Ich bin Schülerin in der Sonntagsschule der Vereinigung der Christlichen Wissenschaft in Chandigarh, Indien. In der Sonntagsschule fühle ich mich immer inspiriert, und ich finde geistige Lösungen für Probleme in meinem Leben, zum Beispiel im Schulunterricht. Ich bin eine gute Schülerin und fühle mich in allen Fächern sicher – außer in Hindi.
Letztes Jahr hatte ich vor jedem Test in dieser Fremdsprache Angst und schaffte es nicht, eine gute Zensur zu bekommen. Dann haben wir eines Tages in der Sonntagsschule über diesen Bibelvers geredet: „Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Timotheus 1:7).
Dieser Gedanke inspirierte mich. Gott macht uns nicht ängstlich, wieso sollte ich dann Angst haben oder nervös sein? Aber ich hatte immer noch Schwierigkeiten, mich beim Erlernen dieser Sprache sicher zu fühlen, deshalb redete ich mit meiner Sonntagsschullehrerin darüber. Sie hat gesagt, dass sie wusste, wie gerne ich die Christliche Wissenschaft weitergebe, und Hindi zu lernen würde es mir erleichtern, mit Leuten zu reden, die diese Sprache sprechen. Das war eine gute und liebevolle Motivation für mich, Hindi zu lernen. Meine Lehrerin wies mich außerdem darauf hin, dass ich doch Englisch und Französisch lernte – wieso sollte ich Angst vor Hindi haben, das doch eine Amtssprache von Indien ist?