegenden gelaufen und habe die jeweiligen architektonischen Stilrichtungen der Häuser betrachtet, manche wohlwollend, andere mit Ablehnung. Dann wurde mir eines Tages bewusst, dass ich nicht entscheiden musste, welche Häuser mir gefallen und welche nicht – es war unnötig, sie zu bewerten. Ich hatte ja nicht vor, sie zu kaufen, und niemand hatte mich um meine Meinung gebeten. Ich konnte bei jedem Gebäude einfach die Besonderheiten schätzen und gleichzeitig klar wissen, dass es nicht mein Haus war.

„Das ist nicht mein Haus!“ Dieser neue Gedanke ist jetzt für mich über die buchstäbliche Bedeutung hinaus von Wert. Er hält mich davon ab, Situationen, die ich nicht lösen muss, zu bewerten und möglicherweise Lösungen dafür anzubieten. Wenn ich einmal geneigt bin, ungefragt meine Meinung zu äußern, sage ich mir: „Das ist nicht mein Haus. Lass es sein!“

Ich bin durch etwas Tiefergehendes als ein schlichtes Ablehnen einer menschlichen Meinung zu diesem Schluss gekommen. Er entstand durch das wachsende Bewusstsein, dass ich besser begreifen musste, was mein „Haus“ – meine wahre Identität – ist, und mir ganz klar darüber sein, wer ich als Gottes geliebtes und versorgtes Kind bin. Dieses „Haus“, diese geistige Identität, ist vollständig, mit allem ausgestattet, was ich brauche, um meinen einzigartigen gottgegebenen Zweck zu erfüllen. Und da die Quelle des Lebens eines jeden Menschen Gott, die Unendlichkeit, ist, unterscheidet sich der Ausdruck unserer eigenen Vollständigkeit gänzlich von der aller anderen. Ein Vergleich ist daher unnötig.

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